Gender

Der Kampf gegen patriarchale Gewalt, unsere aktuelle Arbeit und die Rolle von „Stoppt Täter“

Seit Oktober 2024 setzen wir uns als Kommunistische Frauen mit den Veröffentlichungen von „Stoppt Täter“ auseinander und in unterschiedlichen öffentlichen Stellungnahmen haben wir uns zu ihren Statements verhalten. Insbesondere mit der Stellungnahme im Mai 2025 (https://komaufbau.org/ein-zwischenstand-unserer-selbstkritischen-auswert...) haben wir für alle offengelegt, welche Konsequenzen wir bereits im Dezember 2024 daraus gezogen und organisatorisch umgesetzt haben. Allen Personen, die sich bisher nicht mit der Thematik auseinandergesetzt haben und sich für unsere Haltung interessieren, empfehlen wir daher unsere bisherigen Veröffentlichungen zu diesem Thema.

Wir waren zu jedem Zeitpunkt bereit unsere Selbstkritiken und Kritiken sowie die konkreten Veränderungen unserer Prinzipien und Methoden gegenüber Einzelpersonen, Organisationen und Betroffenen in persönlichen Gesprächen offenzulegen und sind dem Gesprächsbedarf anderer nachgekommen. Die Personen, die aktiv an den Veröffentlichungen von „Stoppt Täter“ mitgewirkt haben, hatten diese Bereitschaft nicht und lehnten alle Gesprächsangebote ab.

Cables of Resistance – Bewegungskonferenz gegen Big Tech

Wir sind Bewegungen und antikapitalistische Aktivist*innen, die eine Vielfalt an Widerstandsformen gegen Big Tech praktizieren. Wir wollen interessierte Menschen, Aktivist*innen und Bewegungen zusammenbringen, uns vernetzen und lokale Kämpfe verbinden. Wir wollen unser Problemverständnis vertiefen, uns über notwendige Aktionsformen austauschen, gemeinsam Strategien entwickeln und den Widerstand vorantreiben.  Berlin, 10.-12.4.26

Kritik an der Roten Jugend Deutschland

Die Rote Jugend Deutschland (RJD) nutzt feministische Rhetorik und formale Schutzstrukturen nicht zur Emanzipation, sondern als Instrumente patriarchaler Disziplinierung. Anstatt Machtmissbrauch und Sexismus politisch aufzuarbeiten, werden betroffene Frauen systematisch pathologisiert, als „zu emotional“ oder „instabil“ delegitimiert und sozial isoliert. Während das grenzverletzende Verhalten männlicher Genossen relativiert und geschützt wird, führt die Benennung von Gewalt für Frauen zu intransparenten Ausschlussverfahren und dem Entzug jeglicher Solidarität – selbst in persönlichen Krisensituationen. Diese Praxis entlarvt den organisationsinternen Feminismus als bloße Fassade, die bestehende Herrschaftsverhältnisse absichert und Kritik durch psychische Gewalt im Keim erstickt.

Wütende Frauen in Karlsruhe am 8. März

 

Wir sind einige der Frauen die am 8. März dem Aufruf gefolgt sind, sich nach den Veröffentlichungen der Wahlergebnisse der Landtagswahl in Baden-Württemberg in Karlsruhe, die Straße zu nehmen.

 

 

In der Karlsruher Lokalpresse wurde über uns unter dem Titel: „Graffiti, Pyro, Parolen: Frauengruppe randaliert am Weltfrauentag in Karlsruhe“ berichtet.

 

 

Was ist passiert?

 

 

8. März - Feministischer Kampftag 2026

"feministisch solidarisch gewerkschaflich. Für eine feministische antifaschistische Zukunft". Motto der 8.-März Demonstration 2026 vom Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg

Rund 30.000 Menschen zogen unter dem Motto „feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich“ zum feministischen Kampftag am 8.3.2026 von Berlin-Kreuzberg nach Mitte, um für eine feministische und antifaschistische Zukunft zu protestieren.

Erfahrungsbericht über diskriminierende Normalität gegen „Behinderte“ in der sächsischen linken Szene

 

Der vorliegende Text wurde an über 300 emanzipatorische Gruppen, Orte und Einzelpersonen in ganz Sachsen verteilt und soll zu Dokumentationszwecken hier festgehalten werden. Es werden ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen benannt.

 

 

Fotos: Fight by night 2026

Fight by Night Demonstration am 8. März 2026 in Berlin

Zum Abschluss des feministischen Kampftag zogen am 8. März bis zu 2.000 Menschen gegen das Patriarchat durch Kreuzberg.

KORPORIERTE PLATT MACHEN - FEMINISMUS IN DIE OFFENSIVE!

Während die einen bei Marburg an rote Lahnromantik denken mögen, blicken wir ungetrübter auf die Stadt: Universitäten sind seit jeher Hort antiliberaler, antifeministischer und antisemintischer Positionen. Dutzende Studentenverbindungen wirken als Keimzelle nationalistischen und patriarchalen Denkens. 

Die autoritäre Formierung um den 8. März in Bochum und Dortmund und der Widerstand dagegen

 

Nachdem unser letzter Artikel in Bochum vielleicht für etwas Furore gesorgt hat (sorry für das schlechte Wortspiel, um nicht überhöht zu sein, versuchen wir unser Niveau zumindest etwas in Richtung unserer Gegner*innen anzupassen), wollen wir noch darauf aufmerksam machen, dass es keine Alternative ist anstatt in Bochum zu demonstrieren nach Dortmund zu fahren. Die Demo dort entspringt ebenfalls dem autoritären/staatskommunistischen Spektrum.

Wir wollen einmal darstellen, welche autoritären Kräfte hinter jeweils der Demo in Dortmund und der in Bochum stehen. Grob lässt es sich zwischen dem Block des Party- und Drogen-Bolschewismus und des Bieder-Bolschewismus unterscheiden.

Falls wer am 8. März auf die Straße will, halten wir es am sinnigsten zum Queers und Sexarbeiter*innen-Block in Köln zu fahren, weil wir uns dort sicher sind, dass es eine trans- und sexarbeiter*innenfreundliche Ausrichtung gibt und wahrscheinlich auch eine anti-autoritäre Tendenz.

Sehr wichtig ist uns hier auch nochmal darzustellen, dass es dagegen eine lange Geschichte des Widerstandes gibt.

Sollte es Probleme mit der Formatierung geben findet ihr eine besser formatierte Version auf unserem Blog. Dort gibt es auch parr Begleitbilder.

 

Fundis das Handwerk legen – Evangelikales Gemeindezentrum markiert

 

Am Sonntag den 01.03. haben wir die Fassade des Hauses der freien evangelikalen Gemeinde Kassel Ost mit einer Menge Bitumen gedeckt. Eine hervorragende Grundierung für weitere Verschönerungen.

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