Newswire

Wilder Wald Bleibt!

❗0 Tage bis zur Rodung!❗

Wir haben heute (23.02.2026) die Info bekommen, dass ab morgen früh Dienstag 24.02.2026 gerodet werden wird! Vorbereitungen dafür werden jetzt gerade getroffen!

Der Moment in den Wald zu kommen um ihn zu verteidigen ist JETZT!

 

Presseerklärung der Soligruppe: Hokuspokus am OLG Düsseldorf

Erfinder Labudde präsentiert Skelettvermessung am kommenden 4. Prozesstag, den 27.1.2026

3.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

Heute sagten 2 Zeug*innen aus der Naziszene zum Angriff auf ein Thor-Steinar-Geschäft in Erfurt am 23.4.2022 aus. Außerdem forderte die Verteidigung ein Beweiserhebungsverbot gegen das Gutachten des umstrittenem 3D-Modells von Prof. Labudde für die kommende Woche.

2.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

Die Verteidigung kritisiert die Einlasskontrollen und Durchsuchung von Anwält*innen durch das OLG und hält die ausstehenden Opening Statements.

Gegen 11 Uhr beginnt der zweite Verhandlungstag vorm 7. Strafsenat am OLG Düsseldorf. Wieder sind viele Unterstützer*innen und Angehörige der Angeklagten vor Ort und können durch die Glasscheibe Solidarität und Zuneigung ausdrücken.

 

1.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

1. Verhandlungstag – 13.01.2026 

 

Der Gerichtsaal bis auf letzten Platz gefüllt, tosender Applaus für die Angeklagten – beim ersten Prozesstag zeigen mehr als 150 Unterstützer*innen ihre Solidarität den Angeklagten, als der vorsitzende Richter Lars Bachler die Verhandlung um 12:05 Uhr eröffnet. Schon ab 8:00 Uhr morgens versammeln sich zahlreiche Menschen trotz strömenden Regens und schwer bewaffneten Cops bei der Kundgebung vor dem Gerichtsgebäude, um den beschuldigten Genoss*innen und ihren Angehörigen beim Prozessauftakt am Oberlandesgericht Düsseldorf im Rahmen des sogenannten „Budapest-Komplex“ beizustehen. Nach stundenlangem Warten und einer Verzögerung des Prozessbeginns um mehr als 90 Minuten werden Clara, Emmi, Paula, Moritz, Luca und Nele in den Gerichtssaal geführt. Das solidarische Publikum jubelt, skandiert mehrfach „Free All Antifas“ und „Ihr seid nicht allein“, bislang geduldet vom 7. Strafsenat und dem Vorsitzenden Richter Bachler. 

7.Verhandlungstag gegen die 6. angeklagten Antifaschist:innen in Düsseldorf OLG

7. Verhandlungstag – 04.02.2026Feb 4, 2026

 

Der Verhandlungstag war überschattet vom Urteil gegen Maja und (in Abwesenheit) gegen Anna und Gabriele in Budapest. Außerdem wurden zwei Zeugen vernommen, die Angaben zur Attacke auf die beiden Nazis am 12. Januar 2023 in der Erfurter Pestalozzistraße machten. Der Prozesstag endete im Tumult. Zahlreiche Menschen im Saal waren nach Bekanntwerden des Urteils in Budapest aufgestanden, hatten „Free Maja, Free all Antifas!“ skandiert, einige trugen T-Shirts mit „Free Maja“ . Der Vorsitzende Richter ließ den Sitzungssaal räumen.

