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Clownsarmee trifft Rheinmetall und Thales

Eine Versteigerung im Bretonischen Brest vor den Toren des Waffenherstellers Thales endet in tragischer Komödie:

Am 05.08.2025 wollten höchstoffizielle Vertreter der Rüstungskonzerne Thales und Rheinmetall ihre allerneusten supertödlichen Erfindungen vorstellen um mit ihren clownesken Geschäftspartner mehr Profit zu Generieren. Die angetretenen Vertreter*innen der Clandestinen Insurektionellen Rebellischen Clowns Armee (C.I.R.C.A.) waren sehr erfreut und neugierig neue Waffensysteme im Krieg gegen die Absurdität der Kriege auszuprobieren zu können. Komplikationen beim Ausprobieren dieser Waffensysteme sorgten jedoch für ein fatales und vorzeitiges Ende dieser Versteigerung. Weitere „A(u)ktionen“ sollen deshalb zwischen dem 25. & 31.08.25 in Köln rund um das „Rheinmetall Entwaffnen Camp“ stattfinden!

KÖLN: Mobilisierung zum Anarchist Barrio im Rheinmetall entwaffnen Camp – Jetzt erst recht!

Jetzt erst recht: kommt alle nach Köln! Während die Kölner Bullen mit einem Verbot des antimilitaristischen Camps Ende August in Köln drohen, sind bei zahlreichen linken, alternativen und anarchistischen Projekten und am Rheinufer quer durch ganz Köln Plakate mit dem Slogan „Sabotage War“ (deutsch: Den Krieg sabotieren) aufgehängt worden. Angesichts der Verbotsdrohung der Bullen nimmt die Mobilisierung zum Rheinmetall entwaffnen Camp vom 25. bis 31. August 2025 in Köln nun richtig Fahrt auf.

Die verschiedenen Zusammenhänge, Gruppen und Organisationen, die zum Rheinmetall entwaffnen Camp mobilisieren, gehen von einer deutlich höheren Beteiligung im Rheinmetall entwaffnen Camp und bei den antimilitaristischen Aktionstagen aus, als in den Jahren zuvor. Angesichts der aktuellen Militarisierung der Gesellschaft durch die deutschen Eliten und ihren Waffenlobbys sowie des andauernden Genozids gegen die Bevölkerung im Gaza und der Ausweitung der Kriege durch die imperialen Großmachtsinteressen ist das auch kein Wunder.

Während die Kölner Bullen als Handlanger der Eliten mit einer Verbotsandrohung gegen die erfolgreiche Mobilisierung dagegenhalten, wird von den zahlreichen aufrufenden Initiativen „Jetzt erst recht“ nach Köln mobilisiert. Außerdem soll juristisch gegen das Verbot vorgegangen werden, so eine Verlautbarung der „Rheinmetall entwaffnen“ Initiative.

In diesem Jahr wird außerdem aus verschiedenen Städten bundesweit, mit internationaler Beteiligung, zu einer anarchistischen und autonomen Beteiligung – einem Anarchist Barrio – im Rheinmetall entwaffnen Camp mobilisiert – Anarchist*innen und Autonome dürften sich wahrscheinlich weniger um Verbotsandrohungen scheren und die Bullenfarce dazu nutzen, die Mobilisierung zu den antimilitaristischen Aktionstagen in Köln auszuweiten.

Et kütt wie et kütt – jetz eets rääch noh Kölle!*

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*kölsch für „Es kommt wie es kommt – jetzt erst recht nach Köln!“

Veranstaltungsmitschnitt von Thomas Meyer-Falk über Haft und Gefängnisse in Deutschland

Am 16. Juli 2025 berichtete der Ex-Gefangene Thomas Meyer-Falk in der Kadterschmiede in der Rigaerstr. 94, Berlin-Friedrichshain über seine Erfahrungen mit jahrzehntelanger Haft und der Situation von Gefängnissen in Deutschland. Ergänzt wurde er aus einem interessierten Publikum, deren Fragen und Anmerkungen wir in diesem Mitschnitt zur Wahrung ihrer Anonymität zusammengefasst und nachgesprochen haben.

Aus der Geschichte lernen - Nie wieder Register Marginalisierter

Transflagge auf Tür sowie Nie wieder Register Marginalisierter

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Kreisgeschäftsstelle der Union in Halle verschönert.

Anlass ist ein Plan des Innenministers Alexander Dobrindt (CSU), ein Register aller Menschen zu erstellen, welche das SBGG genutzt haben/nutzen werden.

