Wuppertal: Spontandemo in Solidarität mit dem Verletzten Göttinger Antifa

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Unangemeldete Spontandemo in Wuppertal. Solidarität mit dem Verletzten Göttinger Antifa.

Heute gab es auf dem Ölberg in Wuppertal eine unangemeldete Spontandemo in Solidarität mit einem durch Nazis lebensgefährlich verletzten Antifaschisten aus Göttingen an der sich ca. 70 Antifaschist*innen beteiligten.

Damit wurde die Wut, die wir darüber empfinden, auf die Straße getragen. Denn getroffen hat es ihn, doch gemeint sind wir alle!

Während mit rassistischen Parolen in Parlamenten gehetzt wird, queere Menschen auf der Straße bedroht und angegriffen werden, wird unser Genosse auf der Straße von Nazis niedergestochen.

Das schreiben Göttinger Antifaschist*innen:
„Der gestrige Übergriff reiht sich ein in eine ganze Serie rechter Gewalt in Göttingen:
Von Pöbeleien und Böllerwürfen vor dem Juzi, über die Beschmutzung der Regenbogentreppe am Albani-Platz, bis hin zu tätlichen Angriffen erst in der vergangenen Woche. Diese Entwicklung ist nicht auf Göttingen beschränkt, sondern Symptom eines fortschreitenden Rechtsruck in Staat und Gesellschaft. Nicht erst der Übergriff gestern Nacht, sondern vermehrte Abschiebungen, zunehmende Repression gegen Antifaschist*innen, Queerfreindlichkeit und sexistische Übergriffe sind alle Teil derselben Entwicklung. „

Dem schließen wir uns an! Auch in Wuppertal mobilisieren die Faschisten, vor allem von der AfD, gegen Christopher Street Days, hetzen gegen queere Menschen und ihre Symbole. Diese Hetz-Mobilisierungen tragen auch immer wieder mörderischen Früchte, wie wir jetzt in Göttingen erleben. Dagegen kann nur breite Solidarität und Antifaschistischer Selbstschutz helfen.

Free All Antifas!

Tiefe Solidarität mit dem lebensgefährlich verletzten Antifa aus Göttingen und seinem Umfeld.

 

Kurzvideo: 
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