Selbst-Doxxing des rechten Aktivisten Aron Pielka alias „Shlomo Finkelstein“

Aron Pielka, der unter dem Pseudonym Shlomo Finkelstein im rechten Spektrum unterwegs ist, hat kürzlich vor der Nazi-Fraktion im Europäischen Parlament einen Vortrag gehalten – inklusive anschließender Fragerunde. Die Aufnahme dieser Fragerunde hat er nun auf seinem eigenen YouTube-Kanal Honig Clips hochgeladen.

Während Pielka/Finkelstein regelmäßig betont, er dürfe aus Sicherheitsgründen nicht identifiziert werden („Sorge um Familie und eigenes Wohl“), liefert er seinen Gegnern nun selbst das passende Material frei Haus. Auf dem gerade erst hochgeladenen Video (vor weniger als einer Stunde) ist ein klarer Schnappschuss von ihm zu sehen – quasi ein Selbst-Doxxing in Echtzeit.

Rechte Akteure sind bekanntlich Meister darin, Antifaschist:innen, Linke und andere Kritiker:innen mit Gesichtsfotos, Adressen und privaten Daten zu jagen und zu bedrohen. Gleichzeitig pochen dieselben Kreise auf absolute Anonymität für sich selbst. Dass Pielka nun genau das Gegenteil liefert – nämlich hochauflösendes Bildmaterial von sich auf seinem eigenen Kanal – entlarvt die Doppelmoral besonders deutlich.

Typisch rechte Heuchelei
- Öffentlich mit Nazis im EU-Parlament reden → kein Problem.
- Eigene Fragerunde stolz auf YouTube stellen → ebenfalls kein Problem.
- Gleichzeitig „Opfer“-Narrativ von Verfolgung und Anonymitätsbedürfnis pflegen → Standard.

Wer anderen permanent mit doxing und Repression droht, sollte selbst nicht so leichtsinnig sein, sein Gesicht frei zugänglich zu machen. Der Screenshot aus dem frisch hochgeladenen Video spricht für sich.

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