Auf dem Boden steht "Aus der Geschichte lernen"
An der Hauswand ist zu lesen: "Nie wieder Register Marginalisierter"
Und die Tür hat jetzt die Farben einer Trans-Flagge.

C the Unseen! Die Chemnitzer Identitäre Bewegung - Performance 19 Lars Ashley Mehnert

Chemnitz feiert Kulturhauptstadt 2025. C the Unseen! Freuen Sie sich auf ungesehene Kunst, vielfältige und internationale Begegnungen, große und kleine Festivals und Ausstellungen. Wir wollen unseren Teil tun und bringen uns mit einer kleinen Ausstellung der Gesichter von Identitären aus Chemnitz und Umgebung ein - der Gruppe um das "Zentrum Chemnitz".

Über die nächsten Wochen wird es hier Performance-Kunst vom Feinsten geben. Stück für Stück setzt sich unser Kunstwerk zusammen.

[K] Farbangriff & Markierung bei Josef Meissner in Köln | Krieg dem Krieg

 

Link zum Video: https://www.transfernow.net/dl/202508114pSmfvJO

 

Heute haben wir den Firmensitz von Josef Meissner mit Parolen gegen Krieg und mit Bitumen befüllten Flaschen angegriffen und markiert. Josef Meissner wurde 1926 durch den gleichnamigen Chef gegründet. Von Beginn des Unternehmens an beteiligte man sich an der Forschung und Produktion von Explosivstoffen.

 

 

(A-Radio) Libertärer Podcast Julirückblick 2025

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Julirückblick 2025: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, Beiträge zu einer feministischen Vernetzungsinitiative und einem autonomen Selbstverteidigungskurs, ein Nachruf auf den alten Kämpfer Octavio Alberola, Infos zu solidarischem Preppen und ein Einladungsjingle zu den A-Tagen in Bremen, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

C the Unseen! Die Chemnitzer Identitäre Bewegung - Performance 18 Rene Klepsch

Chemnitz feiert Kulturhauptstadt 2025. C the Unseen! Freuen Sie sich auf ungesehene Kunst, vielfältige und internationale Begegnungen, große und kleine Festivals und Ausstellungen. Wir wollen unseren Teil tun und bringen uns mit einer kleinen Ausstellung der Gesichter von Identitären aus Chemnitz und Umgebung ein - der Gruppe um das "Zentrum Chemnitz".

Über die nächsten Wochen wird es hier Performance-Kunst vom Feinsten geben. Stück für Stück setzt sich unser Kunstwerk zusammen.

 

Solidarität mit Daniela Info Nr. 39 / 07.8.2025

„Die Solidarität lässt für sie, so sagt Daniela, die Sonne aufgehen“

 

Hallo,

die nächsten Prozesstage sind am 12. (10 Uhr), 13. (9 Uhr), 19. (10 Uhr) und 20. (9 Uhr) August, ehe es eine weitere zweiwöchige Sommerpause gibt. Gerichtsort: Verden-Eitze, Weitzmühlenerstraße 48. Am 12.8. ist spätestens um 13 Uhr Schluss, so dass an diesem Tag von uns niemand anwesend sein wird. Daniela ist informiert.

Zum Prozesstag am 13. August kommen über 20 solidarische Menschen aus Frankfurt. An diesem Tag gibt es auch wieder ab 8.00 Uhr eine Kundgebung, 200 Meter vom Eingang entfernt an der Bushaltestelle.

 

Die nächsten Veranstaltungen im August:

14. August um 19 Uhr im Cafe Karanfil, Weisestr. 3 in Berlin-Neukölln

15. August um 9.30 Uhr Kundgebung vor dem Polizeirevier in der Friesenstr. 16 in Berlin-Kreuzberg

23. August um 14 Uhr Kundgebung vor dem Knast in Vechta, anschließend findet eine Demo um den Knast herum statt

 

Wir haben jetzt eine eigene Internetseite: www.solidarisch-mit-daniela.de, die aber noch nicht vollständig eingerichtet ist.

 

Gruppe: Solidarität mit Daniela

Kontakt: solidarisch-mit-daniela@t-online.de                                                                                          

 

25.8. und 6.11. Adbuster*innen wegen Polizeikritik vor Gericht

Am 25.8. um 13:30 und am 6.11. um 11.45 ist Gerichtsprozess wegen polizeikritischer Adbustings am Amtsgericht Tiergarten im Saal A572. Wir möchten die angeklagte Person unterstützen! Zur Vorbereitung für den Termin veranstaltet die Werkstatt für antifaschistische Aktionen am Donnerstag, dem 21.8., ab 19h einen Tresen im ZGK. Wir freuen uns, euch dort und beim Gerichtsprozess zu sehen!

