Antifa

Free Maja -Rollende Soligrüße nach Budapest!

Weil wir selbst nicht vor Ort sein können, schicken wir Soli-Graffiti über die Schiene. Free Maja und alle Anderen!

Antimilitarist:innen blockieren Rüstungsfirma im Wendland

Mit einer Blockade vor Schichtbeginn bekundeten Aktivist:innen aus dem östlichen Niedersachsen unter dem Motto „Gegen Kapitalismus und Krieg – vom Wendland bis nach Rojava“ ihre Solidarität mit der Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien.

Knastfeuerwerk in Zwickau für Tobi!

Unserer Genosse Tobi sitzt mittlerweile seit fast 3 Jahren in Untersuchungs-Haft. Nachdem er in Ungarn für den Budapest-Komplex verurteilt wurde und über 650 Tage in menschen-unwürdiger Haft saß, wurde er aufgrund eines europäischen Haftbefehls am 20.12.2024 nach Deutschland überstellt. In Dresden wird ihm – zum zweiten Mal – der Prozess als Mitglied einer vermeintlichen Antifa Ost-Vereinigung gemacht. Um Tobi eine kleine Freude zu bereiten, haben wir ihm wenige Tage vor Weihnachten im Dezember - ein Jahr nach seiner Überstellung nach Deutschland - ein kurzes aber lautes Feuerwerk beschert.

 

Video-Ausschnitt: https://sendvid.com/6nodsv82

 

Da Tobis ehem. Haftbedingungen in Ungarn wenigen Genoss*innen bekannt waren, hier nochmal eine Zusammenfassung:

Aktionswoche für Rojava

In den letzten Tagen haben sich auch in Ingolstadt Aktivist*innen zu einer Aktionswoche für Rojava zusammen getan.

Hintergrund sind die Angriffe auf die kurdische Autonomieregion in Rojava durch die dschiadistischen Milizen der HTS und die türkische Regierung. Rojava ist eine selbstverwaltete Region in Nord- und Ostsyrien. Seit der Revolution 2011 haben die Menschen dort eine demokratische Gesellschaft aufgebaut, die auf Frauenbefreiung und Ökologie basiert und entschlossen den sogenannten IS in der Region besiegt.

Antifa Demonstration in Bonn

Demoaufruf nach rechten Angriffen in Bonn. Jetzt erst recht auf die Straße!

Die Erinnerung darf nicht enden - Antifaschistisches Gedenken in Rostock anlässlich der Befreiung von Auschwitz

Am 27.1.2026 trafen sich rund 50 Antifas anlässlich des Holocaust-Gedenktages im Rosengarten, um dort an die Opfer der Shoah zu erinnern und Blumen niederzulegen. Die vor Ort gehaltene Rede haben wir hier dokumentiert:

 

2026.01.28 / 16. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Der heutige Prozesstag begann kurz nach 09:30 Uhr. Für die Nebenklage war erneut die Nazi-Anwöltin Nicole Schneiders anwesend, während sich im Publikum ca. 5-10 solidarische Personen einfanden. Die Verhandlung begann mit einer Erklärung der Verteidigung eines Angeklagten zur Inaugenscheinnahme der Videoaufnahmen vom 14.12.2019 am gestrigen Verhandlungstag. Die Verteidigung widerspricht der Verwertung der Erkenntnisse der Videoaufnahmen. Es sei ersichtlich, dass es sich um eine andere Videotechnik gehandelt habe, als bei Videoaufnahmen des gleichen Firmengrundstücks welche im Vorfeld bereits in Augenschein genommen wurden. Zudem sei diesmal nicht das Firmengelände, die Eingänge oder Zufahrt dazu videoüberwacht worden, sondern der öffentliche Raum. Es sei außerdem unklar, wieso die Videoaufnahmen als Beweismittel in den Akten gelandet seien, hier sei kein klarer Zusammenhang zu erkennen. Es handelt sich um Aufnahmen Dritter, deren Inaugenscheinnahme eine rechtliche Grundlage erfordert. Dazu sei in den Akten nichts zu finden. Aufgrunddessen äußert die Verteidigung die Annahme, dass es sich hierbei um Aufnahmen aus einer längerfristigen Observation handelt, für welche es einen richtlichen Beschluss braucht – welcher sich ebenfalls nicht in den Akten findet. Auf die Nachfrage des Vorsitzenden schlossen sich die weiteren Verteidiger:innen der Angeklagten der Erklärung an.

 

2026.01.21 / 14. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Die Verhandlung fing um 09.35 Uhr an.

Anwesend waren von der Nebenklage Schneiders und Wipper.

 

Der Vorsitzende teilt die Entscheidung mit, in Bezug auf den von der Verteidigung gestellten Antrag, dass Elsner nicht entgültig entlassen ist.

 

1. Teil: Angriff auf den Thor-Steinar-Laden in Dortmund am 21.10.2019

 

2026.01.20 / 13. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Die Verhandlung fing pünktlich um 09.30 Uhr.

Anwesend für die Nebenklage waren RAin Nicole Schneider. Ab der Mittagspause sind auch ihr Mandant Alex Weinert und RA Mario Thomas da.

Nachdem die Zeugin KHMin Elsner Platz genommen hatte, wurde sie gebeten, den Saal wieder zu verlassen, da die Verteidigung einen Antrag stellen wollte.

Der Antrag thematisierte die Unvollständigkeit der Akte in Bezug auf die Ladung der Zeugin, über „Ermittlungen zur Körperverletzung vom 08.01.2019, insbesondere Ermittlungsberichte und Aktenvermerke vom 19. und 21.01.2019 sowie ähnliche Vorfälle in Leipzig im Zeitraum 2018/2019“ zu berichten. Da die Akten zu diesen „ähnlichen Vorfällen“ und den daraus gewonnenen Erkenntnissen der Verteidigung nicht bekannt sind, verunmöglicht dies eine gute Vorbereitung für die Befragung. Es wird auch angemerkt, dass Akten der Verteidigung ferngehalten werden.
Die Bundesanwaltschaft, vertreten durch Geilhorn, widerspricht dem. Geilhorn behauptete auch, dass es Aufgabe der Verteidigung sei, sich um die Akte zu bemühen, und dass nicht alles, was erwähnt wird, umfassend beizuziehen ist.

Es folgte eine Unterbrechung bis 10.40 Uhr. 

Connewitz, ist geworden.

Karikatur zum 17. Januar in Connewitz von Schwarwel

Danke an die "Autonomen Antifas" für den Beitrag "Connewitz, was ist aus dir geworden!?", damit habt ihr mal eine Möglichkeit geschaffen fern von Instagram, Twitter usw. auf eure Aussagen und Erklärungen zu reagieren. Für die Moderation, Links im Artikel zu Indymedia-Beiträgen, knack.news (gerade nicht zu erreichen, daher noch Archive.org - Links im Beitrag), noblogs usw. sind direkt verlinkt, alle anderen Links in den Fussnoten, in der Hoffnung der Artikel bleibt nicht im Openposting.

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