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Demo: Erneute Luftangriffe der türkischen Armee in Südkurdistan

 

Am 5.12.2018 wurde das Flüchtlingscamp und das ezidische Siedlungsgebiet Şengal nun erneut von türkischen Kampfjets bombardiert.

Wir alle stehen in einer Verantwortung uns diesem Angriffskrieg entschlossen entgegen zu stellen und diesen Angriff auf emanzipatorische Ideen nicht unkommentiert zu lassen!

Kommt alle am Donnerstag, dem 20.12.2018, um 18 Uhr zum Hermannplatz zur Demonstration gegen den Angriffskrieg des türkischen Staats und für ein Leben in Freiheit für alle.

 

 

 

 

 

Stellungnahme der feministischen Kampagne “Gemeinsam Kämpfen” nach Nord-Ostsyrien zu den aktuellen politischen Entwicklungen

 

Aufgrund der aktuellen Ereignisse halten wir es für wichtig aus Nordsyrien/Rojava zu berichten und unsere Einschätzung und die der Freudinnen hier vor Ort mit euch zu teilen. Wir sind momentan im Rahmen einer feministischen Delegation in Nord-Ostsyrien.

 

 

Tebarz muss weg

Tebarz muss weg.

Tebarz muss weg.

Feminizide als solche bennennen!

 

Kampagne ‚Gemeinsam Kämpfen‘: Feminizide als solche benennen

 

Die Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ hat eine Stellungnahme zum Feminizid und versuchten Feminizid in Hamburg und der Berichterstattung der Presse veröffentlicht. Außerdem ruft sie zu einer Demonstration unter dem Motto „Ni una menos“ auf.

 

 

 

Die Kampagne ‚Gemeinsam Kämpfen – für Selbstbestimmung und demokratische Autonomie‘ hat eine Stellungnahme zum Feminizid und versuchten Feminizid in Hamburg und der Berichterstattung der Presse veröffentlicht. Außerdem ruft sie zu einer Demonstration unter dem Motto „Ni una menos“ auf.

 

„Am Mittwoch, dem 5. Dezember, wurde in Hamburg-Altona eine 42-jährige Frau von ihrem getrennt lebenden Ehemann (49) ermordet. Sie war Mutter von vier Kindern im Alter von 7, 11, 14 und 18 Jahren. Ihr elfjähriger Sohn fand sie, als er von der Schule nach Hause kam, tot im Schlafzimmer. Sie hatte Verletzungen am Kopf und mehrere Stichverletzungen am Körper. Am Abend wurde der Ex-Partner der Frau und Vater des Kindes festgenommen. Es war nicht das erste Mal, dass er ihr gegenüber gewalttätig wurde. Er sitzt jetzt in Untersuchungshaft.

 

Am Donnerstag, dem 6. Dezember, stach in Hamburg-Wandsbek ein 39-jähriger Mann mit einem Brotmesser – im Beisein des zweijährigen Kindes – auf seine 23-jährige Ehefrau ein. Sie erlitt eine Stichverletzung im Bereich des Rückens und musste vor Ort von Notärzten behandelt werden, schwebt aber nicht mehr in Lebensgefahr. Der Mann kam in Untersuchungshaft.

 

In den öffentlichen Medien wurden beide Fälle als Familiendramen darstellt.

 

Feminizide müssen als solche benannt werden!

 

Anders als die Presse es darstellt, handelt es sich hierbei nicht um Beziehungstaten, Familiendramen oder Einzelschicksale, sondern um einen legitimierten (versuchten) Mord an einer Frau in einem patriarchalen System. Täglich werden überall auf der Welt Frauen*, Trans* und Inter*personen misshandelt, gefoltert und ermordet, weil man sie ihrem Recht, ein freies und selbstbestimmtes Leben zu führen, beraubt und versucht mittels Gewalt sich ihnen zu ermächtigen, sie einzuschüchtern oder zu bestrafen. Statt Feminizide als solche zu benennen, lesen wir von Beziehungstat oder Familiendrama – wenn weiße Männer Täter sind – oder Ehrenmord – bei Men of Color als Täter. Obwohl die Presse rund um den 25. November – den Tag gegen Gewalt an Frauen – das Thema aufgegriffen und das Wort ‚Feminizid‘ benutzt hat, fällt sie nur wenige Tage später wieder in die kritisierten Strukturen zurück und nutzt das kritisierte Vokabular. Damit muss Schluss sein!

