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Rebellion in Zeiten polizeilicher Totalüberwachung – Offener Brief und Update nach Haftentlassung

Wie bereits berichtet wurden wir (Nathalie und Manuel) am 22. September überraschend aus der Haft entlassen.

(es folgt ein kurzes Update über die Entlassung und die ersten Wochen danach und die nachträgliche Veröffentlichung eines offenen Briefes aus den Knästen vom August 2025)

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am 05.11.25 im Kontext von Tag X

Am 05.11.25 findet um 13.00 Uhr ein weiterer Prozess am Amtsgericht Leipzig im Kontext des Tag-X-Kessels statt. Angeklagt ist eine Person, der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamt*innen vorgeworfen wird.

Veteranentag-Adbustings: Diese Behörden sind stinksauer

Gefälschtes Bundeswehrplakat: "Deutscher Mix: Nazis Patronen Einzelfälle. Nein zum Veteranentag"

Gleich in mehreren Städten schlagen Behörden Alarm wegen bundeswehrkritischer Plakate und verfolgt die angeblichen Übeltäter:innen. Bundesweit kritisierten Aktivist:innen zum ersten „nationalen Veteranentag“ mit sogenannten Adbustings Nazi-Strukturen im  Militär. Nun ermittelt die Polizei in Schwerin, Stralsund, Tübingen und Dresden. Im Mecklenburg-Vorpommern war die Aktion sogar Thema im Innenausschuss des Landtages. „Wir freuen uns, dass die Polizei unseren Plakaten so viel Beachtung schenkt“, sagt Kai N. Krieger, Sprecher:in des Antimilitaristischen Aktionsnetzwerks: „Schön wäre nur, wenn sie den Inhalt beherzigen und etwas gegen Nazis in Polizei und Militär tun würden. Doch leider verfolgen die Behörden mal wieder lieber Meinungsäußerungen, die ihr nicht passen.“

[BURE] Zur Verteidigung des Bahnhofs LA GARE:

 (übersetzt von bureburebure.info)

Seit dem 11. Oktober ist der Bahnhof illegal besetzt. Wir haben die ersten anstrengenden Tage voller Angst und Hoffnung, Furcht und Freude hinter uns, die eine solche Situation mit sich bringt. Die Festsetzung eines neuen Verhandlungstermins auf den 5. November verschafft uns eine kleine Atempause und die Möglichkeit, wieder zu Atem zu kommen. Wir wissen noch nicht, ob wir ab dem 6. November (erneut) rechtmäßig geräumt werden können oder ob das Urteil zu einem späteren Zeitpunkt gefällt wird. Die aktuelle Situation schützt uns auch nicht vor der realistischen Möglichkeit einer illegalen Räumung, ganz zu schweigen von der Gefahr von Angriffen und den seit einigen Tagen zunehmenden Provokationen durch die Ordnungskräfte. Es gibt also noch viel zu tun, sowohl für uns vor Ort als auch für Sie, die uns unterstützen möchten! Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen (sicherlich unvollständigen) Überblick über die Situation geben...

 

Fotos: A 100 – Kein Meter weiter!

Tausende Menschen auf Fahrrädern, Inlineskates und zu Fuß protestierten am 18. Oktober 2025 unter dem Motto „Kein Meter weiter!“ auf dem 16. Abschnitt der Berliner Autobahn A100.

[B] Gerichtsvollzieherin in der Habersaathstraße - Cops brechen unsere Tür auf

Gerichtsvollzieherin in der Habersaathstraße – Cops brechen unsere Tür auf

Hannover: Ihr braucht uns nicht jagen - wir kommen zu euch!

Am 23.10.2025 rief Murad Dadaev über seinen Instagram-Account zu einem Treffen in seiner DMS-Villa auf, um Antifaschist:innen in Hannover zu "jagen" und setzte ein Kopfgeld auf Linke aus. Hintergrund: Vor einigen Wochen wurde die Villa von Antifaschist:innen mit Farbe und Steinen angegriffen. Eine Gruppe von 50 Antifaschist:innen erleichterte dem AFD Mitglied heute die Jagd und stellte sich vor Beginn des Treffens vor die Villa. 

Di. 28.10. Workshop Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen

Dienstag, den 28.10.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) vom AStA der Technischen Universität in Berlin eingeladen. Um 18h veranstalten wir dort im Plenarium im AStA-Gebäude den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Do. 13.11. Workshop zu Adbusting mit Bundeswehr-Werbung! Hannover, Elchkeller, 18h

Donnerstag, den 13.11.2025 ist die Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a) vom AStA der Universität in Hannover eingeladen. Um 18h veranstalten wir im Elchkeller, Schneiderberg 50, 30167 Hannover, den Workshop: „Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen“. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Der "Antifa-Prozess-Dresden" – Herausforderungen und Widersprüche unserer Solidaritätsarbeit.

antifa

Wir schreiben diesen Text als Soligruppen der angeklagten Antifaschist*innen, denen ab dem 4. November 2025 in Dresden vor dem Oberlandesgericht (OLG) der Prozess gemacht wird.

Einige von uns leisten eher Hilfe während der Haftzeit, während andere versuchen, die Ermittlungen und den Prozess politisch einzuordnen. Wir arbeiten als selbständige Gruppen, unsere Positionen sind daher nicht zwingend deckungsgleich mit denen der Angeklagten. Wir verstehen uns als antifaschistisch, feministisch, emanzipatorisch, linksradikal und sehen, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse antifaschistische Selbstverteidigung erfordern. Daraus resultiert unserer Anspruch an Solidarität im anstehenden Prozess.

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