Antirassismus

Brief an unsere Schwestern in der Welt

Dies ist ein in Kollektivarbeit einiger unserer YPJ-International-Fighters entstandener Brief an alle unsere revolutionären Schwestern auf der ganzen Welt

JVA Bützow: Rundbrief zum kurdischen Hungerstreik von Bediensteten vernichtet, massive Datenspeicherung von Angehörigen der Gefangenen, marode Teilanstalten, Rassismus und Folter durch Bedienstete

Bevor wir auf die Überschrift dieser Veröffentlichung eingehen, an dieser Stelle vorab erst einmal „positive“ Nachrichten: wir haben, nachdem auch in dieser JVA der Schriftverkehr zwischen uns und Gefangenen unterbunden wurde, wieder Kontakt zu Gefangenen aus der JVA Bützow. In diesem Zuge möchte vor allem Andreas Bach, Gefangener der JVA Bützow, zu Wort kommen:

Nunmehr ist es für mich wichtig, einen Dank auszusprechen an alle Unterstützer, Mitstreiter und Gewerkschaftler. Insbesondere bedanke ich mich für die zahlreichen Zuschriften und Karten, die nicht nur aus dem Bundesgebiet zu mit strömten. Leider ist es mir kaum möglich allen auch zeitnah zu antworten, da es oft an Porto fehlt. Deshalb sei allen Lesern ein herzlicher solidarischer Gruß gereicht (…). Ein großen dank Euch allen, es wird nicht dazu kommen, dass mich diese JVA Bützow bricht, sie stärkt mich eher Tag für Tag, ihr die Stirn zu bieten und Stärke zu zeigen – dies ist mehr Resozialisierung als ein Knast es propagieren kann“.

Mehr „positives“ gibt es allerdings nicht zu berichten, denn die Nachrichten, die wir nun wieder aus der JVA Bützow erhalten, sind alles andere als das. Heute folgt ein erster Bericht, allerdings wissen wir, dass uns die nächsten Tage noch mehr Informationen von Gefangenen erreichen werden. Wir werden diese dann, sobald sie eingetroffen sind, veröffentlichen.

 

 

Zentrale Aufnahmestelle: Wachpersonal soll geprügelt haben

Vor der Sozialbehörde hat das Aktionsbündnis Together we are Bremen gegen Vorfälle in der Zentralen Aufnahmestelle demonstriert. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sollen Geflüchtete attackiert haben. Vor der Sozialbehörde am Bahnhofsplatz demonstrieren am Dienstag Geflüchtete gegen die ­Vorfälle in der zentralen Landeserstaufnahme in Bremen-Nord.

Am 1. Juni 2019 in Chemnitz - Den "Tag der deutschen Zukunft" verhindern!

AM 1. Juni wollen Nazis den sogenannten "Tag der deutschen Zukunft" in Chemnitz Veranstalten. Wir schließen uns den aufrufen zu Gegenprotesten auf allen Ebenen und mit allen Mitteln auf. Schließt euch der Demonstration des "Bündnis Chemnitz Nazifrei" (11:30 Omnibusbahnhof) an!' Haltet euch auf dem laufenden über die Kanäle des Bündnis Chenitz Nazifrei (FB, Twitter, Instagram) und auf veto.noblogs.org.

[Berlin-Buch] Demonstration anlässlich der 19. Jährung des Mordes an Dieter Eich

Fronttransparent "Dieter Eich Demo 2019"

Dieter Eich wurde in der Nacht vom 23. auf den 24. Mai 2000 von drei Neonazis im Berliner Stadtteil Buch aus sozialchauvinistischen bzw. klassistischen Motiven ermordet. An einer Demonstration 24. Mai 2019 im Gedenken an Dieter Eich nahmen rund 100 Personen teil.

Spaß-Metal Band "J.B.O." und die geheimen Nazi-Netzwerke

Wer hätte das gedacht, die Spaß-Metal Band "J.B.O." arbeitet ganz offensichtlich mit Nazi-Netzwerken zusammen.  Uns ist es gelungen die Verstrickungen aufzudecken.

Kiel: AfD-Mitglied Teja Arne Teufel geoutet!

 

Auch kurz vor der Europawahl ermüden Kieler Antifaschist*innen nicht und zeigten erneut einem AfD-Mitglied, dass Namen und Adressen bekannt sind und diese auch gern mit der Nachbar*innenschaft geteilt werden.

 

 

Versuchte Abschiebung war rechtswidrig

Fünf Jahre nach einem umstrittenen Einsatz einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit bei einer versuchten Abschiebung in Göttingen war der nun Thema beim Verwaltungsgericht.

[WE] Sebastian Dahl als Ordner bei Kundgebung in Weimar

In der Regel teilen wir keine Recherchebeiträge auf indy. Aber zu diesem Anlass finden wir es wichtig, folgenden Text auch überregional zu veröffentlichen. Bei einer rechten Kundgebung von Hartmut-Issmer-Spielmann in Weimar trat der Neonazi Sebastian Dahl als Ordner auf. Weitere Informationen findet ihr auf unserem Blog.

[S] AfD-Kanditatin in Studierendenunterkunft geoutet!

In der vergangenen Nacht haben einige AntifaschistInnen die AfD-Kandidatin Patricia Schäfer an ihrem Wohnort geoutet. Sie kandidiert in Stuttgart auf Listenplatz 7, studiert Finanzfesen an der Hochschule für Finanzen und Verwaltung Ludwigsburg und wohnte bisher unbekannt in der größten Studierendenunterkunft des Studierendenwerks in Stuttgart, in Zimmer 3224 im 3. Stock. Seit gestern Nacht sind nun alle ihre NachbarInnen über ihre rassistische Hetze und ihre Rolle in der AfD mittels Flyer und Plakaten im Treppenhaus und an den Eingängen informiert worden. Schließlich genießen es viele Studierende, ein recht anonymes Leben in einer so großen Wohnunterkunft zu führen, das ist nun für Patricia Schäfer vorbei - auch in der Hoffnung, dass sie von ihren zahlreichen MitbewohnerInnen Gegenwind spüren wird.

AfD-KanditatInnen aus der Anonymität holen und angreifen!

 

--> weitere Infos zu Patricia Schäfer können dem angehängten Flyer entnommen werden

 

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