Der Übergang wird schleichend sein. Erst wird es als cooles Gadget für Tech-Nerds belächelt, dann wird es zum Lifestyle-Produkt, und in den 2030ern ist es der Standard, ohne den man im Alltag kaum noch klarkommt. Die totale Transparenz wird nicht erzwungen – wir werden sie freiwillig abonnieren.
Liebe Genossinnen, Antifas, Gewerkschafterinnen, Klimakämpfer*innen, alle Ausgebeuteten und Enteigneten, die diesen neoliberalen Albtraum nicht mehr ertragen!
von: Budapestsoli Gruppe Düsseldorf & NRW am: 23.06.2026 - 22:12
Regionen:
Düsseldorf/NRW
Themen:
Antifa
Feminismus
Repression
Düsseldorf 23. Juni 2026
Der Sachverständige Prof. Dr. Huckenbach erklärte in der Hauptverhandlung am 2. Juni, dass die Beschuldigte Emmi D. nicht identifiziert werden könne. Das vorhandene Bildmaterial sei für eine Identifikation nicht geeignet.
Der Prozesstag endete mal wieder vorzeitig, weil ein ungarischer Zeuge nicht erschienen war. Bekanntlich liegen Macht und Ohnmacht eng beieinander und auch die Macht des OLG ist begrenzt. Zeugen aus dem Ausland kann das Gericht nämlich nicht zur Aussage zwingen und weder mit Ordnungsgeld noch mit Ordnungshaft bedrohen. Interessant war einzig die Erklärung von Emmis Verteidiger Dietrich zum Kurzgutachten von Prof. Dr. Huckenbach, das am 2. Juni verlesen wurde (Prozessbericht HV 22) und dem bisherigen Prozessverlauf. Es folgte die Präsentation von Videos einer Straßenbahnhaltestelle in Budapest am 10.2.2023.
Am Mittwoch stand die audiovisuelle Vernehmung des Ungarn Zoltan Toth im Mittelpunkt. Zweifelhafte Aussagen und Verbindungen ins rechtsextreme Lager prägten den 25. Hauptverhandlungstag vor dem Düsseldorfer Staatsschutzsenat.
Am 14.12.2019 wurden fünf Personen nach einem Angriff auf den überregional bekannten Neonazi Leon Ringl verhaftet. Seither ist viel passiert, sehr viel..
Die berüchtigte SoKo LinX aus Sachsen hat ihr gesamtes Repertoire an repressiven Maßnahmen genutzt, um die antifaschistische Bewegung in Sachsen und darüber hinaus zu durchleuchten. Unzählige Hausdurchsuchungen, Untersuchungshaft, operative Maßnahmen gehören seit Jahren zum Alltag der Bewegung.
Darüber hinaus gab es Anquatschversuche, Repression gegen solidarische Personen und Aktionen, Durchstechen von Informationen und Bildern an faschistische Medien und den Auftritt eines Kronzeugen, der sich auf Lebzeit damit finanzieren wird, gegen Personen auszusagen, die im Fokus der Behörden stehen.
Auch der 23. Verhandlungstag in Düsseldorf war deutlich kürzer als geplant. Es wurde nur eine Zeugin zum Angriff in Erfurt gehört, die wusste allerdings nichts Neues zu berichten.
Der 22. Prozesstag verlief deutlich kürzer als geplant: Wegen Ausfällen von Zeug*innen standen stattdessen zwei Gutachten im Mittelpunkt. Beide Gutachten liefern entlastende Ergebnisse für die Angeklagten.
Der Bezirk Friedrichshain dient als Experimentierfeld polizeistaatlicher Strategien mit dem Ziel, den linken Widerstand zu brechen. Alles, was nach Szene aussieht oder von den Bullen dafür gehalten wird, wird ohne Vorwarnung und konkreten Anlaß schikaniert und terrorisiert. Ausweiskontrollen, willkürliche Festnahmen, absurde Auslegungen der Straßenverkehrsordnung sind an der Tagesordnung und gehören zur Alltagserfahrung politisch engagierter Menschen.
