Antirassismus

(B-BB) BRANDENBURG CALLING! Gegen den AfD-Neujahrsempfang am 15.02.2019 in Bernau!

In den nächsten Tagen gibt es einige Termine, die ihr in Berlin und Brandenburg dringend auf dem Schirm haben solltet. Am Donnerstag, den 14.02. veranstaltet „Antifa goes Brandenburg“ in der Schreina47 einen Infoabend zu rechten Gruppierungen und Umtrieben in Brandenburg. Es wird einen Rückblick auf die Demonstrationen der AfD-Gruppierung "Heimatliebe Brandenburg" in Eberswalde und Infos über deren alte sowie neue Vernetzungen geben. Außerdem können antifaschistische Gegenstrategien diskutiert werden.

 

Am Freitag, den 15.02. gib es dann wieder eine gemeinsame Anreise von Berlin Gesundbrunnen. Diesmal geht es nach Bernau, um der AfD ihren Neujahrsempfang zu vermiesen. Das neue Jahr soll für die Brandenburger AfD so beschissen anfangen, wie das alte für die Weihnachtsfeiern der Berliner AfD geendet hat. Und da es für die Brandenburger AfD zu ihrem Landesparteitag am 02.02. in Rangsdorf schon reichlich Proteste gab, soll das auch zu ihrer Neujahrsfeier so weitergehen. Vor Ort gibt es ab 18:00 eine Protestkundgebung unter dem Motto „Menschlichkeit kennt keine Alternative!“. Im Aufruf dazu heißt es:

Der Ortsverband der AfD in Bernau hat zu seinem „Neujahrsempfang“ am 15.02.2019 Andreas Kalbitz eingeladen und zeigt damit klar, in welche Richtung es bei der AfD im Brandenburger Wahljahr gehen soll. Kalbitz gehört dem völkisch-nationalen Flügel der AfD um Björn Höcke an, war in seiner Vergangenheit bei mehreren extrem rechten Vereinigungen aktiv und steht dem rechtsextremen Verleger Götz Kubitschek nahe.
Lassen wir solche Demagogen nicht ungestört ihre kruden menschenfeindlichen Ansichten verbreiten! Nicht in Bernau und nicht anderswo! Setzen wir ein lautstarkes Signal für eine menschliche und solidarische Gesellschaft!
Deshalb 15.02.2019 um 18.00 Uhr in den Kulturhof in der Breitscheidstr. 43 in Bernau bei Berlin!“

Um den Protest vor Ort zu unterstützen treffen wir uns zur gemeinsamen Anreise um 17:15 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen am Gleis 9

Die Veranstaltung findet ihr unter: https://www.facebook.com/events/422461888296064/

 

Angekündigt ist außerdem eine rechte Demonstration in Templin für den 25.02.2019. Diese wurde unter anderem während der letzten Demonstration von „Heimatliebe Brandenburg“ in Eberswalde am 09.02. beworben. Uhrzeit und Startpunkt sind noch nicht bekannt. Haltet Augen und Ohren offen! Wir werden den Faschisten auch dort nicht die Straße überlassen!

Kleine Anfrage: Gegen das AfD-Graffiti in Bochum!

Bochumer AfD-Mann Christian Loose beschwert sich in einer kleinen Anfrage über "Werbegraffiti" an der Autobahn. Nun ist ein Foto aufgetaucht, welches zeigt, dass Christian Loose mit einem Graffiti am eigenen Haus für sich und seine Partei wirbt. Ob er es selbst anbrachte oder von Sprayern anbringen ließ ist unbekannt.

Kurzbericht: Info-Stand der Partei "Die Rechte" in Duisburg gestört

Antifa Duisburg

Erneut spontaner Protest gegen Nazis in Duisburg!

Aktion gegen Hetze der IB in Duisburg

Antifa Duisburg

Unsere Antwort auf diese Aktionen heißt:
Marxloh und die anderen Stadtteile Duisburgs sind
NO-GO-AREAS für Nazis!