Adbustings gegen Antisemitismus: Jugendnetzwerk der DFG-VK desertiert

Die Jugendorganisation der Friedensgesellschaft DFG-VK desertiert – aus dem eigenen Verband! Statt für den erneuten bundesweiten Schulstreik zu mobilisieren, verabschiedete sich das Jugendnetzwerk jetzt aus der Friedensgesellschaft: Mit einer bundesweiten Adbusting-Aktion in ihren Hochburgen. Die Antimilitarist*innen zeigen mit ihrer Aktion Missstände innerhalb der DFG-VK auf, die aktuell bei den Schulstreiks gegen die Wehrpflicht neue junge Leute sucht. Ihr Vorwurf auf den Plakaten im Design der DFG-VK: "Antisemitismus? Für die DFG VK kein Problem!" Kai N. Krieger, Sprecher*in der Gruppe erklärte: "Wir wollen uns gegen Militarisierung einsetzen ohne dabei Antisemitismus, Rassismus oder Sexismus ertragen zu müssen! Deshalb gründen wir jetzt das Antimilitaristische Aktionsnetzwerk (A2N)."

 

Görli-Schließung ab Anfang März geplant! (B)

Der Senat hat breit gegenüber der Presse kundgetan, dass der Görlitzer Park ab 1. März geschlossen werden soll. Wir sind da noch etwas skeptisch angesichts unvollendeter Baustellen, es könnte aber schon demächst so weit sein. Jetzt ist sicher ein guter Zeitpunkt sich mal die verschiedenen Zäune, Tore und Drehkreuze genauer anzuschauen, mit Freund*innen zu quatschen, Ideen auszuhecken, zu streuen oder umzusetzen.

Ergänzendes Video: Bundeswehr Karrierecenter markiert und sabotiert!

Wir haben das sogenannte „Karrierecenter“ der Bundeswehr in München markiert und mit Hämmern und Feuerlöscher sabotiert.

Hier noch ein ergänzendes Video zur Aktion:

https://streamable.com/tn6jhz

Orginaler Artikel + Statement:

https://de.indymedia.org/node/707430

Keine Isolationshaft für Andreas Krebs!

 

Andreas Krebs hat seinen Hungerstreik gegen seine Verlegung in die Isolationshaft (Absonderung) bereits am 12.2. nach 18 Tagen beendet.

 

Aber was ist passiert und warum machte er eigentlich einen Hungerstreik?

 

 

 

 

[B] Autos entlüftet

 Gegen patriarchale Gewalt

Die autonomen Besetzungstage in Leipzig: Ein Rückblick und Fazit

Logo der Abeta

Einige Zeit ist vergangen, seit im Oktober 2025 die Autonomen Besetzungstage in Leipzig begannen. Wir haben uns Zeit gelassen, uns von den Aktionstagen zu erholen und bei den Besetzer*innen trudeln die ersten Vorladungen ein. Wir wollen nun mit etwas Abstand zurückblicken. Was ist eigentlich alles passiert, wie liefen die Aktionen und was können wir für die Zukunft daraus ziehen? In den folgenden Zeilen wollen wir chronologisch die Tage Revue passieren lassen und am Ende noch mal mit einem größeren Blickwinkel und selbstkritisch auf die gesamte Zeit schauen. 

 

Ganz unten haben wir Texte verlinkt.

Bannerdrop für Rojava

Nicht erst seit dem 06. Januar wird die Selbstverwaltung in Rojava angegriffen. Ein Komplott aus der selbsternannten syrischen Regierung (HTS), der Türkei und der internationalen Mächte wie den USA führt derzeit einen der heftigsten Kriege seit 2014.

Das Abkommen vor 2 Wochen wird in der westlichen Presse als Ende des Konfliktes deklariert. Zum einen ist der militärische Konflikt noch nicht komplett vorbei, was wir unter anderem an der weiteren Isolation von Kobane und den vom internationalen Komplott freigelassenen IS-Kämpfern sehen. Außerdem beginnt jetzt die heiße Phase des ideologischen Angriffes auf die Selbstverwaltung, der entschieden zurückgewiesen werden muss. Die Generalmobilisierung und die internationale stark sichtbare Solidarität zwangen die selbsternannte syrische Regierung in das Abkommen. 

