Antirassismus

Den Tag der Sachsen in Löbau lahmlegen!

Wir wollen bereits vor unserer Aktion Unruhe säen und veröffentlichen unser Vorhaben. Wir wollen, dass Pigs, Faschos und besorgte Bürger statt entspannter Ruhe angespannte Blicke aufeinander haben. Wir sind Sand im Getriebe, ob am Bierstand, Parkplatz oder beim Stand aufbauen. Watch your back – Wir sehen uns in Löbau!

17.09.2017: Stoppt die internationale Neo-Nazi-Demonstration von Pegida, Hogesa und co in Enschede !

Am Sonntag den 17. September 2017 wollen die deutschen Neo-Nazi-Hooligans von HoGeSa zusammen mit einigen niederländischen Rassist*innen von Pegida wieder versuchen in Enschede zu demonstrieren. Bei einem früheren Versuch im letzten Juni wurden alle Demonstrationen verboten und die deutschen Neo-Nazis reisten nicht nach Enschede.

Auf nach Wurzen!

Mobilisierung für Wurzen

Ein bundesweites Bündnis mobilisiert für den 2. September 2017 zu einer antifaschistischen Demonstration nach Wurzen. Im Gegensatz zum letzten Mal im Jahre 2009 mobilisieren dieses Mal sogar lokale Politikerinnen öffentlich für die kommende Veranstaltung. Auch die Opferberatung RAA reagiert auf die mediale Kampagne der Leipziger Volkszeitung und der Stadt Wurzen gegen die kommende Demonstration mit klaren Aussagen:

Bundesweite Antifa-Demo #Wurzen 0209!

Am 02.09. wird es anlässlich des "Tages der Sachsen" eine Antifa-Demo in Wurzen geben. Für die Demo gibt es eine Anreise aus Hamburg und Berlin per Bus sowie einen Zugtreffpunkt in Leipzig (13.35 Uhr Hbf).

[VS] AfD Infostand in Schwenningen gestört

Der Wahlkampf zur Bundestagswahl am 24. September beginnt langsam auch in Villingen-Schwenningen. Am Samstag Vormittag war am Rande des Wochenmarkts in der Fußgängerzone in Schwenningen die die rechtspopulistische AfD mit einem Stand anwesend.

 

Der AfD Gemeinderat Rothweiler und ein weiterer AfDler betreuten den spärlichen Infostand und verteilten Wahlwerbung an PassantInnen. Gleichzietig wollten sie die von ihnen am kommenden Mittwoch angekündigte Veranstaltung zum Thema innere Sicherheit bewerben. Zu der Veranstaltung in Villingen ist unter anderen Martin Hess Polizist und Markus Frohnmeier Bundesvorstand der Junge Alternative und rechter Einpeitscher angekündigt.

Die AfDler waren mit ihrem Tisch in Schwenningen jedoch nicht lange ungestört. Aktive vom Offenen Antifaschistischen Treffen Villingen-Schwenningen schirmten den Stand der rechten Hetzer mit einem Transparent ab und verteilten Flugblätter über den rassistischen und unsozialen Charakter der selbsternannten Alternative.

Unmittelbar rief Rothweiler zwei anwesende Polizisten herbei, die jedoch nicht viel unternahmen und lediglich von einigen die Personalien aufnahmen, ohne Probleme fand der Protest gegen die AfD statt bis sie am Mittag genug hatten und ihren Stand abbauten. Für eine halbe Stunde tauchte dann noch der Direktkandidat des Schwarzwald-Baar Kreis Senger auf.

 

Die Resonanz in der Fußgängerzone für die AfD hielt sich in Grenzen, noch viel mehr Positive. Lediglich ein paar dumpfbacken Nazis gesellten sich zu ihnen und wetterten lautstark gegen Flüchtlinge und Migranten – was den anwesenden AfDlern in der Öffentlichkeit schon wieder unangenehm war.

Auf die Aktion des Offenen Antifaschistischen Treffen VS gab es immer wieder positiven Zuspruch. Viele der Vorbeikommenden waren interessiert und nahmen gerne Flugblätter an.

Mit Sicherheit werden in den kommenden Wochen weitere Stände der AfD oder auch der NPD stattfinden. Vermiesen wir den Rechten ihren Auftritt auf der Straße.Möglichkeiten aktiv zu werden gibt es viele.

 

Rechter Hetze keine Basis bieten!