In den frühen Morgenstunden des 23.06.2026 haben wir den neuen Stützpunkt des "Dritten Weg" in Lichtenhorst (Landkreis Nienburg) mit Säure lahmgelegt. Schon seit dem Winter gab es Gerüchte über die Eröffnung eines Standortes der Neonazi-Partei im Nordwesten, die sich schließlich bestätigt haben (https://www.endstation-rechts.de/news/rechtsmilitante-jugendoffensive-fu...). Diesem Unruheherd haben wir fürs Erste den Stecker gezogen.
von: Gruppe: Solidarität mit Daniela am: 23.06.2026 - 07:20
„Die Solidarität lässt für sie, so sagt Daniela, die Sonne aufgehen“
Hallo,
weiterhin ist Daniela in der JVA Vechta. Sobald es was Neues geben sollte, werden wir Euch sofort informieren.
Mit diesem Info möchten wir euch auf ein neues Buch aufmerksam machen, welches jetzt in diesen Tagen erschienen ist. Zwei weitere Bücher stellen wir ebenfalls vor: zum einen das Buch mit Texten von Ulrike Meinhof zum 50. Todestag, erschienen Anfang Mai 2026 und zum anderen ein Buch von Jann Marc Rouillan in deutscher Übersetzung von 2025.
Heute gab es auf dem Ölberg in Wuppertal eine unangemeldete Spontandemo in Solidarität mit einem durch Nazis lebensgefährlich verletzten Antifaschisten aus Göttingen an der sich ca. 70 Antifaschist*innen beteiligten.
Damit wurde die Wut, die wir darüber empfinden, auf die Straße getragen. Denn getroffen hat es ihn, doch gemeint sind wir alle!
Während mit rassistischen Parolen in Parlamenten gehetzt wird, queere Menschen auf der Straße bedroht und angegriffen werden, wird unser Genosse auf der Straße von Nazis niedergestochen.
Aron Pielka, der unter dem Pseudonym Shlomo Finkelstein im rechten Spektrum unterwegs ist, hat kürzlich vor der Nazi-Fraktion im Europäischen Parlament einen Vortrag gehalten – inklusive anschließender Fragerunde. Die Aufnahme dieser Fragerunde hat er nun auf seinem eigenen YouTube-Kanal Honig Clips hochgeladen.
Im Zuge des Angriffs eines Jungfaschisten auf einen Göttinger Antifa freuen wir uns massiv über die (angekündigten) bundesweiten Solidaritätsbekundungen, Kundgebungen und Demonstrationen. Wir halten dazu an, die Proteste nicht vorrangig zum pushen der eigenen Organisation zu nutzen, tauscht doch eure Organisations-, Partei- oder Nationalfahnen schlicht gegen Antifa-Fahnen aus.
von: Radau (ex Infoladen Scherer 8) am: 22.06.2026 - 16:10
[EN below, ES abajo] Infoladen Scherer 8 wird am kommenden Sonntag 28.06.2026 um 13 Uhr unter einem neuen Namen "Radau | Anarchistischer Raum" inkl. neuer Bibliothek mit anti-autoritärer Literatur wiedereröffnet. Kommt gern vorbei! Wie gewöhnt findet ihr uns in Scherer Str. 8, Berlin-Wedding. Die Veranstaltung wird bei einer Diskussion zum Thema von Existenz und Widerstand von anarchistischen Räumen begleitet. Folgend ist unser Beitrag dazu.
Infoladen Scherer 8 is re-opening on Sunday 28.06.2026 at 1 PM under a new name "Radau | Anarchistischer Raum" incl. a new library of anti-authoritarian literature. Come over! As usual you will find us in Scherer Str. 8, Berlin-Wedding. The event is accompanied by the discussion about existence and resistance of anarchist spaces. Following is our contribution to it.
Infoladen Scherer 8 reabre sus puertas el domingo 28 de junio de 2026 a las 13:00 horas bajo el nuevo nombre «Radau | Anarchistischer Raum», incluyendo una nueva biblioteca de literatura antiautoritaria. ¡Ven a visitarnos! Como siempre, nos encontrarás en Scherer Str. 8, en el barrio de Wedding, Berlín. El evento irá acompañado de un debate sobre la existencia y la resistencia de los espacios anarquistas. A continuación, presentamos nuestra contribución al mismo.
