<p>Sa. 4. Juli 2026 Berlin, Lunte ab 18:00 Uhr</p>
<p>With Love, Not Fear: Menu-Essen für #Mumia Abu-Jamal, Austausch und Infos über den seit 44 Jahren gefangenen Journalisten in den #USA – Lesung ausgesuchter Textpassagen sowie praktische Unterstützungsmöglichkeiten für den politischen Gefangenen und Autoren</p>
<p>Essensanmeldung (gerne unter Pseudonym) per E-Mail zwecks Planbarkeit bitte an berlin@freiheit-fuer-mumia.de</p>
<p>Lunte<br />
<p>Zuallererst einmal muss festgehalten werden, dass Kritik an der Roten Hilfe (RH) nicht neu ist. Schon 1929 erklärte Erich Mühsam öffentlich seinen Austritt aus der Roten Hilfe und bereits während der Neugründung in den 1970er-Jahren gab es viel Kritik. Auch heute noch existiert ein Netz an Schwarz-(Roten)-Hilfen und Anarchist-Black-Cross Gruppen, die aufgrund der Arbeitsweise der RH lieber eigene Organisationen nutzen. Kritik an der Struktur oder tagespolitischen Entscheidungen der RH hat es also schon immer gegeben.</p>
[DE] SELBSTERKLÄRUNG</p>
<p>anarchistischerbund[at]inventati.org / anarchistischerbund[punkt]noblogs.org</p>
<p>Wer wir sind:</p>
<p>Wir sind Anarchist*innen & Antiimperialist*innen aus Leipzig und darüber hinaus, die eine Gruppe gegründet haben um für unsere Selbstbefreiung zu kämpfen. Wir sind für die Anarchie und setzen uns für die Selbstorganisation der arbeitenden Klasse ein, ihren eigenen Weg zu gehen.</p>
<p>Am 02.06.26 findet um 10:00 Uhr der zweite Prozesstermin eines Gefährten am Amtsgericht Leipzig im Kontext des Tag-X-Kessels statt. (Der erste Prozesstermin war am 12.05.)<br />
In den Tagen nach der Urteilsverkündung im Antifa-Ost-Verfahren am 31.05.23 kam es zu mehreren Protestaktionen in Leipzig und es wurde zu einer Großdemo aufgerufen. Die Stadt Leipzig hatte für das gesamte Wochenende alle Versammlungen mit Bezug zum Antifa-Ost-Verfahren verboten.<br />
<p>Vor Gericht stand ein anarchistischer Gefährte, der sich wie viele andere am 3. Juni 2023 mit den zu jahrelangen Knaststrafen verurteilten Antifas im ersten „Antifa-Ost-Prozess“ solidarisiert hatte. Bereits vor Prozessbeginn wurde eine politische Einordnung veröffentlicht.</p>
<p>Da der Staat auf eine Freiheitsstrafe zwischen zwei und vier Jahren abzielt, wird vor einem Schöffengericht verhandelt. Neben dem Richter Länge waren auch zwei Schöffen anwesend. Die Staatsanwaltschaft wurde durch Staatsanwalt Kucker verkörpert.<br />
Deutschland ist auf Kriegskurs. Riesige Summen werden für die Rüstungsindustrie, das Militär und die militärische Nutzbarmachung der Infrastruktur ausgegeben. Dazu noch die Wiedereinführung der Wehrpflicht. All dies sind Schritte, mit denen sich Deutschland auf den Krieg vorbereitet. Damit soll Deutschland die Fähigkeit erlangen, sich weltweit militärisch an aufkommenden Verteilungskämpfen zwischen den Imperialisten zu beteiligen. Besonders vorangetrieben wird der Kriegskurs von der Regierung aus CDU und SPD. Prominent vertreten durch den Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD.