Türkisch- faschistischer Verein in Hamburg- Eimsbüttel geoutet! Fassade mit Parolen, in Solidarität mit Rojava, markiert!
In den Nacht vom 21. auf den 22. Januar, haben wir das, von Faschist:innen betriebenen, „Türkische Kulturzentrum“ in Hamburg- Eimsbüttel in der Nachbarschaft geoutet und die Fassade des Vereins mit Parolen, in Solidarität mit Rojava bemalt.
Hier der Text des Outing- Flyers:
„Achtung: Faschist:innen in unserer Nachbarschaft!
Hier, in unserer direkten Nachbarschaft (Eimsbütteler Marktplatz 38), sitzt das „Türkische KulturzentrumHamburg e.V.“. Dabei handelt es sich nicht um einen harmlosen Verein, wie es der Name ausgibt. Es handelt sich um einen Verein von türkischen Faschist:innen (Graue Wölfe), mit engen Verbindungen zur faschistischen türkischen Partei MHP. Die MHP stellt zusammen mit Erdogans AKP die Regierung in der Türkei.
Türkische Faschist:innen bilden in Deutschland die größte zusammenhängende faschistische Struktur. Einen Teil davon auch hier! – Nicht mit uns!
Aktuell greifen in Syrien wieder einmal Islamisten die selbstverwalteten kurdischen Regionen an, wie damals der sogenannte Islamische Staat. Auch dieses Mal wieder mit Unterstützung der türkischen Regierung. Aber dieses Mal auch, mit Unterstützung der USA und der EU! Das der syrische Machthaber vor kurzen noch auf Terrorlisten stand, scheint den westlichen Staaten inzwischen egal zu sein. Denn: Es ging ihnen nie um Frieden und Demokratie, es ging ihnen immer nur um ihre eigenen Machtinteressen!
Wir dulden keine Faschist:innen in unserer Nachbarschaft – egal welcher Herkunft!
Lang lebe der kurdische Befreiungskampf!„
Als Kommunist:innen und Internationalist:innen ist es unsere Aufgabe, den Hauptfeind im eigenen Land anzugreifen. So können wir unseren kurdischen Geschwistern auch in dieser schweren Zeit beistehen. Dabei sind alle Ziele legitim, welche vom Krieg profitieren oder diesen unterstützen. Egal ob staatliche oder private Institutionen oder Unternehmen. Krieg dem Krieg!
In den letzten Tagen wurden während Demonstrationen unsere Genoss:innen immer wieder von türkischen Faschisten und HTS- Anhägern angegriffen. Unsere Aktion ist damit auch eine direkte Antwort auf diese Angriffe. Die Straße gehört uns!
Hoch die internationale Solidarität!
Solidarität mit dem Widerstand in Rojava!
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