(BRB) Wieder AfD Parteitag in Prenzlau

Prenzlau Save The Date

In drei Wochen ist wieder AfD-Parteitag in Brandenburg. Diesmal findet der in der Uckerseehalle in Prenzlau (Uckermarck) statt. Am 14./15. März treffen sich wohl mehr als 300 zum Mitgliederparteitag. Eingeladen wurde nach Prenzlau, auch weil es da 20222 und 2024 keine Proteste gegen die Parteitage gab. Zumindest der Landesvorstand soll an diesen beiden Tagen neu gewählt werden. Lasst uns die erfolgreichen Proteste gegen die regionalen Parteitage in Brandenburg/Havel, Jüterbog und Neubrandenburg anknüpfen. Keine Halle für Nazis!

FÜ/NBG AfD Treffpunkt belüftet

In den frühen Morgenstunden gingen einige Scheiben des AfD- Treffpunktes in Cadolzburg zu Bruch.

Die von der rechten Partei angemieteten Räumlichkeiten in der Erzleitmühle in Cadolzburg bei Fürth dienen nicht nur als Materiallager sondern sind auch seit fast 2 Jahren Austragungsort für interne oder offene Veranstaltungen.

Für heute ist eine Wahlkampfveranstaltung dort geplant und wir hoffen, dass die Rechten ordentlich frieren müssen.

Im voranschreitenden Rechtsruck werden wir wohl in Zukunft noch viel öfters zu militanten Aktionen übergehen müssen.

 

Freiheit für Hanna

Freiheit für alle Antifas

Glück allen Untergetauchten

2026.02.16 / 19. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Am Montagmorgen des 20. Prozesstages finden sich circa 12 solidarische Beobachter*innen vor dem OLG Dresden ein, daneben auch zwei Pressepersonen. Der Prozess beginnt mit einer Verspätung von 45min, da sich die erste Zeugin aufgrund des winterlichen Wetters verspätet. 

Für den Tag sind drei Zeug*innen geladen, alle zum Tatkomplex Eisenach I, dem Angriff auf die Nazikneipe Bull‘s Eye. 

 

Eine andere Welt ist möglich: Gespräch über zapatistische Selbsverwaltung in Chiapas

Im Februar 2026 führte Radio Aktiv Berlin ein Gespräch mit Luz von der Gruppe Basta aus Münster über den zapatistischen Aufstand, die Frauenrevolution und die gelebte Selbstverwaltung in Chiapas/Mexiko.

Hanau-Gedenken: Über solidarische Bündnisse und ressentimentgeladene "Antifas"

„Wer denkt, ist in aller Kritik nicht wütend: Denken hat die Wut sublimiert“

(AC) Gedanken zum Angriff der Aachener Bullen auf das AZ

 

In der Nacht vom 24. auf der 25 Januar 2026 kam es in Aachen zu einer polizeilichen Maßnahme gegen die Besucher*innen des Autonomen Zentrums.

 Es sind bereits mehrere Schilderungen des Geschehens online zu finden, darum wollen wir uns weitestgehend auf die Analyse der Situation und ihrer Konsequenzen beschränken.

 Die Personenkontrolle, die von den Cops in der Fußgängerunterführung zwischen Häckländerstr. und Kasinostraße durchgeführt wurde, wurde von Seiten der Polizei massiv eskaliert.

 

Die ersteintreffenden Cops schienen sich von den beobachtenden AZ-Gästen außerhalb der Unterführung so massiv bedroht zu fühlen, das sie alle Einheiten in der Nähe über eine Art Notfallfunktion nachforderten.

