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70 Gründe gegen die Bundeswehr - Militante Kampagne gegen Wehrpflicht, Militarisierung und Krieg

Dies ist ein Vorschlag für eine Kampagne gegen Wehrpflicht und Krieg. Eine Reihe von Aktionen soll sich vor dem nächsten Schulstreik zuspitzen. Wir wollen aufzeigen, mit welcher Vielfalt und Schlagkraft man gegen die Militarisierung der Gesellschaft vorgehen kann. Wir wollen klarmachen, dass eine Bitte an den Staat nicht ausreichen wird. Der kriegstreibende Staat ist unersättlich und kann nur durch unser aktives Handeln gestoppt werden. Gerade weil die Militarisierung alles zu durchdringen versucht, sind die Ziele auch überall zu finden: https://ruestungsindustrie.noblogs.org/.

Am Osterwochenende haben wir vorgelegt. Gestern gab es erheblichen Sachschaden an dem Markleeberger Bürgerbüro und Wohnort von CDU-Politiker Oliver Fritzsche. Mit einer Dose haben wir "Kriegstreiber" gesprüht und mit 6 Farbgläsern die Fassade und Scheiben beschädigt. Offensichtlicher Rassismus, organisierter Klassenkampf von oben und die Wiedereinführung der Wehrpflicht muss Gegenwehr nach sich ziehen - gerade im ruhigen Bonzenvorort von Leipzig! Wir müssen die Verantwortlichen heimsuchen!

Wehrpflicht, Aufrüstung, Krieg? Nicht mit uns!

Leipzig: Antifa bleibt unbeugsam

Am Mittwoch kamen zur Kundgebung "Beugehaft und Hausdurchsuchungen – Antifa bleibt unbeugsam" (https://knack.news/15917 - https://de.indymedia.org/node/722403) in Leipzig Connewitz 70-100 Menschen zusammen.

Nonsens für common sense: Adbusting-Workshop für Deutsch-Französische Vernetzung

Basteln und Bilder sind leichter zugänglich als viele Worte. Gerade, wenn man unterschiedliche  Sprachen spricht. Das haben wir von der Werkstatt für Antifaschistische Aktion (w2a)bei einem Vernetzungs-Workshop mit Aktivist*innen aus Frankreich gelernt. Eingeladen hatte uns die Organisation Résistance à l’Agression Publicitaire, kurz RAP.  Die Leute von RAP waren in Berlin zu Gast, um die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren „Berlin Werbefrei“  zu unterstützen. RAP hatte uns gebeten, einen Adbusting-Workshop zu organisieren. Na klar kein Problem. Die Ergebnisse seht ihr hier. 

Aktuelles über Mumia Abu-Jamal

RA Noel Hanrahan and Mumia Abu-Jamal, SCI Mahanoy Prison, February 2026

Hier kommen aktuelle Nachrichten über den seit 1981 (!) inhaftierten Journalisten Mumia Abu-Jamal und aus der länderübergreifenden Solidaritätsbewegung

Eine Razzia am 24.3.2026 bei einer Erwerbsloseninitiative, warum denn das?

Unsere Aluminiumtüre nach der Razzia. Sinnlos reingeflext.

Am Dienstag den 24.3.26 wurden unsere Räume im Rahmen einer bundesweiten Razzia durchsucht. Schön ist so eine Razzia nicht, denn deutlich wird die kalte Aggression der willigen Vollstrecker.

Über die Welle an Hausdurchsuchungen in Berlin und darüber hinaus

(scroll down for the english version)

Am Dienstag den 24.3.26 haben gleichzeitig an mehreren Orten in Berlin, Hamburg, Düsseldorf und in Kyritz (Brandenburg) Hausdurchsuchungen stattgefunden. Zwischen 5.45 und 6 Uhr brachen Bullen in mehrere Wohnungen, wie auch in die anarchistische Bibliothek Kalabal!k in Kreuzberg, den Infoladen Scherer8 in Wedding und den "L5" Späti in Neukölln ein. Die Bullen dursuchten auch Autos und Fahrräder.

 

15.Prozesstag gegen die 6 ageklagten Antifaschist:innen im OLG Düsseldorf - Tag gegen politische Gefangene!

15. Verhandlungstag – 18.03.2026Mar 20, 2026

 

Am heutigen Prozesstag nahm die Verteidigung das Gutachten des Sachverständigen Prof. Labudde auseinander, der Emmis Beteiligung am Angriff auf zwei Nazis im Januar 2023 als „sehr wahrscheinlich“ und auf den Thor-Steinar-Laden 2022 als “äußerst wahrscheinlich” bezeichnet hatte. „Das Gutachten ist für die Tonne“, konstatierte Rechtsanwalt Dietrich.

 

[K] Kriegstreiber in Köln markiert

Kriegstreiber Microsoft

 

In Köln wurden in der Nacht auf den Sonntag zeitgleich die Gebäude von drei verschiedenen Kriegstreibern durch antimilitaristische Kommunist:innen mit Farbbeuteln und Parolen markiert. Getroffen hat es Microsoft, KPMG und RTL.

[HAL] Grüße in den Knast zum 18.3!

Offiziell mag es in diesem Staat keine politischen Gefangenen geben, doch unsere Realität spricht eine andere Sprache. Genoss:innen sitzen hinter Gittern, andere leben im Untergrund - gezwungen zur Unsichtbarkeit, ständig bedroht von Repression, Hausdurchsuchungen und Knast. Jede Aktion wird zur Abwägung zwischen Widerstand und den Konsequenzen eines Systems, das uns brechen will.

Antifaschismus wird kriminalisiert, weil er notwendig ist. Weil er sich gegen ein System richtet, das auf Ausbeutung, Unterdrückung und Angst baut und das in Zeiten des Rechtsrucks seine Maske immer weiter fallen lässt. Sie verfolgen uns, weil wir uns weigern, uns anzupassen. Weil wir ihre Ordnung nicht akzeptieren. Weil wir kämpfen.

Diese Bilder sind ein Zeichen unserer ungebrochenen Solidarität, für all jene, die im Untergrund leben müssen, für all jene, die eingesperrt sind, für all jene, die jeden Tag das Risiko tragen, für eine bessere Welt alles zu verlieren. Ihr seid nicht vergessen. Wir stehen hinter euch  drinnen wie draußen.

Unser Zusammenhalt ist unsere Stärke. Unsere Entschlossenheit ist stärker als ihre Repression. Solange wir füreinander einstehen, können sie uns nicht zum Schweigen bringen.

Liebe und Kraft in Untergrund und Haft aus Halle!
Wir geben keine Ruhe, bis ihr wieder bei uns seit.
Free all Antifas 
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Prozessbericht: 2026.03.17 / 26. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Heute begann der Prozesstag um kurz nach 9:30 Uhr. Es waren knapp zehn solidarische Begleiter*innen vor Ort und bis zur Mittagspause keine Vertreter*innen der Nebenklage. Nach der Mittagspause war dann Arndt Hohnstädter als Nebenklageanwalt anwesend.

 

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