 

Feminizide als Beziehungstat oder Familiendrama darzustellen ist gefährlich, da es die Morde in gewisser Weise rechtfertigt und die strukturelle geschlechtsspezifische Gewalt an Frauen* unsichtbar macht, indem es die Morde individualisiert und nicht als gesellschaftliches Problem anerkennt. Denn wenn von einem ‚Familiendrama mit vorausgegangenem Beziehungsstreit‘ die Rede ist, denken die meisten Menschen unweigerlich an ‚Mord im Affekt‘ und nicht daran, dass die Frau* ermordet wurde, weil sie eine Frau* ist. Sicher finden viele, wenn sie von einem Feminizid – oder wie die Presse es darstellt einer ‚Beziehungstat‘ – lesen, das ganz furchtbar, tun es aber als Einzelschicksal ab, als etwas, was Anderen passiert. Dem ist aber nicht so. Denn Gewalt an Frauen* ist politisch und es hättest auch du sein können!

 

Erheben wir uns gegen patriarchale Gewalt!

 

Es reicht nicht, von patriarchaler Gewalt zu lesen, es furchtbar zu finden und es dann wieder aus dem Bewusstsein zu schieben. Wir müssen darauf aufmerksam machen, dass es eben keine – wie von der Presse dargestellte – individuelle Tat, sondern ein gesellschaftliches Problem ist, welches auf die strukturelle geschlechtsspezifische Gewalt zurückzuführen ist, die in unserem System fest verankert ist. Wir müssen uns endlich erheben und unsere Wut auf die Straße tragen!

 

Tag X

 

Die Nichtreaktion, die auf die Morde in Hamburg stattfindet, ist kaum auszuhalten. Die feministischen Widerstände und Reaktionen auf solche immensen Angriffe hatten historisch gesehen schon mal einen ganz anderen Charakter und scheinen wohl heutzutage in der Nachrichtenflut des Internets entweder unterzugehen oder gar nicht erst wahrgenommen zu werden. Damit schnappt die Falle zu, die das kapitalistische Patriarchat und ihr medialer Apparat uns stellen: Es als einen Normalzustand zu verstehen, dass Frauen* ermordet werden oder auf ihre Interpretationen hereinzufallen. Wo bleibt unser feministischer Aufschrei, unsere Wut und Trauer und unser sich daraus entwickeltender Widerstand und klares Aufstehen mit einem „NEIN“ gegen Morde und Gewalt an Frauen* sowie Trans* und Inter*personen?

 

Schon seit Längerem gibt es die Idee – am Tag nach Bekanntwerden eines Feminizids – sich die Straße zu nehmen und laut und wütend darauf aufmerksam zu machen, was geschehen ist. Uns ist klar, dass nicht sofort zehntausende unserem Aufruf folgen und wir über Nacht eine so große Bewegung wie NiUnaMenos in Lateinamerika werden. Aber wir wissen auch, dass wir das nie sein werden, wenn wir nicht irgendwann mal damit anfangen.

 

Kommt mit uns auf die Straße! Motiviert euch, selbst Aktionen zu planen, euch zu vernetzen und feministischen Protest wieder mehr sichtbar, hörbar und umsetzbar zu machen! Ein Angriff auf eine* heißt ein Angriff auf alle*!

