Ökologie

Besetzung auf dem MFG-5-Gelände in Kiel

Aktivisti präsentieren von einer Holzplattform zwischen drei Baumkronen aus mehrere Banner. Eines sagt: "Vom Voßbrook bis zur Waterkant. MFG 5 bleibt in aller Hand!" Auf einem weiteren Banner steht: "Klimagerechtigkeit erkämpfen! Wehrdienst verweigern!" Auch eine Pride-Flagge ist zu sehen.

Kiel. In der Nacht vom 27. auf den 28.10.2025 errichteten Aktivist*innen der Turboklimakampfgruppe (TKKG) auf dem MFG5-Gelände in Kiel-Holtenau auf Bäumen eine Plattform, die sie seit dem besetzt halten. Sie protestieren mit der Aktion gegen den drohenden Verkauf des Geländes durch die Stadt Kiel an die Bundeswehr. Sie setzen sich dafür ein, dass das Gelände als allen Menschen zugänglicher und vielfältiger Ort erhalten und entsprechend gestaltet wird.

Fotos: A 100 – Kein Meter weiter!

Tausende Menschen auf Fahrrädern, Inlineskates und zu Fuß protestierten am 18. Oktober 2025 unter dem Motto „Kein Meter weiter!“ auf dem 16. Abschnitt der Berliner Autobahn A100.

Fleischbetrieb blockiert

Aus Protest gegen die Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur durch die Tierindustrie wurde am 22.09.2025 und am 08.10.2025 pünktlich vor Betriebsbeginn das Hauptzufahrtstor des Fleischbetriebs Marth GmbH & Co. KG mit mehreren Bügel- und Stahlseilschlössern blockiert.

Wilder huehner waehren sich!

Person verteilt rosa Farbe vor Villa.

Verschoenerungs Aktion der Villa von PHW Gruender Paul-Heinz Wesjohann.

Kampagne “Lap Coffee Piss Off!” nimmt Fahrt auf

Wir freuen uns, dass die Kampagne gegen Lap Coffee an Dynamik gewinnt!

Mittlerweile gibt es Flyer, Sticker und Plakate in deutsch und englisch an verschiedenen Orten zum Abholen (siehe unten). Erste Lap Coffee Läden wurden bereits umdekoriert. Es gibt viel was getan werden kann – wir freuen uns über Infos & Bilder!

Die Sharepics/Bilder dürfen natürlich sehr gerne verwendet werden. Für einen lebendigen Widerstand gegen Lap Coffee - offline & online!

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Wilder Wald Bleibt!

Augen offen halten!Alarmbereitschaft vom 1.10. bis 28.2. In dieser Rodungssaison könnten 800 m² des Wilden Waldes an der Schlenzigstraße zerstört werden. Sei aufmerksam und gib uns Bescheid, wenn du Vorbereitungen beobachtest, z.B.:

  • Arbeiter*innen im Wald
  • Baumpflege-/ Rodungsfirmen in der Nähe
  • (neue) Markierungen auf dem Gehweg oder im Wald
  • Parkverbot an der Schlenzigstraße
  • der Hof von BM-Bau wird auf- bzw. leer geräumt
  • Absperrungen mit Flatterband oder Bauzaun

Das gefährdete Gebiet liegt nahe am Fahrradweg zur Veddel. Schau auf dem Weg kurz vorbei, vor allem frühmorgens! Melde dich, wenn dir etwas auffällt!
SMS oder Anruf: +49 (0)157 811 941 05
Telegram: @WiWaEnte oder @WiWaZK
Signal: @Ente.02 oder @ZaunK.77
Gemeinsam entgeht uns niX

 

+++IN SOLIDARITY WITH ALL FOREST OCCUPATIONS+++

English below

Auf auf meine Freunde 

Rauf auf die Bäume

Wir machen Schluss mit der Rodungssaison

Blut an euren Händen // Blood on your hands

Mit dem folgenden Statement wollen wir Bezug nehmen auf Konfrontationen zwischen Teilnehmenden des SCC und externen zionistischen Gruppen und Einzelpersonen.

Protest gegen Kreuzfahrt Industrie Kongress in Hamburg

Die Eingangsfassade der Messehallen Hamburg, auf dem Dach haben Menschen ein Banner mit der Aufschrift "Kreuzfahrt stoppen" heruntergelassen. Vor der Halle sind Kletter-Aktivist*innen an Fahnenmasten und eine Mahnwache mit farbenfrohen Anti-Kreuzfahrt-Bannern zu sehen.

Aktivist*innen spannen Banner vor dem Eingang des Kreuzfahrt Industrie Kongresses "Seatrade Europe"

Hamburg 11.09.2025 Seit 8 Uhr protestieren  11 Aktivist*innen der Aktionsgruppe Smash Cruiseshit vor dem Eingang zu den Messehallen in Hamburg. Dort findet aktuell der Kreuzfahrt Industrie Kongress "Seatrade Europe" statt. Vom Dach des Gebäudes lassen die Aktivist*innen ein Banner mit der Aufschrift "Kreuzfahrt stoppen" herunter. Zeitgleich klettern zwei Aktivist*innen an Fahnenmasten hoch und spannen ein weiteres Transparent auf. Mit der Aktion zielen die Aktivist*innen darauf ab, die klimaschädliche Arbeit der Kreuzfahrtindustrie anzuprangern und Aufmerksamkeit auf die Probleme zu lenken, die durch diese Industrie verursacht werden.

 

[Berlin] Angriff auf militärisch-industriellen Komplex – Blackout in Europas größtem Technologiepark

9. September, früher Morgen: tausende Städte erwachen zum Leben, millionen Menschen werden von dem schrillen Piepen ihres Weckers aus dem Schlaf gerissen, welcher den Beginn eines weiteren Tages der Monotonie und Apathie einläutet – 15 Minuten Zeit zum Kaffeetrinken, um dann zur Arbeit zu hetzen. Eine Stunde in den öffentlichen Verkehrsmitteln, wenige Blicke, die sich kreuzen, keine:r redet, alle starren auf ihre Bildschirme. Unmengen Autos durchqueren die Straßen, der Blaulichtlärm erschrickt die wenigen Vögel, die über der Stadt kreisen. Die Kieze jeden Tag etwas trostloser. Einsamkeit macht sich breit unter Vielen, zwischen Betonbauten, Zäunen und Kameras. Umgeben von Polizeipräsenz, die uns mehr und mehr zu ersticken droht. Werbebildschirme, die zum konsumieren auffordern oder dazu einladen, sich der Bundeswehr anzuschließen. Ja, es ist wieder so weit: „Am deutschen Wesen mag die Welt genesen“. Die „Zeitenwende“ erfordert stramm stehen fürs Vaterland und Kriegstüchtigkeit, dass der „Volkskörper“ zusammenrückt und Opfer bringt. Die Militarisierung schreitet voran und hinter dem neoliberalen Versprechen von Wohlstand zeigt sich immer unverhohlener die faschistische Fratze. Die Resignation und die Schwarzseherei gewinnt an Gefolgschaft, man atmet Traurigkeit.

 

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