Repression

[B]-Wedding: Sponti nach Zwangsräumung

Nachdem heute nachmittag Tina S. im dritten Anlauf aus ihrer Wohnung in der Buttmannstraße 18 zwangsgeräumt wurde, fanden sich am Abend über 250 Unterstützer_innen zu einer spontanen Demonstration zusammen.

[B] Im Wedding und überall! - Zwangsräumungen verhindern! - Wenn TAG X, dann....

Heute um 8 Uhr hatte sich die Gerichtsvollzieherin bei Tina in der Buttmannstraße 18 angekündigt - und ist nicht gekommen. Nachdem die erste Räumung verhindert und der zweite Termin verschoben wurde, ist das ein Erfolg, doch leider mit einem bitteren Beigeschmack.

(Rio de Janeiro): Demo zum Finale der Maenner-WM durch Repression verhindert worden

Waehrend im Maracanã-Stadion in Rio de Janeiro das Finale der Maennerfussball-WM angepfiffen wurde, zeigte die brasilianische Polizei unweit entfernt des Stadions, was es bedeutet, wenn ein Territorium durch die FIFA besetzt wird und ein Staat unter allen Umstaenden fuer Ruhe sorgen will.

Presseerklärung des Vorbereitungskreises der Squattingdays.

Bezirk Altona lässt Gespräche platzen.

Internationale Gäste kommen zu den Squattingdays vom
27. bis zum 31. August.

Camp wird stattfinden.

Solidarität mit den Volkskämpfen in Brasilien! [Berlin]

Ein paar Stunden vor dem WM-Finale zwischen der BRD und Argentinien realisierten wir am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg eine kleine Solidaritätsaktion mit dem Volkswiderstand gegen Ausplünderung und Unterdrückung durch FIFA, Kompradorenbourgeoisie und ihre polizeilichen und militärischen Handlanger in Brasilien.

Kietzspaziergang & revolutionärer Protest - Leider ohne uns!

Sehr gelungener Kietzspaziergang der arabisch-palästinensischen Community in Berlin. Nur waren leider viele von uns zu dickarschig oder zu faschistoid, diese Menschen gegen die aggressive Militärpolitik Israels zu unterstützen. Beinahe wäre es sogar gelungen, die faschistische deutsch-nationalistische Fanmeile am Brandenburger Tor zu stürmen. Und wo waren wir? Wo wart Ihr? Wie ist es möglich, dass palästinensische Jugendliche mehr auf die Reihe kriegen, als die weltrevolutionäre Linke? Eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Gewissen und Mobilisierungspotential ist gefragt!

Hauptverhandlung gegen Humanistische Jugend - Bericht vom 1. Prozesstag

Titelbild der Menschenrechtszeitung - Hauptbeleg für angebliche "Auslandsagenten"-Tätigkeit

Am vergangenen Dienstag, 8. Juli 2014, fand der 1. Prozesstag der öffentlichen Hauptverhandlung gegen die russische Menschenrechtsorganisation "Humanistische Jugendbewegung" (GDM) in Murmansk statt. Wie viele anderen NGOs sollen die kritischen Aktivist*innen, die den Behörden u.a. durch ihre Arbeit im regionalen Gefängnis-Kontrollkomitee unbequem sind, mittels der "Foreign Agent"-Gesetzgebung mundtot gemacht werden. Als "Foreign Agent" können eingetragene Nichtregierungsorganisationen verfolgt werden, die beispielsweise Spenden oder Fördermittel von außerhalb Russlands erhalten und deren Aktivitäten vom Staat als "politisch" bewertet werden. Ein 2. Verhandlungstag gegen GDM fand am Freitag  statt.

