Rojava verteidigen - Apleona, Deutsche Bank und SAS markiert in Hamburg
Die Revolution in Rojava ist weiterhin in Gefahr. Unsere Aufgabe als Internationalist:innen ist es, sie auch hier in Deutschland zu verteidigen. Sagen wir Kriegstreiber:innen den Kampf an. Deshalb wurden die drei Unternehmen Apleona, Deutsche Bank und SAS in Hamburg mit roter Farbe markiert.
Die Revolution in Rojava steht heute stellvertretend dafür, dass der Kampf für ein befreites Leben möglich ist. Sie hat uns über 12 Jahre gezeigt, wie es selbst unter schwierigsten Bedingungen möglich ist, Solidarität unter den verschiedenen Völkern in einer Region zu organisieren. Sie hat uns gezeigt, wie schnell sich unser Leben verbessern kann, wenn wir konsequent für die Befreiung der Frau kämpfen. Und sie hat für viele Menschen auf der Welt deutlich gemacht, dass der militante Kampf um ein befreites Leben möglich und notwendig ist.
Aktuell wird sie angegriffen. Und auch nach dem neuen Abkommen zwischen der SDF und der syrischen Regierung sollte man sich nicht in Sicherheit wiegen. Ein Indiz dafür ist die Tatsache, dass die Türkei fast zeitgleich Panzer und Artilleriegeschütze an die türkische Grenze zu Kobanê verlegte.
Unsere Aufgabe als Internationalist:innen ist es, auch hier in Deutschland Kriegstreiber:innen den Kampf anzusagen. Aus diesem Grund haben wir vom 28. auf den 29. Januar drei deutschen Konzernen, die am Krieg verdienen, einen Besuch abgestattet.
1. Apleona
Bei Apleona handelt es sich um ein Immobilienunternehmen. Zu seinen Kunden gehört unter anderem der Campus von Airbus Defence in Taufkirchen/Ottobrunn. Dort übernimmt das Unternehmen zahlreiche Aufgaben in der Verwaltung der Immobilien und half auch bei der Beschaffung von Werksfeuerwehrfahrzeugen mit.
2. SAS
SAS ist ein Hersteller von Analytics-Software-Lösungen und künstlicher Intelligenz. SAS zählt unter anderem das Rüstungsunternehmen Lockheed Martin zu seinen Kunden.
3. Deutsche Bank
„An jedem Krieg in jedem Land verdient am Schluss die deutsche Bank!
Die Deutsche Bank investiert in verschiedene deutsche Rüstungskonzerne und verdient damit aktiv am Krieg. Zu ihren Kunden zählt nicht nur die Rüstungsgröße Rheinmetall, sondern auch Krauss-Maffei Wegmann, deren produzierte Waffen von der deutschen Politik in die Türkei geschickt werden, wo sie gegen die kurdische Bevölkerung eingesetzt werden.
Die drei Unternehmen in der Nacht vom 28. auf den 29.1 mit roter Farbe markiert. Außerdem wurden immer auch Plakate hinterlassen, die erklären wie das jeweilige Unternehmen mit Kriegen auf der ganzen Welt verbunden ist.
Bijî berxwedana Rojava! Rojava verteidigen!
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