[MZ] Reaktion auf das Verbot von YPG- und YPJ-Symbolen
Seit Wochen sind die Errungenschaften der Revolution in Rojava existenzbedrohenden Angriffen ausgesetzt. In Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf und der Frauenrevolution sollte am Freitag eine Demonstration in Mainz stattfinden
Von Beginn an wurde die Veranstaltung von einem massiven Bullenaufgebot begleitet. So sollte eine Drohkulisse aufgebaut werden, die übliche Mainzer Verhältnisse klar übersteigt. Dieses Vorgehen ist sowohl Teil einer zunehmend sichtbaren Staatsgewalt, wie auch rassistischer „Normalzustand“.
Ziel dieses Einsatzes: Das Verbot von YPG- und YPJ-Fahnen durchzusetzen.
Dieser Einschränkung nahm man nicht hin, und entschloss sich konsequent dazu die Versammlung selbstbestimmt zu beenden. Die Bullen stellten sich dem in den Weg, indem sie Abreisende filmten, und Einzelpersonen Maßnahmen unterzogen, um ihre Personalien aufzunehmen. Der Vorwurf: Das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.
Wir werden diese Repression nicht hinnehmen, denn die Verteidigung der Revolution in Rojava ist legitim. In Reaktion haben wir unsere Solidarität mit den Selbstverteidigungseinheiten der YPG und YPJ auf die Mainzer Straßen gebracht. Botschaften sollen klar machen, dass wir uns die Räume für den politischen Kampf nicht von Bullen nehmen lassen. Die Öffentlichkeit soll mit der aktuellen Lage in Rojava und der Perspektive auf Befreiung konfrontiert werden.
Auch Wahlplakate der Parteien waren dabei Ziel der Aktion, denn es ist die herrschende Politik die die Beteiligung an den Angriffen auf Rojava mitträgt, vielmehr fördert. Wir sagen ihnen, und ihrem System den Kampf an.
Defend Rojava
Bijî YPG
Bijî YPJ
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