von: anonBundesweite Netzwerktreffen Solidarität mit Danielaym am: 09.02.2026 - 11:20
Der Knastrebell Andreas, der schon insgesamt 26 Jahre in deutschen und italienischen Knästen hinter sich hat, wurde auf die Isolationsabteilung A 9 der JVA Tegel verlegt .
Er befindet sich deswegen seit dem 26.Januar im Hungerstreik.
Nach einer Zellenrazzia wurden bei ihm angeblich Drogen gefunden. Er geht davon aus, dass ihm diese Drogen untergeschoben worden sind. Wahrscheinlich mit Unterstützung von Beamten! Alle Vollzuglockerung einschließlich von 2/3, die er durch diverse Hungerstreiks erkämpft hat, sind gestrichen worden!
Er fordert die Rückverlegung auf seine alte Station.
Am 4.2.26 wurde Maja wegen Beteiligung an antifaschistischem Widerstand gegen den jährlichen Naziaufmarsch in Budapest von einem ungarischen Gericht zu acht Jahren Haft verurteilt. Bereits im September 2025 wurde Hanna in München im gleichen Zusammenhang zu fünf Jahren Haft verurteilt. Wir sind nicht überrascht, aber trotzdem wütend!
Deshalb haben wir gestern Nacht der Geschäftsstelle der Generalstaatsanwaltschaft München einen Besuch abgestattet, den Eingangsbereich mit Buttersäure eingenebelt und die Fassade mit „Free Maja, Hanna & all Antifas“ getaggt.
An einem kalten und grauen Samstag im Februar parken wir am Stadtrand der mitteldeutschen Studentenstadt. Dem Aufruf der Jenaer Soligruppe folgend reisten wir an, um unsere Wut über das Urteil gegen Maja auf die Straßen zu tragen. Als wir gegen 14 Uhr den Holzmarkt erreichen, machte sich erste Enttäuschung breit. Weit weniger Menschen als erhofft sammelten sich auf dem Platz in der Innenstadt und lauschten bei leichtem Nieselregen den einleitenden Worten der Demoleitung. Deutlich mehr als 1000 Genoss*innen wurden es am Ende nicht, die unter ständiger Bedrängnis durch Züge der Thüringer Bereitschaftspolizei durch Jena demonstrierten. Was vielleicht auch an der szeneübergreifend vergleichsweise schwachen Mobi liegen könnte, ist doch ein Armutszeugnis der antifaschistischen Bewegung angesichts des folgenreichsten Schauprozesses gegen Menschen aus unseren Reihen in der jüngeren Vergangenheit. Doch das sollte nicht die letzte Enttäuschung des Tages bleiben.
Seit einiger Zeit beobachten wir den Demo-Ticker Berlin nur noch gelegentlich, vermeiden aber jeden Kontakt. Leider ist der Demo-Ticker Berlin keine Struktur mehr, mit der eine Zusammenarbeit in welcher Form auch immer empfohlen werden kann.
Am 28. Februar 2026 ist es wieder so weit. Wieder einmal entscheidet sich das Zakk in Düsseldorf bewusst dafür, rechten Agitator:innen, Queerfeind:innen und Menschenhasser:innen eine Bühne zu bieten. Wieder einmal wird queeres Leben nicht geschützt, sondern zur Zielscheibe gemacht. Wieder einmal sollen wir schweigen, wegsehen, hinnehmen. Und wieder einmal sagen wir Nein! Ein klares Nein! Ein kollektives Nein! Ein antifaschistisches Nein!
Seit Jahren treibt ein Investor aus Israel mit besten Verbindungen zur Siedlerbewegung die Gentrifizierung in Berlin voran und hat es bisher unbemerkt so machen können. Wir wollen hier mal die Firmen und die verantwortlichen Leute dahinter nennen. Profit steht bei diesen israelischen Investoren über Moral und deshalb wunderts niemanden daß sie in Berlin auch mit der AfD zusammen gearbeitet haben. Dazu später.
