AN DIE GEISTER VOM EYAFJALLAJÖKULL UND ALLE ANDEREN ZUSCHAUER
Wir haben die Einlassungen der Gruppe „Das Grollen des Eyajfjallajökull“ gelesen. Es ist schon fast rührend, wie sich die Senioren der Bewegung aus dem Jahr 2011 aus dem Off melden, um mit archäologischer Akribie Indymedia-Posts zu sezieren und Verschwörungstheorien zu spinnen, während wir damit beschäftigt sind, die Gegenwart anzugreifen. Ihr liefert uns eine Geschichtsstunde über den Sand am Markgrafen Damm. Schön. Wir respektieren das Handwerk der Vergangenheit. Aber wir legitimieren uns nicht durch Nostalgie, sondern durch das Handwerk der Gegenwart.
Ihr behauptet, wir seien ein Fake. Ihr behauptet, unsere Antworten seien von einer „KI“ oder den Bullen geschrieben, um einen Konflikt zu inszenieren. Ihr macht es euch zu einfach. Ihr flüchtet euch in eine technische Paranoia, weil ihr die politische Konfrontation scheut.