Solidarität mit Rojava - Aktionen in Ingolstadt
In den letzten Tagen haben sich auch in Ingolstadt Aktivist*innen zu einer Aktionswoche für Rojava zusammen getan. Hintergrund sind die Angriffe auf die kurdische Autonomieregion in Rojava durch die dschihadistischen Milizen der HTS und die türkische Regierung.
Rojava ist eine selbstverwaltete Region in Nord- und Ostsyrien. Seit der Revolution 2011 haben die Menschen dort eine demokratische Gesellschaft aufgebaut, die auf Frauenbefreiung und Ökologie basiert und sie haben entschlossen den sogenannten IS in der Region besiegt.
In den letzten Wochen wurde Rojava wieder massiv angegriffen und Deutschland, die EU und die USA unterstützen die Angreifer*innen. So liefert Deutschland z.B. Waffen an die Türkei und die EU will hunderte Millionen Euro an die HTS zahlen.
Auch in Deutschland wird immer weiter aufgerüstet. Die konservativen Kräfte Ingolstadts, die JU, die FDP und die CSU wollen einen "Verteidigungs-Campus" als neuen attraktiven Standort für die Rüstungsindustrie errichten. Doch wir sagen: Noch mehr Kriege, noch mehr Waffen, werden keinen Frieden schaffen!
Wir sind solidarisch mit dem fortschrittlichen Gesellschaftsentwurf und den Menschen in Rojava. Ob mit der People's Caravan, bei Delegationen oder Demonstrationen, wir fordern:
- den Abbruch aller politischen und diplomatischen Beziehungen mit dem HTS Regime
- den sofortigen Stopp aller Waffenlieferungen an die Türkei
- den sofortigen Stopp aller Abschiebungen nach Syrien, in die Türkei, in den Irak und in den Iran
- die Freilassung aller Festgehaltenen und Gefangenen der kurdischen Freiheitsbewegung in der Türkei
- kein Ausbau der Rüstungsindustrie und kein Verteidigungscampus in Ingolstadt
Lang lebe der Widerstand in Rojava!
Bijî berxwedana Rojava!
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