Ökologie

HH - Kohle- und Atomausstieg bleibt Handarbeit!

Burn Borders Not Coal

Hamburg, den 15. Oktober 2018. Mehrere Aktivist*innen der Aktionsgruppe #digger protestieren heute Vormittag mit einer Kletter- und Banneraktion an einem historischen Kran in der Hamburger Hafencity für einen sofortigen Ausstieg aus der Kohle- und Atomindustrie. Sie haben zwei große Transparente mit der Aufschrift „Burn Borders Not Coal“ und „Urantransporte stoppen“ in ca. 30 Metern Höhe entrollt und halten den Kran somit besetzt. Mit ihrer Aktion wollen sie einerseits auf die Erfolge der Antikohlebewegung gegen den Kohleriesen RWE im Hambacher Forst und der noch lange Weg zum Kohlehausstieg aufmerksam machen sowie auf die Rolle Hamburgs als internationale Drehscheibe für die fossilen Energieträger Kohle und Atom hinweisen.

HAINBURG BLIEB, HAMBACHER FORST BLEIBT!

Bericht über eine Soliaktion in Wien am 11.10.18 für die Kämpfe rund um den Hambacherforst und die Verbindung zum Kampf um die Hainburger Au im Jahre 1984. Inkl. Verlauf und Kommentar zur Praxis von Verweigerung der Personen- und Identitätsbezogenen Daten und Nicht-Kooperation mit der Polizei.

wir haben Mannheim besetzt

 

Wir haben Mannheim besetzt.

Gegen die respektlose Zerstörungswut jeglicher Lebensräume.

Leerstand zu Wohnraum.

Lasst uns gemeinsam neue Perspektiven für uns alle schaffen!

 

 

(B) Brandanschlag auf RWE-Niederlassung

RWE kaputt

 

Wir haben gestern Nacht im Eingangsbereich der Gaußstraße 11 in Berlin-Charlottenburg mehrere Brandsätze gezündet. Dieses Feuer der Solidarität gilt der dort ansässigen RWE-Innogy-GmbH und ist Ausdruck unserer Verbundenheit, die wir mit den Besetzer*Innen im Hambacher Forst verspüren. Trotz vorläufigem Rodungsstopp ist uns nicht nach feiern. Die zerstörerischen Machenschaften von RWE und sonstigen Energiekonzernen gehen an anderen Stelle ungestört weiter. Sie liefern den Treibstoff der den globalen Kapitalismus am laufen hält, dessen Existenz auf der Ausbeutung, Kontrolle und Vernichtung von Mensch und Natur beruht.

 

Zur Auslieferung von Loïc Citation an die deutschen Behörden

 

Auslieferung

Wenn einer fehlt, so soll man ihn bestrafen.
Doch Richter sollens tun,
die ohne Groll die Böcke von den Schafen
zu sondern wissen.
Und die Leidenschaften ruhn. 
 
Wenn einer fehlt, so soll man ihn bestrafen.
Doch nicht vor einem fremden Kriegsgericht,
und nicht nach nationalen Paragraphen.
So geht das nicht.
 
Es rufen Hetzer, Schreier aus dem Kriege
mir viel zu laut.
Durch ihren Wahnsinn stürzt bis auf die Wiege,
was wir gebaut. 
 
Ihr habt den Sieg. Müßt ihr euch in ihm wälzen?
Könnt ihr nicht menschlich sein?
Wir aber rufen euch, kommt ihr zu uns auf Stelzen:
ein glattes Nein!
 
Theobald Tiger
 

 

Albino mit Solisong für den Hambacher Forst

Der linke Rapper Albino hat einen Song releleast, den er den Menschen widmet, die den vorzeitigen Erhalt des Hambacher Forst möglich gemacht haben.

Hier könnt ihr den Song sehen/hören: https://www.youtube.com/watch?v=k8t61FKLI_0

Baumhaus-Besetzung in Solidarität mit dem Hambacher Forst

Heute haben wir einen Baum in Hannover mit einem Baumhaus besetzt. Der Baum befindet sich zwischen den Stadtteilen Nordstadt und Linden an der Faustbrücke neben dem Üstra-Depot. Dies ist eine Aktion in Solidarität mit den Kämpfen im Hambacher Forst und auf der ganzen Welt. Deshalb haben wir Transparente mit der Aufschrift „RWE - Scheißverein“ und „Hambi bis Rojava, Widerstand ist da“ angebracht.

[WIEN] Aktion an der Deutschen Botschaft in Solidarität mit dem Hambacher Forst

Für den Aktionstag am 30.9.2018 wurde in Solidarität mit der Besetzung des Hambacher Forstes, der Eingang der deutschen Botschaft in Wien, zugemauert.

Gǎi Dào Nr. 94, Oktober 2018 erschienen

Hallo ihr lieben Leute da draußen und besonders ihr lieben, widerständigen und mutigen Genoss*innen im Hambacher Forst,

der Sommer ist vorüber, die ersten Blätter fallen schon von den Bäumen. Auch im Hambacher Forst. Dort fallen sie von Bäumen, die in einem über 12.000 Jahre alten Restwald stehen, den der Energiekonzern RWE auch noch roden will, um noch mehr Braunkohle abzubauen, sie zu verfeuern und den Klimawandel zu beschleunigen. Was für eine bescheuerte Idee.

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