 

Demonstration am Donnerstag, 13. Dezember

 

Aus Wut über die Berichterstattung zu dem Feminizid bzw. versuchten Feminizid haben wir uns dazu entschieden eine Demonstration – am Donnerstag, 13. Dezember um 17.30 Uhr ab Saturn am Hauptbahnhof – zu organisieren. Teilt den Aufruf mit euren Freund*innen, kommt mit uns auf die Straße und lasst uns ein wütendes Zeichen gegen Feminizide setzen!“

 

 

(A-Radio) Libertärer Podcast Novemberrückblick 2018

Seit dem 11.12.2018 ist der neue Libertäre Podcast mit dem Novemberrückblick 2018 online: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit einem Beitrag zur Kiezkneipe Syndikat und ihrem Kampf gegen die Verdrängung, einem INterview zum ebenfalls bedrohten anarchafeministischen Hausprojekt Liebig34, Infos aus Rojava, Wo herrscht Anarchie, Musik u.v.m.

Gǎi Dào Nr. 96, Dezember 2018 erschienen

Hallo Menschen,

der Winter – oder das was der menschengemachte Klimawandel davon übrig gelassen hat – steht vor der Tür und wir werden bei Demos und anderen Outdoor-Aktionen wieder nass und kalt. Wärmt euch gegenseitig und passt aufeinander auf!

25. November: Der internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen* und Mädchen*!“

Der internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen* und Mädchen*!

Der internationale Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen* und Mädchen*!“ geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach Folter getötet wurden. Sie waren im Untergrund tätig und hatten sich an Aktivitäten gegen den tyrannischen Diktator Trujillo beteiligt. Der Mut der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den Tyrannen gilt inzwischen als Symbol für Frauen* weltweit, die nötige Kraft für das Eintreten gegen patriarchale Strukturen zu entwickeln. 1981 riefen unsere lateinamerikanischen und karibischen Schwestern das Todesdatum der drei Frauen zum Tag gegen die Gewalt an Frauen* und Mädchen* aus.

Tag gegen Gewalt an Frauen in Stuttgart

 

Gestern gab es anlässlich des 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, eine Kundgebung und Demonstration in der Stuttgarter Innenstadt.

Dem Aufruf zu den politischen Aktionen folgten um die 250 Menschen. Es gab diverse Infostände, an denen sich die Passantinnen zum Thema informierten und mit den Veranstalterinnen in Diskussion kamen.

Um 17.00 Uhr begann die Kundgebung mit verschiedenen Redebeiträgen, musikalischer Umrahmung und einem Theaterstück mit dem Titel: „Sag Nein“.

 

Im Anschluss gab es eine laute, entschlossene und vielfältige Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt. Wir konnten viele Passantinnen durch Parolen und Durchsagen während der Demonstration erreichen und somit auf die Thematik Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen.

 

Gerade am Ende der Demonstration auf der Königstraße haben wir es geschafft, die Menschen in ihrem Alltagsgeschehen zum innehalten zu bringen und durch eine abschließende Rede für die Bedeutung des 25. Novembers zu sensibilisieren.

 

 

 

 

 

 

 

Mit aller Härte für das Patriarchat

Donnerstag, 15.11.2018, kurz vor 6 Uhr morgens. An vier Orten in Berlin stürmen Bullen, geleitet vom Dir 5 K33 in Wohnungen, um sie zu durchsuchen. 560 Bullen, inklusive technischen Einheiten, SEK und Helikopter werden eingesetzt. Schlösser werden aufgebohrt, Türen aufgebrochen oder aber gleich mit Rahmen aus der Wand gerissen. Bewaffnete Vermummte holen Leute aus ihren Betten und fesseln sie am Boden liegend. In der Rigaer Straße nimmt ein SEK, ausgerüstet mit Sturmgewehren, vom Dach aus alles ins Visier was sich bewegt. Gesucht wird nach Kleidung, Schuhen, Handys, Kalendern und Notizbüchern, mitgenommen wird nur sehr wenig. Eine Person wird vorläufig festgenommen und zur erkennungsdienstlichen Behandlung nach Tempelhof gebracht. Vorgeworfen wird den Beschuldigten gefährliche Körperverletzung & Sachbeschädigung, sowie die Anstiftung dazu.

Tatort Rassismus Aktion am Haus Burschenschaft Arminia in Dresden

Wir waren heute am Haus der Burschenschaft Arminia in Dresden und haben Tatort Rassismus Aktion durchgeführt.

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