ATHEN-Griechenland

Athen: Über 10.000 auf Anarcho Demo # Gas und Misshandlungen in Exarchia

Hier mal ein kleiner Bericht vom Wochenende aus Athen, wo einiges los war. Dort endete zum einen ein Ultimatum der Regierung, wonach alle ALLE Hausbesetzer bis zum 5.12. die Häuser räumen sollten, außerdem war am 6.12. der Jahrestag zum Tot von Alexis, der 2008 im Alter von 15 Jahren in Exarchia von einem Cop erschossen wurde.

Übersetzung: Crimethinc Interview zur Situation in Griechenland

Deutsche Übersetzung eines crimethinc. Interviews mit einer/m anarchistischen Gefährten/in aus Athen zur aktuellen Situation und er eskalierenden Repression des Staates.

"Anti-Terror-Operation" in Athen - Worte, Erklärungen und Berichte von betroffenen AnarchistInnen

Am 8. November 2019 führte eine Anti-Terror-Operation in Athen zu zwei Festnahmen, bei denen die Anarchisten des Raubes und der Beteiligung an einer Terrororganisation angeklagt wurden. Gleichzeitig suchen die Behörden nach einem weiteren Genossen. Bei dieser Operation überfiel die griechische Anti-Terror-Polizei 13 Häuser und nahm 16 Personen zur Befragung fest.

 

Die nachfolgenden drei Botschaften der von der Anti-Terror-Operation Betroffenen sind auf athens.indymedia.org in Griechischer und Englischer Sprache erschienen. Die Englischen Stellungnahmen wurden ins Deutsche übersetzt. Dabei wurde darauf geachtet sinngemäß zu übersetzen, leider können einige Formulierungen in ihrer Schärfe und Komplexität durch die doppelte Übersetzung verschwommen sein. Wir bitten um Anmerkungen und Verbesserungen sollten wir unserem Anspruch in ihrem Sinne die Worte der GefährtInnen übersetzt zu haben nicht gerecht geworden sein.

 

Wir halten es für notwendig die Erfahrungen der GefährtInnen weiter zu tragen und ihre Worte zu verbreiten. Sie hat es getroffen, gemeint sind wir alle!

Kraft und Freiheit für die Gefangenen und den gesuchten Gefährten!

Athen: 50.000 gegen Junta und die neue neoliberale Rechte

Zum 46. Jahrestag der gewaltsamen Niederschlagung des Studentenaufstandes von 1973 versammelten sich wie üblich zehntausende Menschen in der Athener Innenstadt. Diesmal waren es allerdings wesentlich mehr als in den Jahren zuvor, Schätzungen und Luftaufnahmen zu Folge dürften es um die 50.000 gewesen sein, also kaum weniger als bei den rechts-nationalistischen Protesten im Makedonien-Streit zu Anfang des Jahres. Die griechischen Mainstreammedien schweigen sich über die Zahlen und den Hintergrund weitgehend aus, sie berichten fast ausschließlich über „Krawalle in Exarchia“ und loben das harte Vorgehen der Polizei, welches vor allem als Begründung für die friedlich verlaufende Massendemo gefeiert wird. Auch internationale Medien berichten auf Grund ausbleibenden Massenkrawalls kaum.

Neue, alte Herren in Griechenland Teil 1 – Der repressive Angriff

Viereinhalb Jahre, nachdem SYRIZA die landesweite Revolte gegen das IWF Spardiktat beerbt und sich eine Agonie über das Land gelegt hatte, hält die Rechte unter der Führung der Nea Dimokratia wieder die Schalthebel der politischen Macht in den Händen. In dem Regierungssofortprogramm der “sechs Säulen“ nimmt die „Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung“ eine zentrale Rolle ein. Schon seit Tagen sieht man schwerbewaffnete Polizeieinheiten demonstrativ in der Innenstadt von Athen patrouillieren.

