Repression

Ich bin ein 16-jähriges Kind und mein Name ist...

Es ist ein Kind, das keinen Applaus will, sondern verstanden werden möchte. Es bittet nicht um Mitleid. Und über ein anerkennendes Schulterklopfen freut es sich und weiß es zu schätzen. Es möchte erwachsen werden. Es möchte nicht jung „gehen“. Um weiterleben zu können, weiß es, dass es sich von der Nahrung des „gemeinsamen Kampfes“ nähren muss. Das hat es sein ganzes Leben lang gewusst. Ob das allen anderen bewusst ist, ist ungewiss. Es ist ein mutiges und kluges Flüchtlingskind, trotz des Schlammes, der an ihm haftet. Es überwindet Grenzen, denn es trägt die Kraft des Lebens in seinen Händen. Es trägt Spiele, Konflikte und Fehler mit sich. Es diskutiert, arbeitet zusammen, träumt.

 

Anquatschversuch durch Bremer Staatsschutz am 10.02.2026

Im Zusammenhang mit der Enttarnung des V-Mannes bei der Interventionistischen Linken Bremen hat es einen erneuten Anwerbeversuch gegeben, diesmal nicht durch den Verfassungsschutz, sondern durch den Bremer Staatsschutz.

Am Abend des 10. Februars kontaktierte ein Mitarbeiter telefonisch eine Person, die bis vor vier Jahren in einer romantischen Beziehung mit dem nun enttarnten V-Mann lebte und forderte sie unter Aufbau von Druck zu einer Zusammenarbeit auf. Die betroffene Person hat richtig gehandelt, die Aufforderung nach Zusammenarbeit vehement verweigert, das Gespräch umgehend beendet und sich ratsuchend an die Rote Hilfe gewandt.

Prozessbericht Verfahren Tag X im November 2025 wegen Vorwurf des Widerstandes

 

Kurzfassung:

 

Einer Person wurde wegen Widerstand gegen einen Cop im Kessel bei Tag X in Leipzig nach Jugendstrafrecht zu 30 Arbeitsstunden verurteilt. Hätte der Staat sich an seine eigenen Gesetze gehalten, wäre nur ein Freispruch folgerichtig gewesen. Richter Hartleifversucht sich als harter Hund zu profilieren und fällt durchgehend negativ mit grenzüberschreitenden Aussagen und Anmaßungen auf. Der Wunsch nach einer grundlegenden Aufarbeitung von Tag X wird von Anfang an aus-geschlagen.

 

 

München: Buttersäure & Bitumen gegen Danubia

Nach dem Gerichturteil gegen Maja wurde die Burschenschaft Danubia in München in der Nacht vom 11.2. auf den 12.2.26 mit Bitumen-Flaschen und Buttersäure angegeriffen.

"Das Problem ist der Verfassungsschutz!"- Rechtsanwältin Furmaniak im Gespräch zum Bremer Spitzel-Skandal

In Bremen aber auch darüber hinaus ist eine Debatte über Geheimdienstüberwachung und anwaltliche Unabhängigkeit entbrannt: Ein vom Verfassungsschutz eingesetzter V-Mann bespitzelte über Jahre linke Gruppen, darunter die Interventionistische Linke. Als dieser Spitzel enttarnt wurde, war auch der Bremer Rechtsanwalt Anatol Anuschewski als Anwalt vor Ort, um die Rechte Betroffener zu wahren. Anuschewski war zugleich stellvertretendes Mitglied am Bremer Staatsgerichtshof.

Freiheit für Julian

Ein lauter Knall unterbricht die Nacht vom 15. auf den 16. Februar in der Stadelheimerstraße, denn heute ist der Geburtstag unseres Genossen Julian.Seit Oktober sitzt er dort in Untersuchungshaft, seitdem er unrechtsmäßig von einem Tag auf den anderen aus seinem Leben gerissen wurde. Bullen nahmen ihn in der Arbeit fest, und durchsuchten dannach seine Wohnung ohne dabei einen Beschluss oder eine ausreichende Begründung zu haben. Seit dem fehlt er uns sehr!Wir denken fast täglich an Julian, an die vielen Erlebnisse, die wir mit ihm haben könnten, an die vielen Gespräche und Diskussionen die wir hätten führen können.Julian hätte heute seinen Geburtstag nicht alleine im Knast, sonder hier draußen mit uns verbringen sollen. Freiheit für JulianAbolish all prisons

Solidarität gegen Repressionen

In den letzten Wochen haben zahlreiche politische Aktivistinnen verstärkte Repressionen erlebt. Dieser Aufruf sammelt Spenden, um betroffene, Genossinnen finanziell zu unterstützen, ihre Gerichtskosten zu decken und Solidarität in schwierigen Zeiten zu zeigen. Jede Spende hilft, den Widerstand und die Gemeinschaft zu stärken.

Ungarn 2026: Internationales Nazi-Schaulaufen, während antifaschistische Kundgebungen verboten sind

Am heutigen 14. Februar 2026 findet in Budapest erneut der sogenannte „Tag der Ehre“ statt. Wie erwartet, beteiligen sich an der Veranstaltung wieder internationale, auch deutsche und österreichische Neonazis. Das Programm für ein perfektes rechtes Wochenende

Erneute Stellungnahme

Angesichts der durchschaubaren Reaktionen auf unseren letzten Beitrag sehen wir es als zwingend notwendig an, uns erneut zu Wort zu melden. Die dort aufgestellten unwahren Behauptungen entspringen direkt dem toxischen Narrativ der rechten Szene und sind Teil eines gezielten Versuchs, unseren Widerstand zu brechen, indem man uns diskreditiert. Das lassen wir nicht unkommentiert. 

A complement to the recently published „Critical Thoughts”.

Banner with text "Freedom for the budapests antifascists"

The following text was published on dreiktakcio.noblogs.org (https://direktakcio.noblogs.org/2026/02/09/kiegeszites-a-kritikai-gondol...) as an answer towards a text which was republished on https://feketelobogo.org/2026/01/28/free-maja-critical-reflections-on-th... (The blog isn't the writer of the text.) You can also find it on indymedia (https://de.indymedia.org/node/705006

 

(At the end of January 2026, a text appeared on the website feketelobogo.org that did not fit well with the other texts published on the site, criticizing phenomena experienced by the author in the course of international anti-fascist solidarity. A detailed critique of the text can be read below. The original text was published in English only, but the response here can also be read in Hungarian.

Incidentally, at the time of writing, the slogan rejecting EU colonization found at the end of the text is one of the official slogans of the authoritarian Orbán regime.)

 

Firstly, it is of utter significance to mention that this text represents the opinions of a few people not the whole Hungarian antifascist or anarchist millieu. In addition, it seems that those who had written the text were moderately active in the international antifascist struggle in the recent years. The main mistake of the text is that the author is “prone to universalise his own experiences”, which means he is – allegedly – doing precisely the same as the people he criticize. We’re not arguing that he was confronted with opinions which may have been contradictory to him, but these could have been individual cases which could certainly not describe the entire movement. The publication urges dialogue, but it does not tell what would it say during in a dialogue.

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