„Das Camp wird stattfinden!“ – Rheinmetall Entwaffnen lässt sich nicht verbieten

Die Polizei Köln will antimilitaristischen Protest und das Rheinmetall-Entwaffnen-Camp untersagen. „Dieser politische Angriff der Kölner Polizeibehörden reiht sich ein in autoritäre politische Maßnahmen im Zuge des Rechtsrucks, den die Regierung und staatliche Stellen maßgeblich vorantreiben“, erklärt dazu Jonah Fischer von „Rheinmetall Entwaffnen“. 

Das Gefangenen Info# 456 ist erschienen!

 Liebe Leserinnen und Leser,

Ihr haltet nun (endlich) die dritte Ausgabe dieses Jahres in der Hand. Aus verschiedenen Gründen, konnten wir unseren Zeitplan nicht einhalten und die Ausgabe somit nicht pünktlich abliefern. Dafür entschuldigen wir uns bei Euch und hoffen, dass die 68 Seiten Euren Ärger etwas abmildern können. In diesem Sinne, wünschen wir Euch viel Spaß beim Lesen.

 

Hamburg - Kriegstreiberei und Aufrüstung sabotieren! "Whatever it takes."

Wir haben in der Nacht vom 7. auf den 8. August 2025 im Süden von Wilhelmsburg eine Strecke des Güterverkehrs im Hamburger Hafen sabotiert. Wir haben uns bewusst für diesen Abschnitt entschieden, weil wir nicht die ohnehin geplagten Bahnreisenden treffen wollten, sondern Rüstungsindustrie und Kriegstreiber*innen.

Ostdeutschland 2026. Die kommende Macht der AfD. Teil 2

Unsortierte Stichworte zur Lage in Ostdeutschland vor den Landtagswahlen 2026. Teil 2

Die Situation der politischen Gegner der AfD in Ostdeutschland

C the Unseen! Die Chemnitzer Identitäre Bewegung - Performance 17 Lucas Denk

Chemnitz feiert Kulturhauptstadt 2025. C the Unseen! Freuen Sie sich auf ungesehene Kunst, vielfältige und internationale Begegnungen, große und kleine Festivals und Ausstellungen. Wir wollen unseren Teil tun und bringen uns mit einer kleinen Ausstellung der Gesichter von Identitären aus Chemnitz und Umgebung ein - der Gruppe um das "Zentrum Chemnitz".

Über die nächsten Wochen wird es hier Performance-Kunst vom Feinsten geben. Stück für Stück setzt sich unser Kunstwerk zusammen.

 

Amtsgericht Wedding mit Farbe markiert - Free Maja!

An Maja,

 

wir würden dir so gerne Feile und Seil in die Zelle schicken, damit du die Gitterstäbe aus den Wänden brechen kannst.

 

Danke für deine berührenden und kämpferischen Texte. Wir lesen sie aufmerksam und sind immer wieder bestärkt und überwältigt, von deinem, wie du schreibst, ungebrochenen und lebenden Geist. Davon, dass du soviel Kraft hast für dich und uns einzustehen.

 

 

 

Ostdeutschland 2026. Die kommende Macht der AfD im Osten

Bei den 2026 anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland hat die AfD eine reale Chance auf Machtbeteiligung.

Schon jetzt geht die rechte Hegemonie in Ostdeutschland deutlich über jene in den 1990er und 2000er Jahren hinaus. 

Es ist hohe Zeit, das undenkbare zu denken: die AfD an der Macht. Unsortierte Stichworte zur Lage in Ostdeutschland

ACHTUNG FASCHOFOTOGRAF

Faschofotograf Jakob

Athens: Arson of Cop’s Vehicle in Elliniko

At dawn on 25/7 we carried out an arson attack on a private cop’s motorcycle in the area of Elliniko. As a result, it suffered significant damage and was forced to repair it.

Radiobericht: Gedenken an Ferhat Mayout, erstickt in der JVA Moabit

Am 23. Juli 2020 erstickte der Gefangene Ferhat Mayouf in Untersuchungshaft. Ca. eine halbe Stunde lang hatte er auf einen Brand in seiner Zelle aufmerksam gemacht. Vier Schliesser und diverse Mitgefangene bekamen das mit. Aber die JVA Bediensten unternahmen nichts, um Ferhat Mayouf zu helfen. Der Schwelbrand in dessen Zelle führte zum Erstickungstod. Gefahr durch offenes Feuer hat laut später eingetroffener Feuerwehr nicht bestanden. Warum wurde nichts unternommen und der Tod eines Menschen in Kauf genommen?

