Weltweit

#femidarity ruft auf zum 25.11. Alle auf die Straße!

Der 25.11. ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen, erstmals ausgerufen 1981 von lateinamerikanischen und karibischen Feministinnen. Das Datum fällt auf die Ermordung der Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabel am 25.11.1960, die als Teil der "Movimiento Revolucionario 14 de junio", eine Bewegung zum Sturz des damaligen Diktators der Domenikanischen Republik, umgebracht wurden. Damals wie Heute steht Gewalt gegen Frauen auf jedem Flecken dieser Erde an der Tagesordnung. So wird in Deutschland laut einer Studie jeden Tag eine Frau durch ihren vermeintlichen Partner versucht zu ermorden; jeden dritten Tag gelingt es auch. 2017 gab es 140.000 Fälle sogenannter "partnerschaftlicher" Gewalt in Deutschand.

Hongkong +++ Polizei stürmt besetzte Uni +++ Hunderte eingeschlossen

Die seit Donnerstag besetzte Hong Kong Polytechnic University wird aktuell von Spezialeinheiten der Polizei brutal geräumt. Die StudentInnen konnten einige vorangegangene Versuche noch abwehren – nun droht ein bereits vorab angekündigtes Fanal durch die Sicherheitskräfte. Der Polizeipräsident hatte auch den Einsatz von Schusswaffen medial vorbereitet und auch vom chinesischen Regierungschef Xi wurde zuletzt ein hartes Durchgreifen eingefordert.

Gewehrsalven gegen Flüchtlinge - Die Junta ist zurück in Griechenland

Fußgängerverbot in Exarchia!

Der Gedenkmarsch in Athen zum Aufstand im Polytechnio 1973 scheint eine weit grössere Beteiligung zu haben als in den letzten Jahren, dreifach größer als letztes Jahr, auch die Blöcke der Antiautoritären und Anarchisten waren 3 Mal stärker, gleichzeitig kam es zu ersten Zusammenstössen mindestens in Patra und Salonika und in Exarchia, als die Bullen ihre Razzien erweiterten und nicht bei Squats stehen blieben, sondern Mieter in ihren Wohnungen rund um den Exarchia-Square überfielen und auf Balkonen und Dächern wüteten. Um den Protest der Bürger Exarchias zu erschweren, haben die Schweine einfach ein Verbot für Fußgängerverkehr in Exarchia erlassen!
Kontinuierliche Ticker Updates die ganze Nacht:
https://translate.google.com/translate?sl=auto&tl=en&u=https%3A%2F%2Fath...

Gleichzeitig wird bekannt, daß die griechische Küstenwache ein Boot mit 37 syrischen und somalischen Flüchtlingen an Bord 200 Meter vor der Küste von Chios 20 Minuten lang mit insgesamt 100 Kugeln beschossen hat
https://enoughisenough14.org/2019/11/17/syrian-refugees-greek-coast-guar...
Dazu wird sich auch was in türkischer Presse finden lassen, denn das Boot ist jetzt in Izmir

Der Bullenstaat wütet und Deutschland schläft wie immer, stellt euch wenigstens vor die Konsulate und schickt Fotos!

[S] „Kein Gedenken dem Krieg, Gegen die Feier der Bundeswehr, Stoppt den Krieg in Rojava“

 Unter dem Motto „Kein Gedenken dem Krieg, Gegen die Feier der Bundeswehr, Stoppt den Krieg in Rojava“ versammelten sich zahlreiche InternationalistInnen und Antimilitaristinnen zum lautstarken Protest.

Der heutige 17. November ist der offizielle Volkstrauertag. Dies nimmt die Bundeswehr zum Anlass im Stuttgarter Neuen Schloss prunkvoll bei Schnittchen und Sekt den toten deutschen Soldaten aller Kriege zu gedenken. Lässt man sich die Herrschaft der Faschisten während des Zweiten Weltkrieges und die vielen von der Wehrmacht begangenen Kriegsverbrechen, sowie die Beteiligung am Holocaust in Erinnerung treten, sollten die Verbrechen der Deutschen Wehrmacht nicht dazu animieren, deutsche Soldaten abzufeiern.

[S] Demonstration in Solidarität mit Rojava

 

Heute haben wir in Stuttgart mit einer Demonstration unsere Solidarität mit Rojava zum Ausdruck gebraucht. Die türkische Armee setzt mit ihren dschihadistischen Söldnern ihren Angriffskrieg auf Rojava fort. Mit schwerem Geschützt und aus der Luft wird angegriffen, auch Krankenwägen sind oft Angriffsziel.

