Am Samstag, alle nach Saulx-lès-Champlon

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Es gibt neue Infos zur Demo gegen den Nazihangar der Hammerskins am 7. Februar. In mehreren Communiqués geht das Orgakollektiv auf die Rahmenbedingungen, die Anmeldeprozedur und die (bisherigen) Auflagen ein. Alles weitere findet ihr im feature bei manif-est.info

 

 

Update-Artikel zur antifaschistischen Mobilisirung bei manif-est.info: https://manif-est.info/Meuse-Fermons-la-Taverne-de-Thor-le-nazisme-plus-...


 

 

Erklärung des Kollektivs „Fermez la !” (Taverne de Thor dichtmachen !) gegen Neonazis in Meuse ~ 5. Februar 2026 ~

 

 

 

Für einen antifaschistischen und sonnigen Karneval im Herzen der Meuse am 7. Februar!

 

 

 

Das Wetter wird gut und wir werden zahlreich und entschlossen sein, um an diesem Samstag gegen den Neonazi-Treffpunkt „La Taverne de Thor” in Combres-sous-les-Côtes zu demonstrieren. Nachdem wir unser detailliertes Programm vorgestellt haben (https://manif-est.info/Meuse-Fermons-la-Taverne-de-Thor-le-nazisme-plus-...), laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Wir sind bereit für einen festlichen und internationalen antifaschistischen Tag mit euch.

 

 

 

Wie zu erwarten war, zeigt die Präfektur keine große Solidarität mit unserer Veranstaltung. Man hat eher den Eindruck, dass die Behörden zu einer präventiven und medialen Kriminalisierung der „Antifa” neigen. Der Vorbereitungssitzung mit unseren Delegierten ging eine undiplomatische Stellungnahme des Präfekten in der Presse voraus, in der er einen möglichen „Black Bloc” ins Rampenlicht rückte, der auf Konfrontation aus sei: das übliche Schreckgespenst, um überdimensionierte Sicherheitsvorkehrungen zu rechtfertigen.

 

 

 

Die Präfektur plant daher, einen großen Bereich um die „Taverne de Thor“ – alles nördlich der Demoroute – zur „roten Zone“ zu erklären. Zusätzlich zu Fahrzeugdurchsuchungen und Kontrollen – mit dem offensichtlichen Ziel der Erfassung von Daten – sollen „zahlreiche Ordnungskräfte“ überall entlang der Strecke eingesetzt werden. Die Behörden haben sogar vorgeschlagen, „Gendarmen in Zivil” in die Demonstration unseres Kollektivs einzubeziehen.

 

 

 

Unsere verfassungsmäßige Freiheit auf Versammlung und freie Meinungsäußerung

 

 

 

Wir bestehen darauf, dass unser Versammlungsrecht ohne Durchsuchungen und Erfassung der TeilnehmerInnen respektiert wird, umso mehr, wenn es darum geht, schwerwiegende und verwerfliche Handlungen anzuprangern, von jenen, die den Nationalsozialismus, die Vorherrschaft der weißen Rasse, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, befürworten.

 

Wir fordern die Präfektur und die Ordnungskräfte auf unsere unsere Rechte zu respektieren, die Sicherheitsmaßnamen, insbesondere auf der angemeldeten Strecke in den beiden Dörfern, zurückhaltend zu gestalten, und ein Klima und eine Distanz zu unserem Umzug aufrechtzuerhalten, die nicht provokativ sind.

 

 

 

Dass die Präfektur seit Jahren die Ansiedlung und Verbreitung dieser Nazis in Meuse heruntergespielt hat, wirft bereits viele Fragen hinsichtlich ihrer Mittel und ihres Willens auf, deren Vormarsch und Banalisierung zu verhindern. Dass sie hingegen genügend Energie aufbringt, um für unserer Veranstaltung ein beeindruckendes Polizeiaufgebot zu mobilisieren, das offenbar die Öffentlichkeit von der Teilnahme abhalten oder sogar von vornherein kriminalisieren soll, beunruhigt uns hinsichtlich des Zustands unserer Demokratie.

 

 

 

Der Schutz der BürgerInnen und die Rechtsstaatlichkeit gegenüber den Gefahren des NS

 

 

 

Außerdem behauptet die Präfektur, keine Kenntnis von einer Gefahr durch eine Nazi-Präsenz am Samstag zu haben, aber:

 

 

 

• Da ihre Maßnahme in erster Linie darauf abzielt, das „materielle Gut” des Nazi-Hangars zu schützen, aber nicht darauf, unsere Versammlung, etwa in Saulx-les-Champlon zu sichern;

 

• Da sie uns bei unserem ersten Treffen am 29. November 2025 gebeten hat, ihr

 

Informationen über Nazi-Aktivitäten zu übermitteln, falls wir solche hätten;

 

• Da sie offenbar nie von den MMA-Turnieren und Nazi-Black-Metal-Konzerten in der Region wusste, die sie nur durch Recherchen der Antifa entdeckt hat;

 

Aus diesen Gründen vertrauen wir wenig auf ihre Einschätzung, ob am Samstag gewalttätige Faschisten anwesend sein werden oder nicht und bitten sie daher, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, auch im Dorf Saulx-les-Champlon.

 

Während der Staat seine übliche Strategie der Dämonisierung und Eskalation gegenüber unserer gemeinsamen Mobilisierung fortsetzt, bleiben wir gelassen und bereiten uns weiterhin auf den schönsten antifaschistischen Karneval vor, den die Meuse je gesehen hat!

 

 

 

Wir werden angesichts der bedrohlichen Rechten in all ihren Formen geeint und entschlossen bleiben. Dieses Wochenende: alle nach Saulx-lès-Champlon!

 

 

 

Gemeinsam gegen alle faschistischen und faschisierenden Organisationen, wir sind alle Antifa!

 

 

 

Contact : fermez-la@riseup.net

 

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