Die Hunde sind los … Update zur Repression gegen Anarchist*innen in München

Die Staatsanwältin Eva Firoozi hätte vielleicht lieber Romanautorin werden sollen. Zwar wäre sie dann sicher eine derjenigen "Bestseller"-Autorinnen, die einem mit ihrem Hang zur political correctness und der daraus folgenden völligen Humorbefreitheit jede Lust am Lesen vermiesen, aber sie würde bei weitem weniger Ärger verursachen. Aber es wird schon mehr oder weniger Absicht des Doppelgespanns aus dem Münchner Generalstaatsanwalt (General-SA) Reinhard Röttle, der dieser Tage das Feld räumte und dem ersten Leiter und Mitbegründer der ZET Georg Freutsmiedl, der sich schon im Jahr 2022 in Richtung Landshut trollte, gewesen sein, solches Personal einzustellen. Und auch die neue Chefin der ZET, Gabriele Tilmann wird diese Social-Justice-Warrior*in nicht bloß wegen der Frauenquote behalten haben. Nein, in München, ja in ganz Bayern, da "ist kein Platz für Anarchisten, Hausbesetzer, usw.", das postulierte schon der immer zum Scherzen aufgelegte Franz Joseph Strauß und wenn diese Anarchisten nun nicht von selbst die Stadt verlassen, dann ist kreatives Personal wie Eva Firoozi nötig. Sehr zum Bedauern der Anarchist*innen freilich. Nicht weil wir Eva Firoozi besonders ernst nehmen würden oder gar Angst vor ihr hätten. Nein, wir sind es einfach leid, ihre absurd schlecht geschriebenen Anklageschriften zu lesen. Der Spannungsbogen funktioniert nicht, die Logik der Erzählung hinkt und die Charaktere sind unterirdisch schlecht ausgearbeitet. Man muss wahrlich nicht Literaturwissenschaften studiert haben, um das zu bemerken.
Wäre Frau General-SAin Firoozi also Romanautorin geworden, wir könnten ihre Werke einfach in der Buchhandlung stehen lassen. Als Staatsanwältin jedoch, da ist es ihr nun wieder einmal gelungen, dass wir eines ihrer Machwerke (immerhin nur im Umfang von 31 Seiten) als Gute-Nacht-Lektüre lesen mussten. Denn die General-SA hat entschieden: Sie klagt Manuel wegen Brandstiftung an einem Schienenfahrzeug, an sechs Betonmischern, einem Radlader und einem Förderband mit Silo und versuchter Brandstiftung an einem Windkraftwerk an. Daneben noch wegen mehrerer Diebstähle und wegen Beteiligung am sogenannten "Hetzblatt gegen den Windpark". Auch Nathalie wird angeklagt, jedoch lediglich wegen Diebstahls. Und Eva Firoozi verspricht zudem: Wenn ihre Beschwerde gegen den Nichteröffnungsbeschluss des Landgerichts im "Zündlumpen"-Verfahren nicht scheitert, dann will sie auch dieses Verfahren zu diesem Großverfahren hinzuverbinden. Oder umgekehrt? Egal.
Jaja, mal wieder also jede Menge heiße Luft und viel Blabla. Wir kennen das bereits: Manuel sei "Angehöriger der linksextremistisch-anarchistischen Szene", "lehnt jede Form staatlicher Ordnung ab", usw. Und Primitivist soll er diesmal übrigens auch noch sein. Warum? Das ergebe sich aus dem Umstand, dass er in einem "selbstgebauten Lager im Wald lebte". Nun ja, der wesentliche Plot der Geschichte ist bereits bekannt und kann etwa in dem Text "Rebellion in Zeiten polizeilicher Totalüberwachung" und anderen Veröffentlichungen über die Repression in München nachgelesen werden. Es wäre gewissermaßen Zeitverschwendung das alles hier wiederzugeben.
Aber warum nun Anklage wegen Brandstiftung nur gegen Manuel, nicht auch gegen Nathalie? Warum in diesen drei Fällen und nicht wie bisher in sechs? Schuld daran sind die Hunde. Genauer: sogenannte Geruchsspurendifferenzierungshunde. Und hier wird es wahrhaft kurios.