Die globalisierte WM-Welt - ein kritischer Text zur WM-Geschichte und deren Auswirkungen

Vorwort zur Übersetzung

 

Nachdem an der WM 2010 in Südafrika schon heftige Kritik an der Umsetzung und dessen Konsequenzen für einen Großteil, v.a. der armen Bevölkerung geübt wurde, wurde nun, 2014 die WM in Brasilien angepfiffen. Geändert hat sich an der Umsetzung nicht viel, es wird eher noch konsequenter mit „Problemen“ umgegangen, die sich hauptsächlich auf die kapitalistische Weiterentwicklung der Welt gründen. Der Mensch als Individuum und Teil dieses Systems spielt dabei keine große Rolle. Geld, Einfluss, Ruhm, Prestige und exklusives Marketing sind die Schlagworte der Stunde.

 

 

 

Einige Genoss_innen aus Brasilien und Uruguay haben sich mit den Umständen der aktuellen WM in Brasilien auseinandergesetzt. Mit viel Wut im Bauch ist dabei folgender Text entstanden. Er spricht über die Anfangszeiten der WM-Euphorie, über Korruption und Betrug v.a. an den Menschen selber. Ausgangspunkt sind drei Konstrukte, die analysiert und miteinander in Verbindung gestellt werden: die Welt, die WM-Welt und die globalisierte WM-Welt. Im Spanischen ergibt sich daraus ein kleines Wortspiel, was in der Übersetzung leider nicht beibehalten werden konnte: el mundo, el mundo mundial und el mundo mundial mundializado.

 

 

 

Die Welt, als ein Zusammenspiel verschiedener Elemente und Lebewesen auf der Erde.

 

Die WM-Welt, als ein System, welches den Fußball als Profit betrachtet und sich ohne Rücksicht auf lokale Gegebenheiten am Austragungsort ausbreitet.

 

Und letztlich die globalisierte WM-Welt, die beschreibt, wie der WM-Wahnsinn in alle Länder expandiert.

 

(im Anhang gibts den Text nochmal als Broschüre zum ausdrucken)

 

Nazis am 2. August in Bad Nenndorf blockieren – aktueller Stand

Nazis in Bad Nenndorf blockieren

+++ Noch drei Wochen +++ Jetzt Mobimaterial bestellen +++ Organisiert eine Mobiveranstaltung in eurer Stadt +++ Es kommt auf jeden Menschen an! In dem kleinen Ort Bad Nenndorf, in der Nähe von Hannover, wollen am 2. August 2014 wieder Nazis aufmarschieren, um aus deutschen Täter*innen Opfer zu machen. Seit 2006 führen Nazis dort einen sogenannten Trauermarsch durch, der momentan bis 2030 angemeldet ist.

Christopher Street Day Freiburg

Nach über 10 Jahren findet in Freiburg erstmals wieder ein Christopher Street Day (CSD) statt. Vom 11.-13. Juli gibt es diverse Veranstaltungen in Erinnerung an die Aufstände Homo- und Transsexueller in der New Yorker Christopher Street im Jahr 1969.
Der CSD ist ein Festtag an dem schwule, lesbische, bisexuelle, trans*, inter* und queere Menschen ihrem Leben mit Kultur, Tanz, Musik und Paraden selbstbewusst eine Stimme geben. Zugleich ist der CSD aber auch ein Kampftag für all diese Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Identität weltweit Gewalt und Verfolgung erfahren. Diese Gewalt reicht von der Todesstrafe für Homosexualität beispielsweise in Saudi Arabien bis zur Diskriminierung Transsexueller in Deutschland. Gewalt die dann beginnt wenn schwul als Schimpfwort gebraucht wird und damit endet, dass die Selbstmordrate von homosexuellen Jungen in Deutschland bis zu 7mal höher ist als bei anderen Gleichaltrigen.
Solange Menschen Diskriminierung und Gewalt erfahren, solange ist der Christopher Street Day notwendig um unseren Forderungen Ausdruck zu verleihen. In diesem Sinne werden wir am CSD zusammen feiern und kämpfen. Wir leben wie wir wollen und wir lieben wen wir wollen.

 

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