[Tübingen/Burladingen] Aktionsbericht: Keine Plattform der AfD

+++Am Samstag, 09.02.2019 führten einige Rechtsausleger aus der AfD eine Veranstaltung in Burladingen (Zollernalbkreis) durch. Dagegen formierte sich breiter Protest direkt am Veranstaltungsort der Rechten. Daran beteiligten sich bis zu 150 Personen. Auftakt und Abschluss bildeten spontane Demonstrationen. Antifaschistische Graffitis an der Bahnstrecke+++

 

[Gilets Jaunes - KA] Pressemitteilung: Erfolgreiche anarchistische und antifaschistische Intervention bei Demonsration der Gelben Westen am 09.02.2019 in Karlsruhe

Zu einer Demonstration sogenannter Gelbwesten hat Pascal Völlinger für den 09.02.2019 aufgerufen. Im Vorfeld wurde ihm für seine Selbstdarstellung viel Platz in der lokalen Presse geboten.

Was einige Antifaschist*innen und Anarchist*innen schon ahnten, entpuppte sich die Demonstration  als Sammelsurium überwiegend rechtsgerichteter Personen. Unter den Teilnehmern waren sowohl Vertreter der Berserker Pforzheim, der Identitären Bewegung als auch dem Umfeld der AfD. Völlinger selbst suchte im Voraus den Kontakt zu Marco Kurz, der seit langer Zeit rassistische Aufmärsche organisiert und zu Thomas Rettig, der vor ein paar Jahren einen Pegida-Ableger in Karlsruhe initiierte.

[RT] Bericht des OTFR zu den Protesten gegen den den Neujahrsempfang der AfD am 08. Februar in Reutlingen

+++Am 08. Februar 2019 veranstaltete die AfD ihren alljährlichen Neujahrsempfang im Reutlinger Spitalhof. Dagegen formierte sich ein breites Bündnis mit rund 30 beteiligten Gruppen und Initiativen. Das OTFR rief zu einem eigenen Block auf der Bündnisdemo und zu direkten Protesten auf. Insgesamt waren an diesem Tag etwa 800 Leute gegen die AfD auf der Straße.+++

Berlin: Update zur Demo gegen den Europäischen Polizeikongress am 16.02.

Vom 19. bis 20.2. findet der 22. europäische Polizeikongress in Berlin statt, eine Diskussionsplattform für Vertreter*innen der Polizei und Sicherheitsbehörden, sowie eine Industrieausstellung für die neuesten Waffen und Überwachungstechnologien.

Dieser Kongress bietet Jahr für Jahr eine Möglichkeit, um die Überwachung und Verfolgung unliebsamer politischer Gegner*innen effektiver zu machen und europaweit zu standardisieren. Thema des diesjährigen Kongresses ist: „Sicherheit-Migration-Integration“.

[KA/N] Ausbruch Aufbruch Anarchie - Freiheit für Jan und alle Anderen - Soliaktion zur Berufungsverhandlung von Jan

Am Mittwoch, den 06.02.2019 findet die Berufungsverhandlung gegen unseren Freund Jan vor dem Landgericht Nürnberg statt.

Um ein Zeichen der Solidarität zu setzen, haben wir am Montag, den 04.02. Flyer und Plakate in der Karlsruher Innenstadt verteilt.

[HM] - Traueranzeigen der Seebrücke Hameln an den Büros von CDU und SPD

Am Freitag, den 1. Februar 2019, haben einige Aktive der Seebrücke Hameln Traueranzeigen im Plakatformat an den Scheiben der Parteibüros von CDU und SPD in Hameln angebracht, um auf die untragbare Situation der Geflüchteten im Mittelmeerraum aufmerksam zu machen. Unter der Überschrift: „Wir trauern um all die Menschen, die wir nicht mehr kennen lernen können.“ waren Listen mit Namen der unzähligen zu Tode gekommenen Geflüchteten angebracht (die Quelle für diese Liste findet sich hier). Zur Erläuterung der Beweggründe für diese Aktion wurde die nachfolgende Pressemitteilung an radio aktiv, NDR, HAZ, taz und DEWEZET versandt.

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