Repression

[Berlin] 250 Menschen auf der Demonstration „Stop all deportations“

Am Sonntag, den 11.02. versammelten sich 250 Menschen um im Berliner Bezirk Wedding gegen die deutsche Abschiebepolitik zu demonstrieren. Es kamen selbstorganisierte und solidarische Gruppen, Einzelpersonen und Nachbar*innen, die der gemeinsamen Forderung nach einem sofortigen Abschiebestopp bei nasskaltem Wetter Ausdruck verliehen.

 

In Redebeiträgen, Sprechchören und auf Transparenten wurde zudem auf die Zusammenhänge zwischen der deutschen Asyl- und Migrationspolitik, Kapitalinteressen und gesellschaftlichem- sowie strukturellem Rassismus hingewiesen. Auf verschiedenen Ebenen sollen unterschiedliche ausgebeutete und unterdrückte gesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt werden. Diese Spaltung machen wir nicht mit und versuchen dem, in unserer alltäglichen politischen Praxis, eine soziale und solidarische Alternative entgegenzuhalten.

 

Rassismus tötet Kapitalismus tötet! - Lasst uns Verbündete sein!

 

bastaberlin.de

 

Neues von der Kommunikationsguerilla

Kommunikationsguerilla ist ja auf der einen Seite pop und entsprechende Veranstaltungen schießen nach wie vor wie Pilze aus dem Boden. In den nächsten Wochen gibt es Veranstaltungen in Erfurt, Hannover und Berlin. Zwar ist nicht wirklich erkennbar, dass all die poppigen Veranstaltungen irgendwie Einfluss auf die Aktionspraxen linksradikaler Bewegungen hätten, aber davon, dass man stattfindende Veranstaltungen nicht bekannter macht, wird das ja auch nicht besser, deshalb haben wir hier neben einigen Anmerkungen zum aktuellen Geschehen einige Termine und Neuigkeiten zusammen gestellt:

[S] Internationalistischer Bereich auf der Solidaritätsdemonstration mit Afrin

Auf der heutigen Solidaritätsdemonstration mit Afrin beteiligten wir uns mit einem internationalistischen Bereich. Insgesamt zeigten rund 2500 Menschen, dass Afrin nicht alleine ist und trugen ihren Widerstand auf die Straße. Mit lautstarken Parolen auf deutsch, türkisch und kurdisch, mit Transparenten und Schildern machten wir auch deutsche Waffen und Panzer aufmerksam. Diese werden momentan in Afrin vom türkischen Militär gegen die YPG / YPJ eingesetzt.Auch der Staatsterror der Türkei wurde auf Transparenten thematisiert. Einerseits zeigt sich dieser im Angriff auf Afrin, andererseits in der anhaltenden Repression gegen jegliche Opposition und neuen Gesetzen, die faschistischen Banden das Töten ermöglichen und Häftlingskleidung einführen.

 

(A-Radio) Libertärer Podcast Januarrückblick 2018

Seit dem 9.2.2018 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Januarrückblick 2018 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, einer Collage zur NEA-Veranstaltung "Solidarisch gegen Überwachung und Repression", einem Beitrag zum Widerstand von Erwerbslosen, einer anarchistischen Rundreise in Dortmund, unserer Rubrik Alltagssolidarität, einem Interview zum geplanten Utopie-Kongress in Berlin, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Erst Drohbriefe, jetzt Sicherheitsgespräche – LKA gibt sich kreativ

Nachdem im Dezember 2017 eine unbekannte Zahl von anonymen Drohbriefen verschickt wurde, deren Herkunft sich aus den genutzten Datensammlungen der Berliner Polizei ergibt (https://de.indymedia.org/node/16467), versucht der Staatsschutz auf vermeintlich kreative Art und Weise den Fall für sich zu nutzen.

Text von Genossinnen des K*VOX über die Ereignisse vom Freitag dem 7. Februar 2015

Ausgeschiedener Streifenwagen in Exarchia 07/02/2015

 

Der nachfolgende Text des besetzten VOX in Exarchia, ist im Februar 2015 auf https://athens.indymedia.org/post/1539574/ veröffentlicht worden. Daraus entwickelte sich ein Streit, der in Texten ausgetragen wurde und die Zusammenarbeit der beteiligten Gruppen blockierte. Nikos Maziotis schrieb aus dem Knast eine scharfe Kritik gegen die Stellungnahme des VOX, eine Fragmentierung setzte ein, die sich auch unter den Gefangenen fortsetzte, möglicherweise mit eine Ursache der spärlichen Unterstützung für den letzten Hungerstreik von Maziotis und Roupa.