Do, 21.8.2025 Tresen der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) im ZGK, ab 19h

Die Werkstatt für antifaschistische Aktion lädt am Donnerstag, den 21.8. 19 Uhr monatlichen Tresen im ZGK in der Scharnweberstraße ein. Wir freuen uns die Türen für euch zu öffnen! Dieses Mal werden wir den Tresen der Antirepressionsarbeit widmen. Eine Person ist angeklagt. Ihm wird Adbusting mit Polizeiwerbung vorgeworfen.

 

(Le) Feuer für Profiteure von Kontrolle und Überwachung - Teilautos gegrillt.

In den letzten Jahren kam es immer mal wieder zu spontanen Selbstentzündungen von Autos des Ordnungsamts, dass sich in Leipzig "Polizeibehörde" nennt. Im Jahr 2020 mussten sie so viele Autos einbüßen, dass sie nicht mehr zu ihren Einsätzen fahren konnten. Einsätze bei denen sie während des Corona-Ausnahmezustands Leute in Parks schikanierten, weil sie sich nicht einsperren wollten, 2G-Kontrollen durchführten usw. Um ihre Einsatzfähigkeit wieder herzustellen, nutzten sie damals Fahrzeuge von Teilauto. Wir sehen dies als Unterstützung für einen immer autoritärer werdenden Staat und haben deshalb in der Nacht vom 04. auf den 05. August 4 Teilautos an der Karl-Heine-Straße angezündet.
Uns interessiert es nicht, sollten die Chefs des Unternehmens jetzt rumheulen, dass sie ja umweltbewusst und nachhaltig seien. Wir glauben nicht an Reformen im Kapitalismus, wir schließen keinen Frieden mit dem Staat!

Freiheit für Maja, M.+ N. und alle Gefangenen!

Für die Anarchie!

C the Unseen! Die Chemnitzer Identitäre Bewegung - Performance 16 Artur Finn Thum

Chemnitz feiert Kulturhauptstadt 2025. C the Unseen! Freuen Sie sich auf ungesehene Kunst, vielfältige und internationale Begegnungen, große und kleine Festivals und Ausstellungen. Wir wollen unseren Teil tun und bringen uns mit einer kleinen Ausstellung der Gesichter von Identitären aus Chemnitz und Umgebung ein - der Gruppe um das "Zentrum Chemnitz".

Über die nächsten Wochen wird es hier Performance-Kunst vom Feinsten geben. Stück für Stück setzt sich unser Kunstwerk zusammen.

 

Fotos: Community Dyke* March

Community Dyke* March am 25. Juli 2025 in Berlin

Jedes Jahr zieht am Tag vor dem Berliner CSD der Dyke*March für lesbische Sichtbarkeit durch die Stadt. In diesem Jahr demonstrierten am 25. Juli rund 5.000 Menschen vom Kreuzberger Oranienplatz aus durch Neukölln in Richtung Treptower Park.

Buttersäureangriff in der Fröbelstraße - Lasst uns nazifreie Kieze erkämpfen

Hier folgt der Text einer Wandzeitung, die als erste Reaktion auf einen erneuten faschistischen Angriff verbreitet wurde:

Am 30.07.2025 wurde das Hausprojekt in der Fröbelstraße mit Buttersäure angegriffen. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie faschistischer Angriffe: Im Dezember 2024 gab es Sachschäden an Wohnwagen und Fahrrädern, im Januar einen Einbruch mit größerer Verwüstung und Schäden und im April haben sie großflächig Bremsen von Fahrrädern und einem Moped zerschnitten. Falls ihr etwas gesehen habt und Informationen weitergeben wollt: Geht vorbei oder schreibt den Bewohner*innen an kontakt@stadtteilleben.org.

Krieg beginnt hier - Bruker Optik in Leipzig markiert

Wir haben den Eingang zum Leipziger Wissenschaftspark mit der gängigen Parole "Krieg beginnt hier" markiert. Ein weiteres Unternehmen, das der Kriegsindustrie des deutschen und internationalen Imperialismus dient.

Antifa Spontandemonstration Dessau (+Video)

Dessau Antifa Spontandemonstration 23..07.2025

 

 

Am Abend den 23..07.2025 haben wir uns die Straßen in Dessau Nord genommen um klar und deutlich zu machen: Unser Kiez bleibt Nazifrei!.

