Gender

Anti-CSD Banner geklaut

Wir haben das Banner vom Anti-CSD Protest geklaut und fordern nun die Auflösung des Anti-CSD Zusammenhangs in Nordhausen!

Landauer Innenstadt mit Farbe verschönert

Angriffe auf queere Personen, wie kürzlich auf den CSD in Berlin, sind längst keine Einzelfälle mehr. Queerfeindlichkeit wird wieder normalisiert, getrieben durch rechte Hetze und eine allgemeine Rechtsentwicklung. Alle, die nicht ins binäre Geschlechtersystem und das Bild der traditionellen Kernfamilie passen, werden dämonisiert und zum Sündenbock gemacht.

Wir wollen das nicht einfach so hinnehmen!

In der Landauer Innenstadt wurde daher eine Brücke mit einem Regenbogen verschönert und mit Infotexten auf die aktuellen Lebensumstände von Queers aufmerksam gemacht. Dabei wurde unter anderem auf die Angriffe auf die Gesundheitsversorgung für queere Menschen und auf die Gefahren für Queers durch AfD und CDU sowie durch Krieg eingegangen.

Für uns ist klar: Queeres Leben ist wertvoll und muss viel stärker geschützt werden!

Organisieren wir uns zusammen für unsere Befreiung! Alerta!

(Hinweis: das Video zur Aktion kann unter https://archive.org/details/aktion_202609 gefunden und mit https://a2z.tools/archive-video-downloader heruntergeladen werden.)

Soli statt Repression: Transfeindlichkeit und Cops im Altdorfer Wald stoppen!

Im Altdorfer Wald ist es zu Vorfällen gekommen, die wir als linke und emanzipatorische Struktur nicht unkommentiert lassen können. Eine nicht-binäre Person wird dort aktuell gezielt ausgeschlossen und als „gefährlich“ dargestellt. Dabei wird auf Indymedia sogar der Anfangsbuchstabe ihres Deadnames verbreitet – ein absolut inakzeptables Outing und ein patriarchaler Angriff auf die Selbstbestimmung der Person.Es wird versucht, das Rufen der Bullen als eine angebliche „Notmaßnahme“ oder Tat aus „Verzweiflung“ zu framen. Das ist eine Lüge. In dieser konkreten Umgebung ist es mittlerweile zur Normalität geworden, wegen absoluter Kleinigkeiten die Cops zu rufen. Wer in einem vermeintlich linken oder ökologischen Freiraum die Repressionsbehörden des Staates gegen Gefährtinnen einschaltet, bricht mit grundlegenden anarchistischen und antifaschistischen Prinzipien. Bullen sind keine Konfliktlöserinnen, sondern Handlanger des Systems.Der vermeintliche Konflikt wurde zudem von den anderen beteiligten Personen gezielt befeuert. Statt deeskalierend zu wirken oder einfach mal die Klappe zu halten, wurde permanent weiter provoziert. Besonders perfide: Obwohl die betroffene Person klar und unmissverständlich kommuniziert hat, dass sie keine Pronomen verwendet, wurde sie kontinuierlich misgendert („er/ihm“). Das ist kein Versehen, sondern bewusste psychische Gewalt und transfeindliche Schikane.Wir fordern ein Ende der Hetze, ein Ende des Misgendering und ein klares Bullen-Verbot in unseren Räumen! Solidarität mit der betroffenen Person!

Outing Gegenprotest CSD Nordhausen 2025

Plakate von allen Teilinehmenden des rechten Gegenprotestes zum CSD Nordhausen 2025

Kundgebung zur solidarischen Unterstützung wegen Tag x 23 Gerichtsprozess am 17.09. vor amtsgericht Leipzig 9 Uhr

Schrift schwarz 'Tag x 23 Gerichtsprozess 03.09. / 17.09. Amtsgericht Leipzig 9 uhr '.Im Hintergrund cops in einer Gruppe stehend auf Straßenbahngleisen in rotem Rauch von Antifas

 

Am 17.09. muss ein Genosse zur Gerichtsverhandlung vor die Jugendrichter*in im Amtsgericht Leipzig um 9 Uhr. Ihm wird schweren Landfriedensbruchs vorgeworfen wegen Tag x 23.

Budapest-Verfahren vor dem OLG Düsseldorf - Waren Tritte und Schläge lebensbedrohlich?

 

Mittlerweile läuft das Verfahren gegen sechs jungen Antifaschist:innen vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf seit sieben Monaten, über 30 Verhandlungstage fanden statt. Am 18. August war erneut Professor Dr. Eisenmenger geladen seines Zeichens Rechtsmediziner. Er sollte zu möglichen Tatwerkzeugen sowie potentiellen Folgen des Einsatzes von Schlagwerkzeugen ein Gutachten vorlegen.

Gedanken, Gefühle, vielleicht noch etwas mehr. Kurz nach dem Terroranschlag auf den CSD in Berlin

Dies sind bloß gedankenblitze die sich im eigenen groll des dunklen himmels verfangen, hell wirken doch möglicherweise verpuffen, ohne einschlag, ohne entladung, ohne dass sich was bessert, aber kopf hoch, wer weiß dies schon wirklich, denn vielleicht wittern bei stürmischer werdenden brisen am horizont, die einen oder anderen was sich anbahnt, was sich vertiefen wird, was auf sie zukommt. 

 

Free Maja, free all Antifas, free all Queers: Stonewall was a Riot!

Anlässlich des Braunschweiger CSD-Wochenendes hat das Autonome-Tat-Kollektiv (ATK) mit Stencils hinter den Schloss-Arkaden an die widerständigen Ursprünge queerer Befreiung erinnert und Solidarität mit Maja sowie allen verfolgten Antifaschist*innen und queeren Menschen ausgedrückt. Die Aktion kritisiert die Entpolitisierung und Vereinnahmung des CSD durch Unternehmen, Parteien und Polizei. Zugleich wendet sie sich gegen die rassistische Instrumentalisierung queerfeindlicher Gewalt und fordert einen antifaschistischen, antirassistischen, klassenkämpferischen und solidarischen Pride: Stonewall was a riot – Pride is a protest.

Fotos: Von Trauer zu Wut zu Widerstand

Nach dem Anschlag auf den CSD gingen am 2. August in Berlin 3000 Menschen gemeinsam für Solidarität und Selbstorganisierung auf die Strasse.

Fotos: Drag* March 2026

Der erste offizielle Drag* March in Berlin fand am 24. Juli 2026 als Auftakt des CSD-Wochenendes statt und wurde vom Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz und von Travestie für Deutschland mitgetragen. 

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