Wie so viele Ermittlungsmethoden deutscher Bullen hat auch die der Geruchsspurendifferenzierungshunde eine, sagen wir anrüchige, Entwicklungsgeschichte. Nein, diesmal reden wir nicht vom KZ. Geruchsspurendifferenzierung wurde im großen Stil von der Stasi angewandt, um nach Oppositionellen fahnden zu können. Sie zwingen diese beim Verhör mit einem Tuch eine Geruchsprobe im Intimbereich von sich zu nehmen und bewahren diese dann in einer Art Einmachglas auf. Oder sie brechen in deren Wohnungen ein und legen Baumwolltücher auf deren Klamotten. Moment mal, hat das nicht KHKin Wolff zusammen mit dem MEK einst auch an der Waldhütte von Manuel und Nathalie gemacht? Jaja, Pseudowissenschaft nannte man sowas in der BRD. Zumindest bis zum Mauerfall. Vor allem in den letzten Jahren machten immer wieder irgendwelche Pseudowissenschaftler und ihre Hunde mit merkwürdigen Namen von sich reden, indem sie behaupteten, dass ihre Hunde irgendetwas erschnüffeln könnten, wofür es ansonsten keinerlei Beweis gab. Nun sollen es also Körpergerüche von Manuel sein, die an irgendwelchen "Tatmitteln" anhaften würden.
Man kann dazu in den Ermittlungsakten lesen, dass Observationskräfte und die bereits erwähnte KHKin Wolff vom K92, das wohl beim Polizeipräsidium München diese Stasi-Aufgabe übernommen hat, einst irgendwelche Mullbinden, Taschentücher, etc. in Schuhe, Kleidungsstücke, etc. stopften, die sie relativ willkürlich Nathalie oder Manuel zuordneten und die sie an unserem Wohnort vorgefunden haben wollen. Die hätten sie dann irgendwelchen Hunden vorgelegt und diese hätten Übereinstimmung zu angeblichen Gerüchen an "Tatmitteln" von Tatorten "angezeigt". Soweit so bekannt. Als ein sogenannter "Hundeführer" am Tag der Verhaftung von Nathalie und Manuel nun übergriffig mit einem Stück Stoff an ihren Körpern herumwischte, während etwa der danebenstehende Bulle Florian Obermeier dies als "gratis Körperwäsche" ausgab, entstanden also neue Vergleichsgeruchsproben. Und nun wird es kurios. Am 03.03.2025 hätten die Hunde im "Labor" der Diensthundestaffel Mittelfranken "eine geruchliche Verbindung zwischen dem Tatmittel und dem Geruch des Angeschuldigten" hergestellt, schreibt Eva Firoozi in ihrer Anklageschrift, muss dann aber einräumen: "Die Videoaufzeichnung des Einsatzes der Geruchsdifferenzierungsspürhunde ist nicht mehr auffindbar." Das gilt für Manuel. Zu Nathalie können die angeblichen Superspürnasen gar keine Verbindung mehr herstellen. Man kann sich leicht vorstellen, dass General-SAin Firoozi getobt haben muss, als ihr der sonst ganz und gar nicht schüchterne KOK Jochen Meyer sachlich-nüchtern, aber deutlich bescheiden eröffnete, dass die Videos "auf dem Postweg verloren" gegangen sein müssen. Aber zum Glück lässt sich dieses dubiose Verfahren ja wiederholen. Die Ergebnisse sind zwar im Detail unterschiedlich, aber für Eva Firoozi scheinen sie dennoch den Ausschlag zu geben die Klage gegen Manuel zu erheben.
Garniert mit allerhand, teils aus dem Kontext gerissenen Gesprächsfragmenten aus der monatelangen Bespitzelung in Nathalies und Manuels Wohnhütte, sowie Zitaten aus Textentwürfen, E-Mails, etc. wird lang und breit die anarchistische Gesinnung der beiden ausgeführt (ja, Anarchist*innen lehnen den Staat ab, Frau Firoozi). Zuletzt schläft man über die seitenlange Auflistung an Asservaten regelrecht ein.
Seit dem 12.01.2026 liegt diese Anklageschrift nun dem Landgericht München I und dort der 3. Strafkammer unter dem Vorsitz von Richterin Dr. Blaschke vor. Dort muss jetzt entschieden werden, ob das Verfahren zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Mit Sicherheit ein Riesenspaß für jene Richterin, die eine richterlich nicht angeordnete akkustische Überwachung von Wohnraum deswegen nicht für rechtswidrig befand, weil dem Hausbesetzer "nach dem Rechtsgrundsatz ex iniuria ius non oritur kein Anspruch auf Genuss des Art. 13 GG zustehen kann" und all jenen, die nicht rechtswidrig bespitzelt werden wollen "eine klare Sperrwirkung gegen den Zugriff staatlicher Organe" empfiehlt, all die Audioaufnahmen durchzuarbeiten, die Nathalies und Manuels Leben zum öffentlichen Interesse und voyeuristischen Staatsangelegenheit gemacht haben. Aber gut, wer sich für die Juristerei entschieden hat, der hat das wohl auch verdient.
Wirauf jeden Fall überlassen den Juristen liebend gerne die Juristerei und bleiben lieber bei der Anarchisterei.

