In Solidarität mit Maja! „Bauernstube“ in Wesseling besucht - #DankeAntifa

In Solidarität mit Maja! „Bauernstube“ in Wesseling besucht - #DankeAntifa

Wir haben am frühen Morgen des 09.02.2026 die Gaststätte „Bauernstube“ in der Waldorfer Str. 16a in Wesseling besucht und die Fenster mit Steinen und Farbflaschen eingeworfen. Die Gaststätte ist regelmäßiger Veranstaltungsort der AfD Wesseling und Heimat der „FC Bruderschaft“.

In Solidarität mit Maja!

„Freiheit ist für mich etwas anderes. Sie blüht in dem Glauben, dass wir gemeinsam Gerechteres schaffen können als Gefängnisse, Lager und Abschiebezentren, dass wir Friedvolleres schaffen können als Handschellen, Waffen und Panzerdivisionen. Für mich bedeutet dies, zu suchen, was bleiben kann für jene, die nach uns kommen, zu bewahren, was an Freiheiten bereits errungen wurde, und aus jedem Zweifel ein neues Wagnis entstehen zu lassen. Und ich spreche aus Hoffnung, da es so viele Menschen gibt, die der Verachtung nicht gehorchen, die weder Recht noch Pflicht dazu verspüren.“ 
Kein letztes Wort – aus Majas Rede zum Prozessende

Am 4. Februar 2026 wurde die Maja wegen Beteiligung an antifaschistischem Widerstand gegen das jährliche SS-Gedenken in Budapest (Ungarn) zu acht Jahren Haft verurteilt. Maja wurde 2024 in einer Blitzaktion illegal von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert und sitzt seitdem dort als non-binäre Person unter menschenunwürdigen Bedingungen in Isolationshaft. Neben Maja wurden auch Gabri zu sieben Jahren Knast und Anna zu zwei Jahren Bewährung in Budapest verurteilt.

Daneben stehen aktuell in Dresden und Düsseldorf im sogenannten Antifa Ost und Budapest-Verfahren weitere Antifaschist:innen vor Gericht. Bereits im September wurde Hanna in München im gleichen Zusammenhang zu fünf Jahren Knast verurteilt.

Veröffentlichung: Eine Person hat den Verrat des Bremer Spitzels DÎlan über Jahre gedeckt

1. Einleitung

Wir sehen uns gezwungen, den Outcall des Verräters DÎlan S. A. (im Weiteren D.) der IL Bremen (https://de.indymedia.org/node/623564) um eine entscheidende Information zu ergänzen, die im Text nicht genannt wird: Eine Person hat über acht Jahre von dem Verrat gewusst. Der Name dieser Person lautet Marlen (im Weiteren M.).

Wir haben von dieser Form des Verrats erfahren und versuchen seitdem, zur Aufarbeitung und Transparenz im Fall von M. beizutragen. Der erste Schritt dazu war ein interner Outcall, den wir zwecks Strukturschutz an alle Kontexte versendeten, mit denen M. politisch in Kontakt gestanden haben könnte. Mit diesem öffentlichen Text wollen wir nun Kenntnisse über M. und ihre Rolle in der Breite transparent machen. Auch um weitere Strukturen erreichen zu können, die diese Information bisher nicht erhalten haben. Gleichzeitig möchten wir Kritik am bisherigen Umgang mit dem Wissen über M.s Rolle üben und eine allgemeine Debatte über das Thema Mitwisser*innenschaft anstoßen.

Werbung auf Instagram: „Das Wort Demokratie kann problematisch sein“

<p>Vor kurzem hat Meta auf seinen Plattformen politische Werbung verboten. Der US-Konzern will damit einer neuen Verordnung der EU trotzen. Die Maßnahme trifft nicht nur zivilgesellschaftliche Organisationen mit voller Härte, sondern kann auch Unternehmen oder Museen die Arbeit erschweren.</p>

Big-Tech-Lobbying: Erst machen, dann lieber nicht reguliert werden

<p>Automatisch abgespielte Inhalte, personalisierte Werbung, Gamification – solche Elemente sollen Internet-Nutzer*innen heimlich beeinflussen. Dagegen soll der Digital Fairness Act helfen. Doch gegen die Pläne der EU-Kommission lobbyieren Big-Tech-Firmen wie Meta und Google, zeigt eine Untersuchung von Corporate Europe Observatory.</p>

