Weltweit

Zum 50. Todesstag von Ulrike Meinhof: presente!

Vor  50  Jahren - am 9. Mai 1976 - wurde sie ermordet. Sie starb in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1976 im Knast Stuttgart-Stammheim. . Menschen, die damals die staatlich verordnete „Selbstmord“-Version in Frage stellten, wurden kriminalisiert.

Ulrike ist 1934 geboren . Sie engagierte sich seit 1957 politisch und war Mitglied der verbotenen KPD. Sie wurde durch ihre Kolumnen und Artikel vor allem in der Zeitschrift „Konkret“ eine bedeutende linke Persönlichkeit in der BRD. 

1970 gründete sie mit anderen die bewaffnet und illegal kämpfende politische Gruppe ROTE ARMEE FRAKTION (RAF). Die Entscheidung für den bewaffneten Kampf begründet sich vor allem in den Erfahrungen mit der post-faschistischen BRD-Gesellschaft, dem US-Krieg in Vietnam und dem Willen, die 68er-Revolte weiter zu entwickeln.

1972 wurden viele Mitglieder aus der RAF verhaftet und am 15. Juni in Hannover auch Ulrike durch Verrat. Die Gefangenen aus der RAF wurden von einander und von anderen Gefangenen isoliert. Ulrike kommt für acht Monate in einen geräuschisolierten toten Trakt in Köln-Ossendorf. Drei kollektive Hungerstreiks ändern nur wenig an der Isolation, aber zeigen den Gefangenen, dass sie zusammen handeln können.

Wichtig ist es, Ulrike als kämpferische Linke zu begreifen, die keinen „Selbstmord“ begangen hat und die RAF nicht als „Terrorgruppe“ darzustellen.

Wir wollen wir nicht nur ihre historische, sondern auch ihre heutige Bedeutung für die Kämpfe thematisieren. 

 

Etwa 5.000 Menschen nehmen am revolutionären ersten Mai in Nürnberg teil! Nachbericht und Aftermovie

An die 5.000 Personen nahmen in diesem Jahr am revolutionären ersten Mai in Nürnber teil. Damit beteiligten sich etwa dreimal mehr Menschen an der revolutionären Demo als an der sozialdemokratischen Demonstration des DGB.

Aftermovie: https://streamable.com/9wdjif

Buchvorstellung: Indigene Kämpfe in den Americas

Radiointerview mit Michael Koch vom Tokata e.V. aus der Rhein/Main Region über Indgene Kämpfe in den Americas

[S] Turkish Airlines markiert - Heraus zum 1. Mai!

In der Nacht auf den 30. April haben wir den Sitz von "Turkish Airlines" am Kronprinzplatz in der Stuttgarter Innenstadt, der auch Startpunkt der diesjährigen revolutionären 1. Mai Demo ist, in den Farben gelb, rot und grün markiert: Die Farben der kurdischen Befreiungsbewegung und des revolutionären Projekts Rojava in Nord-Ost Syrien, das für Frauenbefreiung, Selbstorganisation und für ein multi-ethnisches Zusammenleben steht. 

Das Boot Kyriakos Xymitiris in der Sumud Flotilla

Heute morgen, am 30. April 2026, ist das Segelboot Kyriakos Xymitiris von einer griechischen Insel Richtung Palästina aufgebrochen. Das Projekt ist Teil des kämpferischen Gedenkens an den anarchistischen bewaffneten Guerilla Kyriakos Xymitiris, der am 31. Oktober 2024 in Athen bei einer Explosion ums Leben kam. 

++++ Take Back the Night 2026 ++++

Eine Demo für Frauen, Lesben, Inter, Nicht-Binäre, Trans*- und
Agenderpersonen!

30.04.26 19 Uhr Heiligengeistfeld / Ecke U-Bahn Sankt Pauli

 

Another crack in the concrete: Solidarity to the comrades facing trial on April, 30th in the Matrozou case in Athens!

On April 30, in front of the Appeal Court in Athens, Greece, a comrade will stand trial again for the militant defense of the house of the Koukaki Squatting Community - after having been sentenced to 77 months in the first instance.  

Was tun gegen Over-tourism? Teil 5 der BRACELONE-SAGA!

Staffel-Finale bei BRACELONE-DIE SAGA! Wir waren in Barcelona. Auf der "Ban Fossil Ads"-Konferenz. Da sind wir in eine Adbusting-Aktion gegen den Flughafen-Ausbau geraten. Dabei falteten wir mit vielen anderen Menschen Papierflugzeuge aus Werbepostern und platzierten diese in Werbevitrinen. Zwei Leute wurden verhaftet, drei kontrolliert, eine Bar von den Cops gerockt und im Hostel alle Daten der Konferenz-Teilnehmerinnen abgegriffen. Anlass genug, uns und unser Verhalten selbst zu hinterfragen. Bei der Verhaftung fragten die Cops genervt, ob die Betroffenen solchen Unsinn auch zu Hause machen würden (siehe Teil 1 der BRACELONE-SAGA). Hier folgen unsere Gedanken zu Over-Tourism und genervten Cops die wegen Mietenwahnsinn keine Wohnung finden.

[KA] Bundeswehrstandort mit Farbe angegriffen

Wir haben in der vergangenen Nacht das Materiallager der Bundeswehr in Knielingen mit Farbe angegriffen. Damit konnten wir zum einen zeigen, das die Bundeswehr als militärisches Mittel der Herrschenden nicht unverwundbar ist und zudem der Nachbarschaft zeigen, dass es Widerstand gegen diese Orte der Aufrüstung gibt. Schützen wir uns als Klasse davor in einem weiteren Weltkrieg zu sterben! Wir laden alle ein, es uns gleich zu tun und die deutsche Kriegsfähigkeit zu sabotieren.

 

 

Kommunisten markieren Grüne Parteibüro in Hamburg

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In Hamburg haben Kommunist:innen das Parteibüro der "Grünen" mit Farbe markiert und zum 1. Mai aufgerufen:

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