Die Straßen gehören uns! Weder Staat, Bonzen noch Faschisten können uns aus unseren Kiezen vertreiben.

 

 

[AC] Die siebzehnte Ausgabe von Tacheles ist da!

In Aachen und Umgebung häufen sich rechte Angriffe wie zuletzt auf das indische Restaurant
Maharaja. Dessen Betreiber*innen stießen auf eine überwältigende Welle an Solidarität. Trotz- dem bleibt ein bedrohliches Gefühl angesichts der Zunahme rechter Gewalt zurück, auch auf linke und queere Räume oder Pride-Veranstaltungen. Maja hat nach 40 Tagen den Hungerstreik beendet, die Haftbedingungen für Antifaschist*innen in Ungarn sind unmenschlich, Zaid ist ebenfalls von einer Auslieferung bedroht, mehr Antifaschist*innen wurden festgenommen.

Währenddessen herrscht in Gaza weiter Hungersnot, und immer noch fallen Bomben. Weiterhin sind israelische Geiseln in der Gewalt der Hamas. Und gleichzeitig verteidigen allen Ernstes noch Menschen die rechtsextreme israelische Regierung und ihre Kriegsführung. Immer noch scheinen Menschen die Hamas als „Freiheitskämpfer“ zu glorifzieren. Oft scheint eine selektive Empathie für eine der beiden Seiten zu herrschen. Und trotzdem gibt es auch unzählige Menschen, die sich in diesem nicht enden wollenden Konfikt für Verständigung, Empathie und Frieden einsetzen. Unsere Solidarität bleibt weiter nicht auf der Seite von Staaten, sondern von Unterdrückten, für das Überleben und gegenseitige Hilfe, für Autonomie.
Der Krieg ist inzwischen wieder ein so konstantes Thema, dass Schock, Trauer und Wut manchmal fast ausbleiben; das Sterben im Iran, in Gaza, in Israel, in der Ukraine und im Mittelmeer kommt meist nur noch als regelmäßige Aufzählung der neuesten Zahlen rüber – wie die Börse oder der Wetterbericht. Dass letzterer auch schon genug Grund zur Sorge ist, fällt meist unter den Tisch. Und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Weltgemeinschaft eigentlich entschlossen gegen den Klimawandel handeln müsste.

Sich abgestumpft und machtlos zu fühlen ist eine nachvollziehbare Antwort auf einen konstanten Strom an Katastrophen, von denen jede einzelne eigentlich schon zu viel wäre. Lasst uns nicht zulassen, dass das Unerträgliche zur Normalität wird!

Wenn die Mächtigen uns im Stich lassen, bleibt nichts anderes übrig als sich selbst zu ermächtigen. Für die Regierung sind die Rechte von LGBTQIA*-Menschen keine Priorität mehr (als ob sie es jemals gewesen wären). Die USA und Großbritannien machen vor, wie Entrechtung queerer Menschen geht – es scheint nur eine Frage der Zeit, bis Deutschland nachzieht. Wenn CSDs behördlicher Schikane und Bedrohungen von Rechtsextremen ausgesetzt sind, heißt unsere Antwort laut sein, Sichtbarkeit, Selbstschutz und Kampfgeist. Egal ob politische Repression, Abschiebungen, rassistische oder sexistische Gewalt – Solidarität ist das Mittel der Wahl, jetzt mehr denn je.

In dieser Ausgabe findet ihr Texte und Inhalte, die informieren, inspirieren, unterhalten und viel-leicht auch ein bisschen Mut machen. Denn morgen geht es weiter, und wir haben in der Hand, was wir damit anfangen.

 

Autonomes Blättchen Nr 61 erschienen

Schon seit einiger Zeit in euren Infoläden, in gut sortierten Buchläden und jetzt auch als pdf auf unserem Blog.

 

 

C the Unseen! Die Chemnitzer Identitäre Bewegung - Performance 15 Nico Viedert

Chemnitz feiert Kulturhauptstadt 2025. C the Unseen! Freuen Sie sich auf ungesehene Kunst, vielfältige und internationale Begegnungen, große und kleine Festivals und Ausstellungen. Wir wollen unseren Teil tun und bringen uns mit einer kleinen Ausstellung der Gesichter von Identitären aus Chemnitz und Umgebung ein - der Gruppe um das "Zentrum Chemnitz".

Über die nächsten Wochen wird es hier Performance-Kunst vom Feinsten geben. Stück für Stück setzt sich unser Kunstwerk zusammen.

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