Basel

Unsere Träume sind nicht räumbar!

Hintergründe, Abläufe und Gedanken zu einem Monat Kultursquat, Räumung und Demo.

Unsere Träume sind nicht räumbar! Communique zur polizeilichen Räumung des ZACK

Es ist der 1. Juli. Um 4 Uhr morgens umstellt ein interkantonales und absolut unverhältnismässiges Grossaufgebot der Staatsgewalt das neue Kulturzentrum ZACK. Da haben die Regierung und SwissLife wohl ordentlich Schiss gehabt, was da auf sie wartet. Gut so. Einsatzkräfte aus Bern, Zürich, Luzern, Aargau, Solothurn und Basel sind vor Ort. Diverse Barrikaden und zwei Besetzende, die sich auf dem Dach des vorderen Gebäudes befinden, machen es unmöglich, das Areal unbemerkt zu räumen und den Leerstand zu verriegeln. Zwar haben Versiegelungsarbeiten auf dem Gelände begonnen, um das Gelände gegen kreative Freiräume und Orte des Miteinanders zu sichern, aber die Solidarität mit dem ZACK überschattet diese Gewalt. Schon um 5 Uhr in der Früh versammeln sich die ersten Nachbar:innen und solidarisieren sich mit den Besetzer:innen des ZACK. Sie hissen Banner, singen Lieder und versuchen im Verlauf des ganzen nächsten Tages die beiden auf dem Dach mit Wasser und Lebensmittel zu versorgen. „Natürlich haben wir uns mit denen auf dem Dach solidarisiert. Schlussendlich hätte es jede:n von uns sein können. Wir alle sind die Besetzer:innen auf dem Dach, wir sind alle das ZACK.“

Basel: Scherben bei Implenia. Solidarität mit dem Hungerstreik im Bässlergut!

Am 28.4. haben wir die Implenia AG in Basel besucht und die Fensterscheiben eingeschlagen. Dies in Solidarität mit den Hungerstreikenden im Ausschaffungsgefängnis Bässlergut.

Basel18 – Ein Update zum Gerichtsverfahren, ein Spendenaufruf und ein paar Gedanken von einigen der Angeklagten

Nach langer Funkstille möchten wir uns wieder zu Wort melden. Einige mögen sich vielleicht noch
erinnern: Im Januar 2019 erging das Urteil gegen uns im Verfahren aufgrund einer Demonstration
im Jahr 2016 gegen Rassismus, Repression und Stadtaufwertung. Von den “Basel18“ wurden 15 zu
Haft- oder Bewährungsstrafen verurteilt, 3 wurden freigesprochen.
Gegen dieses Urteil hatten wir Einspruch eingelegt und nach langen juristischen
Auseinandersetzungen wird es im November 2026 zur Verhandlung in zweiter Instanz beim
Appellationsgericht kommen. Die Verhandlung wird vom 2. bis zum 6. November 2026 stattfinden.
Die Urteilsverkündung ist für den 13. November angesetzt.

Kritik Together-We-Resist-Kongress in Basel

CN: sexualisierte Gewalt und Antisemitismus
Ich werde einige Aussagen wiedergeben, die sexualisierte Gewalt verharmlosen und antisemitisch sind.

Ich war vom 11.-14.09.2025 beim feministischen Together-We-Resist-Kongress in Basel und möchte hier nachträglich noch ein paar Gedanken, Feedback und Kritik äußern.
Ich schreibe hier nur woran ich mich als Einzelperson (nicht jüdische, weiße Person) subjektiv erinnere. Ich bemühe mich alle Aussagen inhaltlich korrekt wiederzugeben, aber ich kann mich nicht an genaue Wortlaute erinnern, daher sind die Aussagen paraphrasiert und durch meine subjektive Erinnerung geformt.
Genau genommen kam es zu zwei Vorfällen, die mir noch negativ nachhängen, genauso wie der Umgang damit.

 

[Basel] - Antwort auf das Bekennenden-Schreiben «Gefährliche Quartiere schaffen»

Eine Antwort auf das Bekennenden-Schreiben «Gefährliche Quartiere schaffen» in Basel vom 28.06.2021 von Basel unverpackt, dem Laden, dessen Scheiben in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni eingeschlagen wurden. Wir nehmen Stellung dazu, was dieser Artikel, bzw. diese Tat, mit uns gemacht hat und gehen weiter unten im Text auf die im Artikel genannten Vorwürfe ein.

Aufruf: Gewalt gegen Geflüchtete hat System

Vor Kurzem wurde öffentlich, dass im Bundesasyllager Basel (CH) systematisch Gewalt gegen Geflüchtete angewendet wird. Dass es sich bei dieser Gewalt nicht um ein paar Einzelfälle handelt und dass sie nicht auf Asyllager in der Schweiz begrenzt ist, ist klar.

Die Gewalt hat System und das System trägt Namen. Verantwortliche sind international vertreten und tätig. Lasst sie uns benennen und ihnen zeigen, dass ihr Handeln Konsequenzen hat.

Basel: Brandanschlag in Solidarität mit den Aufständen auf dem ganzen Planeten

Wie können wir uns solidarisch zeigen mit den verschiedenen Revolten, Kämpfen und Aufständen, die momentan in allen Ecken der Welt ausbrechen? Wie können wir auch hier in der Schweiz unserem Verlangen nach Rebellion Ausdruck verleihen?

Solidarität, Wut und Liebe - gegen die Kriminalisierung der Klimagerechtigkeitskämpfe in der Schweiz

Solibild

Bei den diesjährigen Klima-Aktionstagen wurden am 8. Juli 2019 in Basel und Zürich mit dem Motto 'fossil banks too big to stay' zwei Großbanken, UBS und Credit Suisse, blockiert. Die Polizei räumte, nachdem beide Banken Anzeige erstattet hatten. Vor den Augen der Presse war die Polizei bemüht ein gutes Bild abzugeben, aber außer Sichtweite brutal und begleitet von psychischen Machtspielen.¹
Nach der Räumung wurden ca. 100 Personen bis zu 48h festgehalten, ein Aktivist, der Personalien verweigert, ist immer noch in Haft. Solidarische und kämpferische Grüße aus Freiburg im Breisgau. Freiheit für alle Gefangenen!

Kletteraktion in Basel: Die Profiteure der Klimakatastrophe zur Rechenschaft ziehen!

Banner: Alle Tage Sabotage. Bis alli Banke wanke

Heute beginnen die Aktionstage des Klimacamp in Basel. Als Auftakt erkletterte eine Kleingruppe in den frühen Morgenstunden des 08. Juni 2019 einen Baukran über der Basler Credit Suisse Bank und befestigten ein 15m langes Transparent mit der Aufschrift “Alle Tage Sabotage. Bis alli Banke wanke”.

Seiten

Basel abonnieren