Gesetzentwurf: Vorratsdatenspeicherung deutlich länger als drei Monate

<p>Die geplante Vorratsdatenspeicherung von IP-Adressen steht in der Kritik. Die großen Internetanbieter weisen darauf hin, dass die Pläne der Justizministerin zu vielen Monaten Speicherzwang führen würden und daher rechtswidrig sind. Doch schon die eigentlich geplanten drei Monate Speicherpflicht sind mit nichts begründet.</p>

FREE MAJA-Critical reflections on the campaign from Budapest

Budapest
2026

In the book Filterworld, Kyle Chayka uses a term of “algorithmic homogenization” to describe how interior spaces across different cities, countries and continents start looking the same. Chayka shows that today looking at pictures and short videos of one’s home, one cannot know where this home is located. Chayka argues, because of the global homogenization of interiors. The creators are all chasing the same visual approval over social media; today to be acknowledged and appreciated, one’s home should have a set of elements that could be recognized by others, who probably would never step a foot in that home.

In our globalizing world similar processes take place with many phenomena, and radical left scene is not an exception. Standards and categories of estimating “levels” of fascism, patriarchy or economic exploitation as well as the struggles against them often are not contextualized. Political work, in particular, is often imposed or imported without a hard work of contextualization. However, such work, by obtaining a certain “language” or a recognizable style, has a better chance to be acknowledged by our foreign camaraderie. Following these strategies, the global movement may risk preferring practices and perspectives of more visible– read: bigger and more resourceful – movements over more contextualized categories and practices.

Diversity in strategies and approaches which would be more rooted in historical and political contexts need to lie at the heart at internationalization.
The authors of the zine hope that by writing down our reflections on the “Free Maja” campaign from Budapest — where the campaign has found itself after being organized in Germany by Maja’s family, friends, and comrades— we can contribute to the understanding of complications and challenges of carrying political fights across different places and contexts – if without critically questioning the ground. We hope, therefore, this zine is a contribution to the discussion on what international solidarity looks and may look like in practice.

 

 

Verhaltensscanner in Mannheim: Keine Straftaten, aber Kamera-Überwachung

<p>An Orten mit viel Kriminalität darf die Mannheimer Polizei Überwachungskameras installieren. Aber in einem Areal gab es seit Anbeginn der Videoüberwachung offenbar keine Delikte. Infolge unserer Recherchen hat sich nun die baden-württembergische Datenschutzbehörde eingeschaltet.</p>

Solidaritätserklärung für den Gefangenen Andreas Krebs

Der Knastrebell Andreas, der schon insgesamt 26 Jahre  in deutschen und italienischen Knästen hinter sich hat, wurde auf die Isolationsabteilung A 9 der JVA Tegel verlegt .

Er befindet sich deswegen seit dem 26.Januar im Hungerstreik.

Nach einer Zellenrazzia wurden bei ihm angeblich Drogen gefunden. Er geht davon aus, dass ihm diese Drogen untergeschoben worden sind. Wahrscheinlich mit Unterstützung von Beamten! Alle Vollzuglockerung  einschließlich von 2/3, die er durch diverse Hungerstreiks erkämpft hat, sind gestrichen worden!

Er fordert die Rückverlegung auf seine alte Station.

 

Gentrifizierung in Berlin mit AfD und der Highline Holdings GmbH

<p>Seit Jahren treibt ein Investor aus Israel mit besten Verbindungen zur Siedlerbewegung die<br />
Gentrifizierung in Berlin voran und hat es bisher unbemerkt so machen können. Wir wollen hier<br />
mal die Firmen und die verantwortlichen Leute dahinter nennen. Profit steht bei diesen israelischen<br />
Investoren über Moral und deshalb wunderts niemanden daß sie in Berlin auch mit der AfD<br />
zusammen gearbeitet haben. Dazu später.</p>

Intifada in Turin

<p>Die landesweite Demonstration in Turin für Askatasuna, die zu einem weiteren Moment des Aufschwungs und der allmählichen Zusammenführung hätte führen können, markierte stattdessen einen Stillstand und interne Konflikte. Das ist nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein. In der Regel besteht nach solchen Vorfällen die Gefahr, dass sich die Debatte zuspitzt, während die Reaktion eskaliert, weil sie weitere Verschärfungen durchsetzen kann. Um eine Lähmung zu vermeiden, muss man den Blick heben und sich umsehen.</p>

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