Warum unsere Recherche: Es kotzt uns an wie die Häuser, in den die Menschen wohnen, immer weiter den Menschen entzogen werden. Besucht mal die Adressen der gekauften Häuser. Leerstand oder Verfall, bis die Letzten ausziehen. Das ist nicht neu für Berlin aber wir wollen die Diskussion dazu am laufen halten. Unsere Recherchen sind nicht vollständig und alle sollen mitmachen. Ergänzen und aktuell machen! Ein teil der Informationen haben wir aus öffentlichen Registern kopiert.
auch wir möchten heute noch kurz ein paar Worte verlieren. Zu Maja, der Auslieferung und zum Prozess wurde schon einiges gesagt. Wir wollen uns nicht wiederholen und schließen uns dem Gesagten an – möchten aber nochmal auf den Aspekt eingehen, der sich als Thema aufdrängt: die veränderten Bedingungen für Antifaschist:innen heute.
Seit Wochen sind die Errungenschaften der Revolution in Rojava existenzbedrohenden Angriffen ausgesetzt. In Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf und der Frauenrevolution sollte am Freitag eine Demonstration in Mainz stattfinden Von Beginn an wurde die Veranstaltung von einem massiven Bullenaufgebot begleitet. So sollte eine Drohkulisse aufgebaut werden, die übliche Mainzer Verhältnisse klar übersteigt. Dieses Vorgehen ist sowohl Teil einer zunehmend sichtbaren Staatsgewalt, wie auch rassistischer „Normalzustand“.
Wenn du Verzweiflung empfindest, wenn du dich besiegt fühlst, wenn du dich dabei ertappst, dass du dich distanzierst oder dich darauf konzentrierst, was unsere Unterdrücker tun, anstatt darauf, was du selbst tun könntest – dann ist das ein Gebiet in dir drin, das der Feind erobert hat.
Gib ihnen nichts kampflos auf. Konzentriere dich auf deine Handlungsfähigkeit. Jede Stunde, jeden Tag, wo auch immer du dich befindest, gibt es immer etwas, das du tun kannst. Pass auf dich und deine Mitmenschen auf. Halte Ausschau nach Chancen und nutze sie. Wir befinden uns in einem Kampf – aber es ist ein Kampf, den wir gewinnen können. An vorderster Front ist es sicherer.
Am 4. Februar 2026 wurde die Antifaschist*in Maja in Ungarn zu acht Jahren Haft verurteilt. Aus Protest demonstrierten am Abend in Berlin bis zu 1.000 Menschen. Auch in Hamburg, Dresden, Erfurt, Freiburg, Nürnberg, Kiel und Potsdam gab es spontane Solidemos auf den Straßen.
Am Mittwoch, den 17.12.2025 wurde eine Person in Erfurt auf der Arbeit von zwei Mitarbeitern des Verfassungsschutz angesprochen. Ein Bericht, eine Einordnung und Tipps.
Die US Bundesbehörde ICE terrorisiert nicht nur die us-amerikanische Bevölkerung. Sie hat auch dem zuvor bereits im leichten Niedergang befindlichen Monster der privaten Gefängnisindustrie zu neuem Wachstum verholfen. Die überwiegende Mehrheit der Gefängnisse, in die Trumps Regime Menschen verschleppen lässt, wird von privaten Konzernen betrieben. Derzeit sitzen auch Abgeordnete der Republikanischen und der Demokratischen Partei im US Kongreß, die in ihrer Wahlkampagne finanzielle Unterstützung von Lobbyist*innen der Gefängnisindustrie erhalten haben, wie eine aktuelle Untersuchung von "The Appeal" aufzeigt.
Wir haben uns gestern Abend in der Landauer Innenstadt mit einer Spontandemo die Straße genommen. Anlass dafür war das bodenlose Urteil gegen Maja und zwei weitere Genoss:innen im sogenannten Budapest-Komplex. Mit lauten Parolen wie „Free Maja“, „Wir sind nicht alle – es fehlen die Gefangenen“ und „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ haben wir unserer Solidarität mit Maja, Gabri und Anna selbstbestimmt Ausdruck verliehen.
