Repression

Wer nichts wagt, gewinnt? - Jenaer Antifa im Dialog mit der Staatsmacht

An einem kalten und grauen Samstag im Februar parken wir am Stadtrand der mitteldeutschen Studentenstadt. Dem Aufruf der Jenaer Soligruppe folgend reisten wir an, um unsere Wut über das Urteil gegen Maja auf die Straßen zu tragen. Als wir gegen 14 Uhr den Holzmarkt erreichen, machte sich erste Enttäuschung breit. Weit weniger Menschen als erhofft sammelten sich auf dem Platz in der Innenstadt und lauschten bei leichtem Nieselregen den einleitenden Worten der Demoleitung. Deutlich mehr als 1000 Genoss*innen wurden es am Ende nicht, die unter ständiger Bedrängnis durch Züge der Thüringer Bereitschaftspolizei durch Jena demonstrierten. Was vielleicht auch an der szeneübergreifend vergleichsweise schwachen Mobi liegen könnte, ist doch ein Armutszeugnis der antifaschistischen Bewegung angesichts des folgenreichsten Schauprozesses gegen Menschen aus unseren Reihen in der jüngeren Vergangenheit. Doch das sollte nicht die letzte Enttäuschung des Tages bleiben.

Erneut Faschorap im Kulturzentrum

Am 28. Februar 2026 ist es wieder so weit. Wieder einmal entscheidet sich das Zakk in Düsseldorf bewusst dafür, rechten Agitator:innen, Queerfeind:innen und Menschenhasser:innen eine Bühne zu bieten. Wieder einmal wird queeres Leben nicht geschützt, sondern zur Zielscheibe gemacht. Wieder einmal sollen wir schweigen, wegsehen, hinnehmen. Und wieder einmal sagen wir Nein! Ein klares Nein! Ein kollektives Nein! Ein antifaschistisches Nein!

[LE] Redebeitrag von alea auf der Kundgebung zur Urteilsverkündung im Prozess um Maja

Liebe Genoss:innen,

auch wir möchten heute noch kurz ein paar Worte verlieren. Zu Maja, der Auslieferung und zum Prozess wurde schon einiges gesagt. Wir wollen uns nicht wiederholen und schließen uns dem Gesagten an – möchten aber nochmal auf den Aspekt eingehen, der sich als Thema aufdrängt: die veränderten Bedingungen für Antifaschist:innen heute.

 

Solidarität mit Maja - Farbe auf Tübinger Gericht

Trotz Repression, Prozesse und Haft: der Kampf gegen Nazis bleibt legitim und geht weiter!

Free Maja Plakataktion Hannover

plakataktion zur illegalen auslieferung von maja nach ungarn

[MZ] Reaktion auf das Verbot von YPG- und YPJ-Symbolen

Seit Wochen sind die Errungenschaften der Revolution in Rojava existenzbedrohenden Angriffen ausgesetzt. In Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf und der Frauenrevolution sollte am Freitag eine Demonstration in Mainz stattfinden
Von Beginn an wurde die Veranstaltung von einem massiven Bullenaufgebot begleitet. So sollte eine Drohkulisse aufgebaut werden, die übliche Mainzer Verhältnisse klar übersteigt. Dieses Vorgehen ist sowohl Teil einer zunehmend sichtbaren Staatsgewalt, wie auch rassistischer „Normalzustand“.

 

Es ist sicherer an der Frontline - in die Offensive gegen Tyrannei

Wenn du Verzweiflung empfindest, wenn du dich besiegt fühlst, wenn du dich dabei ertappst, dass du dich distanzierst oder dich darauf konzentrierst, was unsere Unterdrücker tun, anstatt darauf, was du selbst tun könntest – dann ist das ein Gebiet in dir drin, das der Feind erobert hat.

Gib ihnen nichts kampflos auf. Konzentriere dich auf deine Handlungsfähigkeit. Jede Stunde, jeden Tag, wo auch immer du dich befindest, gibt es immer etwas, das du tun kannst. Pass auf dich und deine Mitmenschen auf. Halte Ausschau nach Chancen und nutze sie. Wir befinden uns in einem Kampf – aber es ist ein Kampf, den wir gewinnen können. An vorderster Front ist es sicherer.

 

Anquatschversuch des VS in Erfurt im Dezember 2025

Am Mittwoch, den 17.12.2025 wurde eine Person in Erfurt auf der Arbeit von zwei Mitarbeitern des Verfassungsschutz angesprochen. Ein Bericht, eine Einordnung und Tipps.

Soligraffiti + Foto für Maja und alle Antifas

Solidarische Grüße an alle inhaftierten, untergetauchten und verfolgten Antifas!

ICE: Gekaufte Kongreßabgeordnete in den USA

Die US Bundesbehörde ICE terrorisiert nicht nur die us-amerikanische Bevölkerung. Sie hat auch dem zuvor bereits im leichten Niedergang befindlichen Monster der privaten Gefängnisindustrie zu neuem Wachstum verholfen. Die überwiegende Mehrheit der Gefängnisse, in die Trumps Regime Menschen verschleppen lässt, wird von privaten Konzernen betrieben. Derzeit sitzen auch Abgeordnete der Republikanischen und der Demokratischen Partei im US Kongreß, die in ihrer Wahlkampagne finanzielle Unterstützung von Lobbyist*innen der Gefängnisindustrie erhalten haben, wie eine aktuelle Untersuchung von "The Appeal" aufzeigt.

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