Faschistische Regierung in Griechenland? - Bullen werfen Mollis

Plevris, Voridis und Georgiadis vor Junta Plakat

 

Wenn zwei offenkundige Faschisten als Minister der neuen Regierung in Athen ausreichen, kann diese rhetorische Frage mit Ja beantwortet werden.

 

Wirtschaftsminister wird Adonis Georgiadis. Der 47-Jährige Vizevorsitzende der Nea Dimokratia wurde zunächst für die rechtspopulistische LAOS Abgeordneter, wechselte aber 2012 zur Nea Dimokratia.

 

Der 54-Jährige Makis Voridis, wie Adonis Georgiadis ein früheres führendes Mitglied der LAOS-Partei ist seit 2007 Parlamentarier. Der Jurist war bereits Minister für Infrastruktur, Transport und Netze, Gesundheitsminister und Fraktionssprecher der Nea Dimokratia. Mitte der 80er Jahre wurde er bekannt, als er zusammen mit anderen Faschisten und einer Axt in der Hand durch Exarchia patroullierte, siehe Foto Nr. 2.

 

 

Räumungen im Athener Stadtteil Exarchia

Gefangene Kinder

Nach der Räumung eines Immigranten-Squats in der Arachovis 44 vor einigen Monaten, gab es vorletzte und letze Woche je eine Großaktion der Polizei um jeweils zwei weitere Besetzungen in Exarchia zu räumen. Zunächst wurden “New Babylon” und “Azadi” geräumt, in denen migrierte Familien lebten. Siebzig Menschen wurden in das “Höllenloch” Petrou Ralli verschleppt, dem berüchtigten Konzentrationslager für “illegale” Menschen. Viele von ihnen werden wohl abgeschoben werden. Am Donnerstag wurde dann “Clandestina” und “Cyclopi” geräumt. 68 Bewohner_innen von Clandestina befinden sich jetzt in Petrou Ralli. Bei “Cyclopi” handelt es sich um ein anti-autoritäres, queer-feministisches Projekt. Von ihnen wurden Zwei u.a. mit den Vorwürfen Hausfriedensbruch und Brandstiftung inhaftiert. Die Angaben entstammen offiziellen Mitteilungen.

Antifaschistischer Kampf ist nur gegen das System möglich

Der ermordete antifaschistische Musiker Pavlos Fyssas

Jüngst jährte sich der Mord am Pavlos Fyssas in Athen zum fünften Mal. Nicht zuletzt der Umstand, dass seine faschistischen Mörder frei herumlaufen, macht deutlich, dass unser antifaschistischer Kampf eine neue Intensität erreichen muss. Ein Debattenbeitrag von Yannis Elafros aus Athen.

LET’S DEFEND THE COMMUNES OF THE PRESENT

LETS DEFEND THE COMMUNES OF THE PRESENT

 

 

 

VIVE LA ZAD NOTRE DAME DES LANDES

 

VIVE BURE ANTI-NUCLEAR ZONE

 

 

 

SOLIDARITY TO THE SQUATS, THE OCCUPIED GROUNDS

 

AND THE SPACES OF STRUGGLE

 

 

 

SOLIDARITY GATHERING AT THE FRENCH EMBASSY TUESDAY, 17 OF APRIL 18:00 ATHENS

Jeder Tag, an dem wir kämpfen, ist ein Feiertag!

Feministische Demonstration in Athen

Die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen der kapitalistischen Krise haben in den letzten Jahren auch in Griechenland zu einer massiven Wiederbelebung und Stärkung von Frauenkämpfen und zu einer Radikalisierung der LGBTQ-Bewegung geführt. Das ist dringend notwendig, denn sexistische Diskriminierung, Gewalt und Ausbeutung sind stark angestiegen. Frauen* kämpfen hier gegen drohende Arbeitslosigkeit, Lohnungleichheit und die Abschaffung grundlegender Rechte. Eleni Triantafyllopoulou, eine Genossin aus der Redaktion der Zeitung ΠΡΙΝ, berichtet für das re:volt magazine aus Athen.

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