Repression

30.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG Düsseldorf

30. Verhandlungstag – 08.07.2026Jul 12, 2026

 

Der heutige Verhandlungstag war unspektakulär. Der geladene Neonazi Liptak ist nicht vor Gericht erschienen. Stattdessen wurden ein BILD-Artikel und weitere Videos ins Verfahren eingebracht.

 

InnenministerInnenkonferenz ohne Lesebrillen? - Teil II

 

 

Teil II. besteht aus folgenden Abschnitten:

 

  • Die Verbots-Drohung nicht auf die leichte Schulter nehmen

  • Möglichkeiten für Widerstand

  • Der IMK-Beschluß ist nicht nur eine Verbots-Drohung

  • Was jetzt gemacht werden sollte

  • Anhang [*]: Warum der Begriff der „Unterwerfung“ nicht zu linksradikalen Strukturen paßt.

 

 

 

§ 2 Absatz 1 Vereinsgesetz: „Verein im Sinne dieses Gesetzes ist ohne Rücksicht auf die Rechtsform jede Vereinigung, zu der sich eine Mehrheit natürlicher oder juristischer Personen […] einer organisierten Willensbildung unterworfen hat.“

 

 

 

 

 

Quelle für das Bild zum abstract:

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Conrad_von_Soest,_'Brillenapostel'_(1403).jpg.

 

Der von – von Conrad von Soest gemalte - Apostel hatte seine Lesebrille nicht vergessen... -

 

 

29.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG in Düsseldorf

29. Verhandlungstag – 07.07.2026Jul 9, 2026

 

Der 29. Verhandlungstag war vor allem durch die Vernehmung eines Polizeibeamten des LKA Sachsen geprägt, der die Videoaufnahmen aus der Kazinczy Utca 8 in Budapest ausgewertet hatte. Anschließend zog sich der Prozesstag durch Mittags- und Beratungspausen bis 15:20 Uhr, ohne dass noch etwas Spannendes passierte.

 

28.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG in Düsseldorf

28. Verhandlungstag – 01.07.2026Jul 6, 2026

 

Heute wurde KOK Schiebel vom LKA Sachsen verhört, der für die polizeiliche Tätergrößenbestimmung im Fall des Angriffs auf den Thor-Steinar Laden in Erfurt verantwortlich war. Die von ihm ermittelte Körpergröße passt nicht zu der Körpergröße der Beschuldigten Emmi.

 

27.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innen im OLG in Düsseldorf

27. Verhandlungstag – 24.06.2026Jun 28, 2026

 

Am heutigen Verhandlungstag hat ein weiterer ehemaliger Schüler zu dem Angriff auf Beuthe und Raßbach in Erfurt ausgesagt. Die größte Erkenntnis war dabei die Demonstration, wie wenig belastbar Zeug*innenaussagen 3,5 Jahre nach einem solchen Vorfall sind.

 

26.Prozesstag gegen die 6 angeklagten Antifaschist*innenn im OLG Düsseldorf

26. Verhandlungstag – 23.06.2026Jun 26, 2026

 

Paula ist frei und Anklage wegen versuchten Mordes kann nicht aufrecht erhalten werden

 

[Italien] Operation vom 16. Juni: Alle Genoss*innen, die von der Ermittlung betroffen waren, sind frei!

Mit Freude teilen wir mit, dass Micol, Nico, Bibi, Arnau, Stefano, Luna und Giulia – also die Mitstreiter*innen, die bei dem am 16. Juni durchgeführten anti-anarchistischen Razzia wegen 270-bis festgenommen wurden – vom Berufungsgericht (Tribunale del Riesame) freigelassen wurden, da es den Vorwurf des strafbaren Zusammenschlusses für nicht stimmig hielt.

InnenministerInnenkonferenz ohne Lesebrillen?

 

 

Es soll mal wieder ein Medium verboten werden…

 

 

Der Realität ins Auge blicken. Für eine Erweiterung des (Analyse-)Werkzeugkastens der radikalen Emanzipation

Rhetorik und Repression

Im Herbst 2025 begann zunächst auf dem rechten Hetzportal Nius, dann auch in weiteren bürgerlichen Medien wie der Welt und dem Spiegel eine Kampagne gegen einen Aktivisten aus Köln, der als eine Art Mastermind hinter diversen militanten Aktionen dargestellt wurde, die ökologische und technologiekritische Ziele verfolgten. Ein zentrales Argument in dieser offensichtlich von Bullen und Geheimdiensten veranlassten Berichterstattung ist, dass der Verdächtigte in ihm zugeordneten Publikationen und Vorträgen wiederholt den Begriff technologischer Angriff verwendet, welcher in Erklärungen zu besagten militanten Aktionen ebenfalls auftaucht.

Auf den ersten Blick reiht sich die Geschichte in die lange Reihe der Kriminalisierungen ein, mit denen linksradikalen Aktivist:innen seit jeher das Leben schwer gemacht wird. Also: Solidarität mit den Betroffenen und weiter geht’s?

Grundsicherung und Sanktionen sind MENSCHENVERACHTEND

Jede Sanktion bei der Grundsicherung und anderer Sozialleistungen ist kriminelll menschenverachtend

 

Seiten

Repression abonnieren