Recap Fundi-Marsch München 2026
Statement zu den Protesten gegen den „Marsch des Lebens“ in München (18.04.)
Am 18.04. wurde in München nicht einfach protestiert, es wurde interveniert!
Dort, wo christliche Fundamentalist:innen versuchen, ihre reaktionäre Agenda auf die Straße zu tragen, haben sich viele entschlossen entgegengestellt. Unsere Blockaden haben gezeigt: Ihr marschiert nicht ungestört.
Der sogenannte „Marsch des Lebens“ ist kein harmloser „Marsch für das Leben“. Er ist Teil einer internationalen, gut vernetzten Bewegung, die das Recht auf Selbstbestimmung angreift, antifeministische Hetze normalisieren will und gezielt Anschluss an rechte bis faschistische Kräfte sucht. Wer hier von „Lebensschutz“ spricht, meint Kontrolle, Bevormundung und gesellschaftlichen Rollback.
Dass diese Akteur:innen ideologisch und praktisch immer wieder Hand in Hand mit Rechten gehen, ist kein Zufall. Es ist Ausdruck einer gemeinsamen Front gegen Emanzipation, gegen feministische Errungenschaften, gegen ein freies Leben für alle.
Dagegen richten sich unsere Antworten. Wenn Grundrechte angegriffen werden, bleibt Widerstand keine Option, sondern eine Notwendigkeit. Blockaden sind dabei nicht einfach nur ein Störfaktor, sondern ein bewusstes Mittel, um reaktionären Aufmärschen Raum zu nehmen und ihre Inszenierung zu durchbrechen.
Fundamentalismus und Faschismus sind keine getrennten Phänomene, sondern überschneiden sich dort, wo es gegen Selbstbestimmung, Vielfalt und Freiheit geht. Wer das angreift, muss mit Gegenwehr rechnen.
PS: (An die Fundi Schweine:) Passt beim nächsten Mal besser auf euer Material auf, wenn ihr euch schon von über 300 Bullen und einem breiten Konsortium rechter bis rechtsextremer Jungfaschos beschützen lasst. Unsere Stadt bleibt Antifa-Area, ihr seid hier nicht sicher!
Fundis von der Straße fegen - ihre Materialien in Feuer und Flamme legen!
-SFMuc
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