Das letzte Wochenende war geprägt von einer Reihe ereignisreicher Tage. Hiermit wollen wir einerseits als Teilnehmende berichten und das Ganze auch politisch einordnen.
Als Reaktion auf den lebensgefährlichen, faschistischen Messerangriff auf einen Antifaschisten in Göttingen, haben wir heute Nacht den Nazi Josef Häusel bei sich daheim besucht, seine Nachbar:innen über ihn aufgeklärt und die Wohnung großflächig mit Farbe markiert.
Am 16. Juni 2026 führten die Italienischen Behörden Razzien und Festnahmen gegen Anarchist*innen in verschiedenen Orten durch. In Rom wurde außerdem das besetzte anarchistische Zentrum Bencivenga geräumt. 7 Revolutionär*innen sitzen in Haft, andere wurden unter Auflagen gestellt. Die Herrschaft beschuldigt sie antikapitalistischer und anti-militaristischer Sabotage Aktionen, unter anderem gegen die Olympischen Winter- Spiele Anfang dieses Jahres.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 23 Jähriger Antifaschist aus Göttingen um 2 Uhr nachts lebensgefährlich verletzt. Wir sind bestürzt und wütend über diese Nachricht. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei dem Betroffen, seinen Angehörigen und Freund*innen.
Leipzig. Autoritäre Provokateur*innen haben eine linksradikale Demo zum Abbruch gezwungen. Wie können wir besser mit der stalinistischen Raumnahme umgehen?
Lasst uns unsere Wut zusammen auf die Straße tragen und deutlich machen: In Göttingen ist kein Platz für rechte Hetze und Gewalt! Göttingen bleibt bunt. Antifa bleibt Handarbeit. Alerta!
Wir treffen uns heute um 20 Uhr Uhr am Albani-Platz.
Der anarchistischen EAs ist unter +491635334804 per Telefon und Signal erreichbar. Passt aufeinander auf
In der Nacht zum 21.06.2026 wurde in Göttingen ein Antifaschist von einem Neonazi mit einem Messer attackiert und Lebensgefährlich verletzt. Um 20:00 Uhr treffen wir uns zur Spontandemonstration auf dem Nordmarkt in Dortmund. Kommt auf die Straße, zeigt Solidarität mit dem Betroffenen.
Gestern in der Nacht vom 20. auf den 21.06.2026 wurde ein Genosse von uns durch den Jungfascho Max Dillmann niedergestochen und lebensgefährlich verletzt.
Die Messertat ereignete sich im Fridtjof-Nansen-Weg in Göttingen. Max Dillmann ist klar als Täter zu benennen und der jugendlichen rechten Clique zu zu ordnen, in welcher auch der Täter der in der Nacht zum 03.06.2026 Neonazi Parolen am Albaniplatz in Göttingen geprayt und die Regenbogen Flagge welche seitlich auf den Stufen einer Treppe zu sehen war mit einer großen Deutschlandfahne übersprayt hat, zu finden ist.
Max Dillmann Fridtjof-Nansen-Weg 10 37085 Göttingen
Unsere Kraft und unsere Gedanken sind bei unserem Genossen.
Der Bundesparteitag der AfD am 4. & 5. Juli in Erfurt darf nicht stattfinden! Er wäre eine faschistische Zusammenrottung mit Björn Höcke an der Spitze. Höcke steht für den offen faschistischen und NS-verherrlichenden Kurs in der Partei: Menschenverachtung, Ausgrenzung, massenhafte Deportationen und Hass.
Es gibt keine Neutralität gegenüber dem Faschismus. Wer heute keinen Widerstand leistet, erwacht morgen in einer Diktatur.
Wir unterstützen den Kampf des palästinensischen Volkes . . . [und] wir stehen an der Seite der Israelis, die gegen ihre rassistische Regierung protestieren . . .Was wir nicht unterstützen können, ist die Schaffung eines weiteren Staates im Namen der nationalen Befreiung“.
Schön und gut, aber was passiert in der Zwischenzeit?