[AC] Plakate in Gedenken an Hanau

In Gedenken an die Opfer des Anschlags in Hanau wurden in Aachen Plakate mit ihren Gesichtern angebracht. Nicht weit weg von der Startkundgebung der jährlichen Gedenkdemonstration sollen sie ein nachhaltiger Ort des Erinnerns schaffen.

[VS] Hanau – niemals vergessen

Heute vor sechs Jahren, am 19. Februar 2020 wurden in Hanau neun Menschen bei einem rassistischen Anschlag ermordet.

Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili-Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velko. Ibrahim Akkuş starb Anfang diesen Jahres, am 10. Januar 2026 an den Folgen des Anschlag und seinen Verletzungen. Zehn Menschen kostete der Anschlag von Hanau das Leben.

Hanau werden wir nicht vergessen. Erinnern heißt verändern. Erinnern heißt handeln. Erinnern heißt kämpfen.
In Erinnerung an die Menschen, denen am Abend des 19. Februar 2020 das Leben genommen wurde, haben wir in Villingen-Schwenningen Wandbilder plakatiert, ihre Gesichter und ihre Namen in die Stadt getragen.

 

Der Berufsinformationstag für Berufe in Uniform stinkt

Heute haben die autonomen Stinktiere all ihre Kräfte zusammengenommen und ihre Stinkdrüsen in das Berufsinformationszentrum des Osnabrücker Jobcenters entleert. Denn heute sollte eine Veranstaltung stattfinden, die ihnen nicht gefällt - die Messe: Berufe in Uniform. Die Bundeswehr. die Landes- und Bundespolizei sowie der Zoll wollten in dieser Veranstaltung neue Rekrut:innen gewinnen. Das gefällt den Osnabrücker Stinktieren nicht, deshalb haben sie ihre Stinkflüssigkeit verteilt.

Aktion in Gedenken an die Opfer von Hanau

In Gedenken an den Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 wurden im Kennedypark in Aachen Plakate mit den Gesichtern der Opfer angebracht. Neben einer jährlichen Demonstration eines breiten Bündnisses soll durch die Plakate ein nachhaltiges Erinnern ermöglicht werden.

Fotos: Dresden Wi(e)dersetzen gegen Neonazi-Trauermarsch

Mehr als 4.000 Menschen protestierten am 14.2.26 in Dresden mit Blockadeversuchen gegen einen Neonazi-„Trauermarsch“ mit rund 1.400 Teilnehmenden. Zu den antifaschistischen Gegenprotesten hatten mehrere Initiativen und Bündnisse aufgerufen, darunter das Netzwerk „Dresden Wi(e)dersetzen“. Anlass war das Jubiläum der alliierten Luftangriffe 1945 auf die Stadt. Die Polizei fuhr ein Großaufgebot auf und ging teilweise mit Gewalt gegen den Gegenprotest vor.

