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WOSWAP26 Salzburg

Freedom for all Anarchist Prisoners burn the Prisons

Von 23. - 30. August war dieses Jahr wieder die Internationale Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen. Auch in Salzburg wollen wir unserer Solidarität Ausdruck verleihen. Ein kurzer Bericht.

 

The Server Called Paranoia: Defend Autistici/Inventati Before September 25

For twenty-five years, an Italian hacker collective has built communications infrastructure designed to survive censorship, surveillance and police raids. On August 26, the United States designated it a terrorist organization. On September 25, the wind-down period ends.

[B] Errichtung und Bedrohung einer Gedenkstätte für Kyriakos Xymitiris

 

English below

 

Am 4. Juli haben wir im Rahmen einer bewegenden Zeremonie eine Gedenkstätte für den gefallenen anarchistischen Guerillakämpfer Kyriakos Xymitiris eingeweiht.

Kyriakos Xymitiris starb am 31. Oktober 2024 in Athen bei einer Explosion.

Nach dem Vorfall kam es zum üblichen repressiven Staatstheater, das seinen vorläufigen Höhepunkt in der Verurteilung von Marianna Manoura und Dimitra Zarafeta fand. Marianna wurde zu 19 Jahren Haft verurteilt, während Dimitra mit 8 Jahren Haft rechnen muss. [1]

 

Bremen: #3.10. Firma „Just Add AI“ angegriffen!

Der Überwachungsstaat von morgen wird in hippen Start-Ups designt. Firmen wie „Just Add AI“ greifen unser Leben an. Wir

schlagen zurück! In diesem Fall mit einem Liter Buttersäure und einer Parole an der Glasfront: KI TÖTET! Unsere Aktion ist ein

Vorgeschmack auf die Proteste gegen die Deutschland-Feier am 3.10.26 in Bremen.

 

Gedanken, Gefühle, vielleicht noch etwas mehr. Kurz nach dem Terroranschlag auf den CSD in Berlin

Dies sind bloß gedankenblitze die sich im eigenen groll des dunklen himmels verfangen, hell wirken doch möglicherweise verpuffen, ohne einschlag, ohne entladung, ohne dass sich was bessert, aber kopf hoch, wer weiß dies schon wirklich, denn vielleicht wittern bei stürmischer werdenden brisen am horizont, die einen oder anderen was sich anbahnt, was sich vertiefen wird, was auf sie zukommt. 

 

Kriegsaffines IT-Unternehmen hinter KI-Videoüberwachung am Kotti, Görli & Co.

Das Medium netzpolitik.org hat die beauftragten Firmen für die geplante KI-Videoüberwachung an den Berliner KbOs veröffentlicht [1]:

Adesso SE und Staige.

Wir haben dazu ein wenig recherchiert.

Antifa-Ost-Prozess: trotz Unterbringung in der Psychiatrie verhandlungsfähig?

Ein weiterer zäher Prozesstag im Dresdner Antifa-Ost-Komplex fand diesen Mittwoch statt. Es ist schon fast 10:30 Uhr, als die wenigen Zuschauer:innen die sich eingefunden hatten, in den Saal dürfen, denn seit gestern war die Öffentlichkeit ausgeschlossen.

 

 

Rheinmetall-Chef Armin Papperger wohnt in der Hildegundisallee 27a in Meerbusch. Niemals werden die Menschen in Jemen und Gaza so eine Luxusvilla betreten

Er gehört zu den Deutschen, die Tod und Verderben über die Menschen bringt. Und er kann davon nicht genug bekommen. Der Vorstandsvorsitzende von Rheinmetall Armin Papperger will noch mehr Kriegsgerät bauen und noch mehr Profite machen.

BGH: Linas Schweigen im Antifa-Prozess wird mit sechs Monaten Beugehaft bestraft!

 

Der Bundesgerichtshof hat am 4. August 2026 (Az. StB 47/26) die Beschwerde von Lina E. gegen die im Juni vom OLG Dresden verhängten sechs Monate Beugehaft zurückgewiesen. Lina E. war selbst bereits wegen mehrerer Taten im Zusammenhang mit dem sogenannten„Antifa Ost“-Verfahren zu fünf Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Einen Großteil der Strafe hatte sie verbüßt, der Rest war zur Bewährung ausgesetzt worden.

 

Im Juni sollte sie vor dem Oberlandesgericht Dresden als Zeugin aussagen, zu Taten, wegen derer sie bereits rechtskräftig verurteilt worden war. Sie verweigerte dennoch die Aussage vollständig. Das OLG verhängte daraufhin Beugehaft. Der BGH hält in seiner Entscheidung von dieser Woche, die sechs Monate Beugehaft für rechtmäßig (Beschluss als PDF).

Wenn Wissenschaft Antifaschismus zum Sicherheitsproblem erklärt - Über ein Gutachten von coreNRW

Die in Bonn angesiedelte Forschungsstelle „coreNRW“ hat in diesem Jahr ein 167 Seiten umfassendes Gutachten mit dem Titel „Linksextremismus im Umbruch“ (als PDF hier abrufbar) vorgelegt. „Connecting Research on Extremism in North Rhine-Westphalia”, also „coreNRW“ bezeichnet sich selbst als ein „wissenschaftliches Netzwerk, das sich mit den Bedingungen und Formen extremistischer Radikalisierung sowie wirksamen Gegenmaßnahmen beschäftigt“. Autor des Gutachtens ist der als „Extremismusexperte“ auftretende Berliner Professor Dr. Tom Mannewitz

Wenig überraschend zeigt sich bei Lektüre des Gutachtens, dass dieses weniger von einem offenen wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse als von einer konservativen sicherheitspolitischen Perspektive getragen ist. Linker emanzipatorischer Aktivismus wird von Mannewitz ausschließlich als Beobachtungs-, Präventions- und Gefahrenobjekt analysiert. 

Gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse geraten bei ihm aus dem Blick, bzw. werden psychologisiert. Im folgenden soll sich auf drei Kapitel des zwölf Kapitel umfassenden Gutachtens beschränkt werden. Die sprachliche Schlüsselkategorie dieser Versicherheitlichung ist der Begriff der „Entgrenzung“ (S. 42), der sich wie ein roter Faden durch das Gutachten zieht.

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