Gender

Das Patriarchat vom Podest stoßen!

In der Nacht auf den 08. März haben Aktivist*innen in Wiesbaden Denkmäler von Männern mit Staubwedeln dekoriert. So wurden Wilhelm, Goethe & Co anlässlich des Frauen*streiks zum Reinemachen verdonnert. Die Aussage ist klar: Es reicht!

Banner Aktion „FEMINISM AGAINST BORDERS“

Am 6. März wurde ein großes Transparent mit der Aufschrift „Feminism against borders“, als Teil der Aktionswoche zum Frauen*kampftag  #radikalselbstbestimmt an der Alten Brücke in Frankfurt aufgehangen.

Gegen den europaweiten Rechtsruck, die Festung Europa, das massive Sterben im Mittelmeer, die menschenverachtenden Abschiebungen, Abschiebeknäste und rassistische Diskriminierung setzten wir ein entschlossenes Zeichen und zeigen uns solidarisch  mit allen geflüchteten Frauen*, Lesben, inter, non-binary und trans* Personen (FLINT*) und Mädchen*.

Unser Feminismus bleibt antirassistisch!

Smash patriarchy - 8. März 2019

Farbanschläge auf die Räumlichkeiten des Katholischen Studentenvereins Frankonia-Straßburg und des Ökumenischen Zentrum Christuskirche.

HERAUS ZUM 8.MÄRZ – INTERNATIONALEN FRAUEN*KAMPFTAG!

Lasst uns am internationalen Frauen* kampftag gemeinsam auf die Straße gehen.
Lasst uns auf die Straße gehen gegen Knäste, gegen das Patriarchat, gegen die Kriminalisierung von Frauen, Trans, Inter, Non-binary und Queers und gegen die Räumung von selbstbestimmten anarcha- und queerfeministischen Räumen.

[PK]: Befreiung erkämpfen! Heraus zum Frauenstreik!

8. März, Frauentag - der offensive Charakter dieses Tages scheint längst in weite Ferne gerückt und Kämpfe um Gleichberechtigung ein Relikt vergangener Zeiten geworden zu sein.

Für was denn auch kämpfen? Immerhin dürfen wir als Frauen in Deutschland seit 100 Jahren wählen gehen, unsere PartnerInnen größtenteils frei wählen und Abtreibungen werden zumindest nicht mehr komplett kriminalisiert. Wir können studieren und arbeiten und sogar in die Bundeswehr dürfen wir. Also ein Erledigt- und Abgeschlossen-Häkchen hinter die Emanzipation der Frau? Weit gefehlt...

Der Blick hinter den Vorhang der Emanzipationspropaganda offenbart ein düsteres Bild: Auf dem Arbeitsmarkt ist die Situation für Frauen weiterhin deutlich schlechter als für Männer – überdurchschnittlich viele Frauen befinden sich in prekären Arbeitsverhältnissen und die schlechte Bezahlung sogenannter „Frauenberufe “ – Pflegekräfte, Erzieherinnen oder Reinigungskräfte – führt dazu, dass Frauen im Schnitt 22% weniger als Männer verdienen. Der fürs Kapital praktische Nebeneffekt davon ist, dass sie als Lohndrückerinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen in Stellung gebracht werden. Es verwundert nicht, dass Frauen, die zur Klasse der Lohnabhängigen zählen, besonders stark von Armut betroffen sind.

Smash patriarchy - 8. März 2019

Farbanschläge auf die Räumlichkeiten des Katholischen Studentenvereins Frankonia-Straßburg und des Ökumenischen Zentrum Christuskirche.

#radikal selbstbestimmt! Für ein Recht auf körperliche Selbstbestimmung – Vor Pro Familia und Überall!

 

Unter dem Motto RADIKAL SELBSTBESTIMMT fordern wir:

 

 

 

- Schutzzonen vor Pro Familia und allen anderen Beratungsstellen, Ärzt_innen und Gesundheitszentren

 

- Die Abschaffung von §218 und §219a

 

- Das Recht auf körperliche Selbstbestimmung endlich ernst zu nehmen

 

 

 

Diese Forderungen haben wir auf direktem Wege hinterlassen – zu Löwenstein und die CDU Nordend konnten sie am Dienstag morgen in grellen Farben an ihren Wänden lesen.

 

 

 

 

 

[VS] Kundgebung und Veranstaltung zum 8.März

Am 8. März ist Frauentag, Blumen werden geschenkt oder zur Feier der Abwasch erledigt nur damit am folgenden Tag wieder alles seinen normalen Lauf nimmt.

Ja. Wir wollen die Blumen, wir wollen Brot & Rosen, wir wollen Gleichberechtigung und Anerkennung! Wir wollen sie nicht Häppchenweise und zu besonderen Anlässen sondern generell. Das fordern wir an diesem Tag.

 

 

 

 

Heraus zum kämpferischen 8.März!

Proletarische Autonomie

Aufruf der Gruppe Proletarische Autonomie Magdeburg, zur 8. März Demonstration 2019 - 17 Uhr, Alter Markt, Magdeburg

Der 8. März gilt als Weltfrauen*tag – ein Tag, an welchem uns Frauen* Blumen gegeben werden, - wenn wir nicht mit Werbung für Kosmetikprodukte überhäuft werden- wir beglückwünscht werden und uns Wertschätzung ausgesprochen wird. Aber diesen Tag als einen Tag der Dankbarkeit zu verstehen, ist nichts anderes als Heuchlerei. Tatsächlich offenbart uns der 8. März die tägliche Unterdrückung, in der Frauen* aus der ganzen Welt leben. Wir müssen uns die Frage stellen, warum wir nur an einem Tag im Jahr Frauen* anerkennen? Dieser Tag würde nicht existieren, wenn Frauen* einen Platz als freie Wesen in dieser Gesellschaft hätten. Wenn Frauen* jeden Tag respektiert und wertgeschätzt und in einer gleichberechtigenden Gesellschaft leben würden.

Der 8. März ist der Tag, an welchem im Jahr 1857 mehr als 100 Frauen in New York zu Tode verbrannt sind durch ihren Boss, während sie in ihrer Fabrik für ihre Rechte als Arbeiterinnen streikten. Es ist der Tag der revolutionären Frauen*, wie Clara Zetkin, die im Jahr 1910 in der Zweiten Internationalen Konferenz der Sozialistischen Frauen den 8. März als Tag der Internationalen Arbeiterinnen vorgeschlagen hatte. Und allgemein ist der 8. März der Tag, um jeder unterdrückten Frau* zu gedenken und uns bewusst zu werden, dass jeder Tag ein Kampftag ist, bis wir soziale Gerechtigkeit, Gleichheit und Freiheit erlangen.

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