Hanau Gedenken Hannover

Am 19. Februar jährt sich der rassistisch motivierte Terroranschlag von Hanau zum sechsten Mal. Wie in jedem Jahr finden bundesweit Demonstrationen statt. Und das ist gut so. Es ist wichtig  den Opfern zu gedenken, um sie zu trauern, wütend zu bleiben – und das staatliche Versagen zu benennen, das diesen Anschlag möglich machte.

Kaum etwas sorgt auf Demos für mehr Gänsehaut als der Ruf in Richtung Polizei:

Wo, Wo, Wo wart ihr in Hanau?

Eine Frage, die bis heute unbeantwortet im Raum steht.

Auch in Hannover gibt es wieder verschiedene Veranstaltungen zum Jahrestag. Es ist grundsätzlich positiv, dass sechs Jahre später noch immer Veranstaltungen organisiert werden. 

Aber wir wären nicht in Hannover, wenn es nicht auch hier gelänge, selbst eine Hanau-Gedenkdemo politisch gegen die Wand zu fahren.

 

Takakia #1-3 (English edition)

Takakia is originally published in French — this is a selection from its first year, focusing on texts that are just as relevant outside of the context of France. On the final page, you’ll find a list of the texts which the translators didn’t include, to give you a better idea of what else Takakia has published in its original form. Those who read French can find the unabridged issues on the Takakia website: takakia.noblogs.org

 

Ich bin ein 16-jähriges Kind und mein Name ist...

Es ist ein Kind, das keinen Applaus will, sondern verstanden werden möchte. Es bittet nicht um Mitleid. Und über ein anerkennendes Schulterklopfen freut es sich und weiß es zu schätzen. Es möchte erwachsen werden. Es möchte nicht jung „gehen“. Um weiterleben zu können, weiß es, dass es sich von der Nahrung des „gemeinsamen Kampfes“ nähren muss. Das hat es sein ganzes Leben lang gewusst. Ob das allen anderen bewusst ist, ist ungewiss. Es ist ein mutiges und kluges Flüchtlingskind, trotz des Schlammes, der an ihm haftet. Es überwindet Grenzen, denn es trägt die Kraft des Lebens in seinen Händen. Es trägt Spiele, Konflikte und Fehler mit sich. Es diskutiert, arbeitet zusammen, träumt.

 

Häuser von AFD Politiker*innen angegriffen

Schriftzug "Kein Vergeben, kein Vergessen - Nazis haben Namen und Adressen!" auf die Straße gesprayed

Heute Nacht wurden die Häuser der beiden AFD Spitzenkandidat*innen für die Kommunalwahl im März angegriffen! Wir wollen diese Menschen und ihre menschenverachtende Politik nicht in unserer Stadt!

Anquatschversuch durch Bremer Staatsschutz am 10.02.2026

Im Zusammenhang mit der Enttarnung des V-Mannes bei der Interventionistischen Linken Bremen hat es einen erneuten Anwerbeversuch gegeben, diesmal nicht durch den Verfassungsschutz, sondern durch den Bremer Staatsschutz.

Am Abend des 10. Februars kontaktierte ein Mitarbeiter telefonisch eine Person, die bis vor vier Jahren in einer romantischen Beziehung mit dem nun enttarnten V-Mann lebte und forderte sie unter Aufbau von Druck zu einer Zusammenarbeit auf. Die betroffene Person hat richtig gehandelt, die Aufforderung nach Zusammenarbeit vehement verweigert, das Gespräch umgehend beendet und sich ratsuchend an die Rote Hilfe gewandt.

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