 

Call for International Days of Solidarity with Russian Anarchist Political Prisoners Feb 5th-12th, 2018

In October of 2017 in Penza six anarchists and antifascists were arrested by officers of Federal Security Service on a charge of creating a terrorist group. Moreover, in that time the period of raids in anarchists and antifascists houses has started all over Russia. The objects of Security Services attention were different people from absolutely different towns. At last, a new wave of detentions was launched in January of 2018. An antifascist Victor Filinkov was kidnapped by Security Service in Saint Petersburg. The officers of Federal Security Service have been torturing him in the forest out of the city. They told Victor to admit his participation in mythical anarchy-terrorist group. Unable to withstand the torture Filinkov was forced to incriminate himself and now he is remaining in temporarily-stay isolation. Filinkovs lawyer claims that he has never seen so serious damages and trails of the torture during his practice of struggle with a police outrage.

There is another antifascist who has claimed about torture in St. Petersburg. Ilya Kapustin was also threatened by officers from FSS, but he has refused to incriminate himself and after that he was released on bail. There weren’t any proofs that anarchy-terrorist group exists in real life, only the confessions gained by the threats and torture.

Nevertheless, police is doing everything in order to force people to confirm an existence of mythical terrorist organization named Net, spoofed by FSS. The officers affirm that this organization has a lot of branches in every town. It means that the situation which has occurred in Saint Petersburg will be observed in the other Russian towns very soon.

Obviously, everything whats going on in our time is an attempt to clear out an anarchist movement before the Elections of the President in 2018. In recent years we could see how the anarchist movement increased its activity after the repressions of 2012 year. These repressions can only intimidate people and crush the anarchist movement. n this case its necessary to show that we are not afraid and we cant be destroyed by their force. Otherwise, the repressions will be used every time when the anarchist movement calls an attention of FSS. We should show them that the stronger their repressions, the more furious will be our resistance. Now its important to support the prisoners, to prevent the continuation of the witch-hunting and give a global publicity for this event.  We call you for a solidarity campaign with repressed anarchists from the 5th till 12th of February.

Arrange different street actions, evenings of solidarity, distribute information in the media and in the Internet. Do everything you can come up and implement.

The only one weapon we can counter the face of the state terror is the unity and solidarity with each other. Without these two things we will be crushed by this monster one by one.

We are ready to provide the space for publication solidarity actions, just send them to: media_ns@riseup.net

The address for your solidarity (please only paper) letters:

VIKTOR SERGEEVICH FILINKOV,
UL. SHPALERNAYA, D. 25,
G. SANKT-PETERBURG,
191123, RUSSIAN FEDERATION

PayPal (Send with a tag “205”):

Anarchist Black Cross Moscow >>> abc-msk@riseup.net

More Info:

https://itsgoingdown.org/call-international-days-solidarity-russian-anar...

Kassel: Spontandemonstration in Solidarität mit Afrin

50 Menschen bei nangemeldeter Spontandemo in Kassel in Solidarität mit Afrin am 3. Februar. Menschen aus der Föderation deutschsprachiger Anarchist*innen, kurdischer Jugend und solidarische linksradikale aus Kassel zogen mit Pyrotechnik durch die Innenstadt.

Haftantritt von Tortenwerferin

Mit Sonnenschein, Schnee, solidarischen Menschen und viel Presseresonanz trat die Tortenwerferin Julia Pie heute (5.2.2018) ihre Haft in der JVA Lübeck an. Im November 2016 hatte sie bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD eine Torte auf Beatrix von Storch geworfen, die gerne Menschen an den Grenzen erschießen lassen möchte. Dafür wurde sie im Juni 2017 zu einer Geldstrafe von 15 Tagessätzen a 10 Euro wegen Beleidigung verurteilt. Statt die Geldstrafe zu zahlen, entschied sie sich jedoch für die Ersatzfreiheitsstrafe von zwei Wochen.

 

 

 

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