Maja wurde am 4. Februar 2026 in Budapest, Ungarn zu einer Haftstrafe von 8 Jahren verurteilt. Wir haben mit Solibilder im Stadtbild auf die Verurteilung aufmerksam gemacht.
Sponti für Maja in Friedrichshain! FREE MAJA!! Anlässlich der gestrigen (04.02.26) Urteilsverkündung gegen unser*e Genoss*in Maja in Budapest zu verdammten 8 Jahren Knast in Ungarn, nahmen wir uns in Berlin autonom und selbstbestimmt mit einer Sponti wütend und kraftvoll die Straße! Neben Maja wurden gestern auch Gabri zu 7 Jahren und Anna zu 2 Jahren Knast in Budapest verurteilt. Wir sind verdammt wütend und werden nicht aufhören zu kämpfen, denn ein Angriff auf eine*n ist ein Angriff auf uns alle.
Am Abend des 04.02. versammelten sich mehrere Antifaschist*innen in Rostock um ihre Soldiarität mit Maja zu bekunden! Maja wurde in Budapest zu 8 Jahren verurteilt.
Es gibt neue Infos zur Demo gegen den Nazihangar der Hammerskins am 7. Februar. In mehreren Communiqués geht das Orgakollektiv auf die Rahmenbedingungen, die Anmeldeprozedur und die (bisherigen) Auflagen ein. Alles weitere findet ihr im feature bei manif-est.info
Es ist ein leicht verschneiter, eisiger Februarvormittag, als ich vor der hohen Mauer des Oldenburger Gefängnisses stehe, um dort gleich Christian Bogner zu besuchen. Seit 21 Jahren sperrt die Justiz ihn in Isolationstrakten weg. Vor einigen Wochen hatte ich ihn für Radio Dreyeckland interviewen können. Heute wollen wir uns mal von Angesicht zu Angesicht unterhalten.
Nachdem wir im letzten Jahr bereits in Budapest waren, wollen wir auch zum Ende des Prozesses nochmal fahren. Zunächst planen wir die beiden letzten Termine am 19. und 22. Januar zu besuchen. Nachdem der 4. Februar als letzter Termin dazu kommt und alle Kundgebungen verboten wurden, entscheiden wir uns nur zum 22. Januar zu fahren
Heute wurde in Ungarn das Urteil gegen Maja gesprochen. Maja soll 8 Jahre hinter Gitter und Beton gesperrt werden. In einem politischen Prozess ohne Beweise wurde das Urteil in dem Fascho-Staat Ungarn gefällt. Was Maja vorgeworfen wird ist, an Angriffen auf militante Nazis beteiligt gewesen zu sein. Maja wird vorgeworfen, bei Nazi-Aktionen nicht weggesehen, sondern gehandelt zu haben. Wer Nazi-Aktionen ignoriert, macht sich mitschuldig. Antifaschismus ist notwendig!
Dieses Urteil ist falsch, Maja soll in Freiheit leben!
Deswegen zog heute eine kleine wütende Spontan-Demo über den Ölberg, Menschen klärte die Nachbar*innenschaft darüber auf und machten ihrem Ärger etwas Luft.
Neuer antimilitaristischer Ratgeber der Internationale der
Kriegsdienstgegner*innen (IDK) erschienen
Was tun mit dem Fragebogen? Auf diese Frage, die sich seit Beginn des Jahres
2026 Tausende junge Menschen stellen, gibt dieser etwas andere
antimilitaristische Ratgeber praktische Antworten.
Unmittelbar nach dem Urteilsspruch gegen Maja, Gabri und Anna im Budapest-Verfahren gab es einen Bannerdrop im belebten Münchner Univiertel. Solidarität mit allen Antifas im Knast, vor Gericht und im Untergrund!