 

30. August | Kundgebung 18 Uhr | Latschariplatz Villingen

Unter dem Motto „Innere Sicherheit“ plant die AfD eine Wahlkampfveranstaltung am 30. August in Villingen. Während die Rassisten von der Polizei geschützt im Theater am Ring Reden schwingen wollen, ruft das OAT Villingen-Schwennigen gemeinsam mit anderen dazu auf deutlich zu machen: Wir stehen für andere Werte. Wir setzen uns ein für eine freie Gesellschaft in der alle ohne Armut leben können.

 

[B] Video & Bericht: Rudolf-Heß-Aufmarsch in Spandau gestoppt!

Am 19.08.2017 wollten mehrere hundert Neonazis dem NS-Verbrecher Rudolf Heß in Berlin-Spandau „gedenken“.

Heß war als Stellvertreter Hitlers eine der führenden Figuren des nationalsozialistischen Regimes. 1941 wurde er in Großbritannien gefangengenommen und später bei den Nürnberger Prozessen zu lebenslanger Haft verurteilt, in Zuge derer er sich 1987 im Alter von 93 Jahren das Leben nahm.

Rudolf Heß zeigte sich während des Prozesses gegen ihn und bis zu seinem Tode als überzeugter Nationalsozialist, weshalb er von Neonazis als „unbeugsamer Held“ verehrt wird. Um seine Person und insbesondere seine Selbsttötung ranken sich zahlreiche rechte Verschwörungstheorien.

Video vom 19.08.2017: https://vimeo.com/231187709

 

Schon vor dem Aufmarsch, zu dem die Nazis europaweit aufriefen, wurde von antifaschistischer Seite befürchtet, dass das „Gedenken“ an Heß zahlreiche Rechte und Neonazis aus unterschiedlichsten Spektren mobilisieren könnte.

Repression nach Abschiebeblockade Nürnberg: Lärmdemo am Knast

Am 25. August kamen am Nürnberger Justizgebäude 120 Menschen zusammen. Gemeinsam protestierten sie gegen die Repression zu, mit der etliche Menschen nach der Abschiebeblockade an einer Nürnberger Berufsschule überzogen wurden. Am 31. Mai hatten SchülerInnen der B11 das Polizeifahrzeug blockiert, mit dem ein Mitschüler zur Deportation nach Afghanistan verschleppt werden sollte. Im Laufe des Vormittags war die Blockade auf bis zu 300 Manschen angewachsen. Die Polizei ging schließlich mit großer Brutalität gegen die Blockierenden vor- Nun wird aber gegen zahlreiche Menschen ermittelt, die an diesem Tag praktische Solidarität gezeigt haben. Sercem, ein junger Mann, der bereits am 31. Mai festgenommen wurde, sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Asef, der afghanische Schüler, der deportiert werden sollte, konnte nach einer vorübergehenden Festnahme weiter die Schule besuchen.

Selbergemacht bei #linksunten - Teil I

 

den Strafgesetzen zuwider“ und „gegen die verfassungsmäßige Ordnung“ gerichtet

 

 

 

Vorwort

 

 

 

Vom 28. - 30. April 2017 fand unter dem Titel „Selber machen“ in Berlin eine „Internationale Konferenz zu Basisorganisierung, Gegenmacht und Autonomie“ mit mehreren hundert TeilnehmerInnen statt.

 

Einige der Vorbereitungspapiere für die Konferenz wurden auch bei dem internet-Medium linksunten.indymedia, das mit einer heute bekannt gemachten Verfügung gegen einen angeblichen Verein „linksunten.indymedia“ vom Bundesministerium des Inneren verboten wurde, veröffentlicht.

 

Wir haben im folgenden fünf Texte, die wir selbst geschrieben bzw. auf die wir mit unseren Texten geantwortet hatten, zusammengestellten:

 

[Jena] Never Forgive — Never Forget: Solidarity with Charlottesville Anti-Fascists

In consequence of the killing of Heather Heyer during an anti-fascist demonstration in Charlottesville, Virginia, on august 12th, 2017, we decided to gather for a solidarity message to all the anti-fascists in the US and other parts of the world. In memory of Ivan Khutorskoy, Clément Méric, Pavlos Fyssas and Heather Heyer, who were all killed by fascists because of their anti-fascist conviction, we celarly state: We will never forget you and never forgive!

 

 

Anti-fascists from Jena, Germany, august 23rd 2017

Rock gegen Rechts 2017 Nordhorn

Rock gegen Rechts 2017 Nordhorn Jugenzentrum Freitag 29 September

Seiten

Antirassismus abonnieren