Solidaritätsaktion für den verletzten Antifa in Göttingen
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 23 Jähriger Antifaschist aus Göttingen um 2 Uhr nachts lebensgefährlich verletzt. Wir sind bestürzt und wütend über diese Nachricht. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei dem Betroffen, seinen Angehörigen und Freund*innen.
Antifaschist:innen aus Göttingen berichten, das ein bekannter Neonazi Mit einem spitzen Gegenstand auf den Genossen eingestochen habe. Der Angegriffene wurde umgehend in eine Klinik eingeliefert und ist laut Polizei aktuell nicht vernehmungsfähig. Die Polizei hat mittlerweile eine Mordkommission eingerichtet und schreibt, ein politisches Motiv sei nicht auszuschließen.
Der Angriff auf unseren Genossen kommt nicht aus dem Nichts, sondern stellt einen neuen Höhepunkt in einer Reihe von rechten Übergriffen in Göttingen da. Antifaschist:innen berichten von Neonazis, die im Umfeld des Christopher Street Day Nazi-Parolen am Albani-Platz riefen und einen Standbetreiber verbal attackierten. Eine in Regenbogenfarben bemalte Treppe wurde mit den Farben der Deutschlandfahne übersprüht.
Wir stehen zusammen, um unsere Solidarität mit dem verletzten Antifaschisten auszudrücken. Rechte Gewalt ist kein Einzelfall - sie ist der Ausdruck einer sich zuspitzenden Faschisierung, an der weit mehr Leute beteiligt sind als der Göttinger Neonazi, der gestern zugestochen hat.
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