 

 

Hinrichtung gestoppt - Rodney Reed wird nächsten Mittwoch NICHT hingerichtet

Hinrichtung unbefristet gestoppt +++ Neuverhandlung möglich +++ Berliner Kundgebung am 19.11.2019 abgesagt

(A-Radio) Libertärer Podcast Oktoberrückblick 2019

Seit dem 15.11.2019 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Oktoberrückblick 2019 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit Infos zur baldigen Soliparty des A-Radios in Berlin, einem Interview mit Sabot Garden und Spoken Words vom Widerstrand, vielen kleinen Beiträgen aus und zu Chile, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Ein Jahr Gilets Jaunes - Ein Jahr Aufruhr | Ein Dossier

 

 

Man sollte zugeben, dass man eine Lust an Zerstörung und an Sachen hat, die kaputt gehen.“

 

 

 

Heiner Müller

 

 

 

Ein Jahr lang Gilets Jaunes, das bedeutet ein Jahr lang Demonstrationen, Versammlungen, Straßenblockaden, Besetzungen. Das bedeutet 53 Wochenenden an denen es irgendwo in Frankreich Tränengas für die aufmüpfigen Massen gegeben hat. Ein Jahr Gilets Jaunes, das bedeutet mehrere Tote, die meisten starben bei Verkehrsblockaden, weil sie von Autofahrern tot gefahren wurden, eine alte Frau in Marseille verlor ihr Leben durch eine Tränengasgranate, die sie am Fenster ihrer Wohnung im vierten Stock traf. Ein Jahr Gilets Jaunes, das heißt Dutzende, die ihr Augenlicht durch die Gummigeschosse der Bullen verloren haben, abertausende von Menschen, die Opfer von Bullengewalt geworden sind,. Ein Jahr Gilets Jaunes, das heißt tausende von Gerichtsverfahren, hunderte von Verurteilungen zu Gefängnisstrafen ohne Bewährung.

 

Ein Jahr Gilets Jaunes, das bedeutete durchwachte Nächte an den Verkehrskreiseln, bei Minusgraden sich an der Gesellschaft der Gefährten und den Flammen der Feuertonne zu wärmen.

 

Ein Jahr Gilets Jaunes hieß Barrikaden auf den Champs Elysees, Verwüstungen in den nobelsten Vierteln der französischen Hauptstadt, die nicht einmal während es Mai 68 angetastet wurden. Ein Jahr Gilets Jaunes heißt auch hunderte, ja tausende von Pamphleten, Flugblättern, Kommuniques, die meisten geschrieben mit heißem Herzen.

 

 

 

Aus meiner Sicht bildet diese Revolte in ihrer Heterogenität, in ihrer Widersprüchlichkeit, ihrer Spontanität, ihrer radikal militanten Haltung ebenso wie in ihrem Bruch mit den traditionellen linken Vermittlungs- und Definitionsinstanzen das Niveau des Zusammenpralls der derzeitigen Klassenauseinandersetzungen ab.

 

 

 

Während die Bewegung gegen die „Reform“ der Arbeitsgesetze [loi travail] 2016 in Frankreich bei aller praktischen Radikalität ohne den Resonanzrahmen gewerkschaftlicher Bewegung nicht in der Lage war, eigenständig massenhaft zu agieren, konstituierte sich mit den Gilets Jaunes eine soziale Bewegung die jenseits des traditionellen linken und gewerkschaftlichen Milieu zu massenhaften Aktionen über Monate in der Lage war und ist.

 

 

 

In der grundsätzlichen Ablehnung aller Vermittlungsinstanzen, einschließlich der gewerkschaftlichen (Ein Demonstrant auf einer der Demos in Paris zu einem Mitglied der CGT: „Wenn ihr nicht versagt hättet, müssten wir jetzt nicht hier sein“) brechen alle Illusionen über einen Lösung des Konfliktes innerhalb des bestehenden Systems in sich zusammen. So wie sich in den Riots auf den Champs Elysees nach dem Gewinn der Fussballweltmeisterschaft die seit Jahrzehnten ausgegrenzte und mit tagtäglichen Rassismus und Polizeigewalt konfrontierte Jugend der Vorstädte inmitten der Prachtmeile sichtbar machte, so verschufen sich die Gelben Westen mit ihren Zerstörungsakten in den nobelsten Pariser Viertel Gehör, konstituierten sie sich als soziale Bewegung jenseits der bestehenden Reglementierungen und Protestformen.

 

 

 

 

HAMBURG: Chile Soli Veranstaltung, Mittwoch 20.11.19, 19-22:00 Uhr

Soli Abend zur Unterstützung der Opfer von massiver Polizeigewalt in Chile. Mit authentischer Küche, Live Musik und open Mic im Internationalem Zentrum B5 (Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg), ab 18:00 - Open End.

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