Antifa

"FREE MAJA", Bannerdrop von Unigebeude in Kiel

In der Nacht von Mittwoch (14.01.) auf Donnerstag (15.01.) haben wir ein Banner mit dem Text "FREE MAJA" auf einem Dach des Campus der Uni (CAU) Kiel aufgehängt. Damit beteiligen wir uns am internationalen Aktionstag für Maja. Vor Majas Urteilsverkündung wollen wir damit Solidarität mit Maja zeigen und Druck auf die deutsche Politik ausüben.

 

Antifaschistisch Denken - Handeln - Leben

 

Für den 18.01.2026 ruft das Anarchistische Kollektiv Aachen zur Großdemonstration in Aachen auf.

 

 

 

Genau ein Jahr zuvor, am 18.01.2025, liefen etwa 150, teils sehr junge, Neonazis durch unsere Stadt. Aufgerufen hatte Ferhat Sentürk, Ex-AfD-Mitglied und aktuelles Mitglied im Würselener Integrationsrat. Das Queerreferat Aachen hatte an diesem Tag die “WTF - die Tunten-Show” geplant. Mit ihrem Aufmarsch versuchte die bundesweit erstarkende Szene, auch in Aachen Fuß zu fassen und unsere queeren Freundin*innen zu bedrohen. In dieser Stadt, in der - zumindest im Zentrum - die AfD-Wahlergebnisse konstant unter 10% bleiben und in der, seit der quasi-Auflösung des Syndikat 52, keine öffentlich auftretende Neonazi-Gruppierung mehr existiert, scheiterte der Versuch der Neonazis kläglich. Wir möchten nun, ein Jahr später, an diesen Moment der Stärke anknüpfen.

 

 

 

14.01.2026 / 12. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Auch am heutigen 12. Verhandlungstages waren für Vertretung der Nebenklage unter anderem die rechte Szene-Anwältin Nicole Schneiders und Mario Thomas anwesend. Im Publikum hatten sich ca. 10 solidarische Begleiter*innen eingefunden. Der Verhandlungstag begann kurz nach 9:30 Uhr mit einer Erklärung der Verteidigung zu den Zeugenvernehmungen des Cedric Scholz. Scholz war u.a. schon am gestrigen Tag geladen (hier mehr Infos zu der Person Cedric Scholz: https://www.soli-antifa-ost.org/der-nebenklaeger-cedric-scholz/).

Solidarischer Knastbesuch in Heinsberg bei Moritz

 

Free Moritz

 

Wir haben gestern den Abend des ersten Prozesstages genutzt um Moritz und die anderen gefangenen in Heinsberg zu besuchen und mit Feuerwerk zu Grüßen.

 

 

Prozionistische Antideutsche vs. antizionistische Prodeutsche? - Eine Zeitreise anlässlich der antisemitischen Demo in Connewitz #le1701

Die antizionistische Bewegung, die sich in den letzten beiden Jahren formiert hat, setzt auch trotz des Waffenstillstandes in Gaza ihre unermüdlichen, um nicht zu sagen wahnhaften Aktivitäten fort und verstärkt nun ihre Feindbildpflege gegen die restliche Linke. Für den 17. Januar ist daher eine große Demonstration gegen das angeblich zionistische und weiße Connewitz geplant, das "dekolonialisiert" werden soll. Ein guter Grund, eine kleine Zeitreise in die Geschichte und Gegenwart der Antideutschen zu unternehmen, um diese Erkenntnisse mit der Frage nach dem emanzipatorischen oder reaktionären Potenzial der sogenannten Palästina-Solidarität zu konfrontieren.

„Free all Antifas!“ – Sprechchöre im Gerichtssaal - Prozess gegen sechs Antifaschist:innen in Düsseldorf hat begonnen

Erste Unterstützer:innen versammelten sich am 13.Januar 2026 schon zu früher Stunde vor dem Hochsicherheitsbunker des Düsseldorfer Oberlandesgerichts, um ihre Solidarität mit jenen zu zeigen, die ab heute hier vor Gericht stehen würden. Einige Angehörige der Beschuldigten hielten vor zwei extra aufgebauten Pavillons, erste kämpferische Reden. Sie kritisierten den Prozess unter anderem als überzogen und als Einschüchterungsversuch antifaschistischer Praxis.

Obwohl für den Prozessbeginn 10:30 Uhr angesetzt war, begann die Hauptverhandlung gegen die sechs jungen Antifaschist:innen, die von der Bundesanwaltschaft dem Umfeld der sogenannten „Antifa-Ost“-Szene zugerechnet werden, erst über eine Stunde später. Der massivste Vorwurf: Sie sollen im Frühjahr 2023 in Budapest, der Hauptstadt von Ungarn, Neonazis körperlich angegangen und verletzt haben. Die Bundesanwaltschaft wertet Teile der Angriffe als versuchten Mord.

Der Prozessauftakt an diesem Morgen verzögerte sich deshalb um etwas mehr als eine Stunde, da es strenge Einlasskontrollen gab. Der vorsitzende Richter Bachler meinte, er werde erst die Verhandlung eröffnen, wenn alle, die zuschauen wollten, dies auch würden tun können.

LEAK - Landtagswahl 2026 BW Plakatieraktion der AfD Freiburg Umland

In Baden-Württemberg ist am 8. März die Landtagswahl. Dazu wurde eine E-Mail des AfD Kreisverbands Emmendingen (Freiburger Umland) gefunden. In dieser Mail wird Treffpunkt, Uhrzeit und Adresse zum vorbereiten der Plakatieraktionen im Umland angegeben. An diesem Treffpunkt sollen dann Gruppen zum Plakatieren eingeteilt werden. Der Treffpunkt wird als "Lager" betitelt. Praktischerweise haben die Faschos auch direkt zwei PDF-Dateien mit Tabellen angehängt, in denen jeweils Vornamen, Nachnamen und Plakatierorte stehen. Die E-Mail ist unten angehängt. Viel Spaß damit!

07.01.2026 / 10. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Am 10. Prozesstag im Antifa-Ost-Komplex, verhandelt vor dem Oberlandesgericht Dresden, lag heute das Augenmerk auf der Auswertung einer SD Karte bzw. den Ermittlungen nach einem Auto, dass für eine mutmaßliche „Ausspähfahrt“ genutzt worden sein soll.

Von der Nebenklage war heute lediglich die extrem rechte Szene-Anwältin Nicole Schneiders anwesend.

 

Zoll gegen Rote Hilfe und die ganze Szene

Der Zoll stellt Banken ein handliches Denunziationshandbuch zur Verfügung, andhand dessen angeblich einfach Geldwäsche- und "Terrorismusfinanzierungs"verdachtsfälle generiert werden können, wie kürzlich bei DKP, ABC DD uns Roter Hilfe zu sehen war.

Offizieller Titel: Typologien der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung - Besondere Anhaltspunkte für das Erkennen einer möglichenTerrorismusfinanzierung

Wanderung zur KZ-Außenstelle Schwarzenforst

Anfang 2026 trafen sich Antifas, um gemeinsam zur ehemaligen KZ-Außenstelle Schwarzenforst bei Rövershagen zu wandern. Am Gedenkort erinnerten wir an die Opfer des Nationalsozialismus, indem wir eine Rede hielten und nach einer Schweigeminute Blumen niederlegten.

 

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