Antirassismus

Räume des Erinnerns schaffen!

Podiumsgespräch mit der Soligruppe 9. Oktober zum antisemitischen, rassistischen und antifeministischen Anschlag von Halle und Wiedersdorf

Podiumsgespräch mit der Soligruppe 9. Oktober zum antisemitischen, rassistischen und antifeministischen Anschlag von Halle und Wiedersdorf | 20. August 2026 | 19 Uhr |  Offene Arbeit (Allerheiligenstraße 9; Erfurt) 

Solidarischer Gruß wegen Hausdurchsuchung

Am Dienstag, den 04. August, sind die Bullen in die Wohnung einer Genossin in Hamburg eingedrungen. Dabei ging es um die Blockaden im Rahmen der Proteste gegen die AfD in der Friedrich-Ebert-Halle 2025. Wir schicken einen kleinen Gruß in Solidarität.

[K] NIE WIEDER KRIEG - NIE WIEDER KRISE // SPD ZENTRALE UND KÖLNER RATHAUS ANTIMILITARISTISCH MARKIERT

In der Nacht vom 6. auf den 7. August haben wir die Standorte von zwei akuten Orten des Krieges und der Krise, die SPD Zentrale und das Kölner Rathaus, mit antimilitaristischen Parolen markiert. Trotz den zunehmenden Repressionen und Videoüberwachung, haben wir selbstbestimmte und militante Praxis verfolgt. Das Video findet ihr über den beigefügten Link. 

AfD Bremen Landeswahlversammlung zur Bürgerschaft 15.08.2026

AfD Bremen trifft sich am 15.08.2026 zur Landeswahlversammlung in Bremen Nord 

Wenn Wissenschaft Antifaschismus zum Sicherheitsproblem erklärt - Über ein Gutachten von coreNRW

Die in Bonn angesiedelte Forschungsstelle „coreNRW“ hat in diesem Jahr ein 167 Seiten umfassendes Gutachten mit dem Titel „Linksextremismus im Umbruch“ (als PDF hier abrufbar) vorgelegt. „Connecting Research on Extremism in North Rhine-Westphalia”, also „coreNRW“ bezeichnet sich selbst als ein „wissenschaftliches Netzwerk, das sich mit den Bedingungen und Formen extremistischer Radikalisierung sowie wirksamen Gegenmaßnahmen beschäftigt“. Autor des Gutachtens ist der als „Extremismusexperte“ auftretende Berliner Professor Dr. Tom Mannewitz

Wenig überraschend zeigt sich bei Lektüre des Gutachtens, dass dieses weniger von einem offenen wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse als von einer konservativen sicherheitspolitischen Perspektive getragen ist. Linker emanzipatorischer Aktivismus wird von Mannewitz ausschließlich als Beobachtungs-, Präventions- und Gefahrenobjekt analysiert. 

Gesellschaftliche Macht- und Herrschaftsverhältnisse geraten bei ihm aus dem Blick, bzw. werden psychologisiert. Im folgenden soll sich auf drei Kapitel des zwölf Kapitel umfassenden Gutachtens beschränkt werden. Die sprachliche Schlüsselkategorie dieser Versicherheitlichung ist der Begriff der „Entgrenzung“ (S. 42), der sich wie ein roter Faden durch das Gutachten zieht.

Tiefe Erschöpfung- ein Interview mit einer Philosophin - "Politische Bewegungen brauchen nachhaltige Formen des Engagements"

Viele Menschen erleben Krisen, Kriege oder soziale Ungerechtigkeit als einen Dauerzustand. Die Philosophin Dr. Marina Christodoulou beschreibt in ihrem Aufsatz „Zu einer Genealogie der ontologischen Erschöpfung“ einen Prozess, der von Irritation über Empörung bis hin zu einer tiefen Erschöpfung des Weltbezugs führen kann.

Am Anfang stehen Irritation und Empörung, nicht Erschöpfung. Doch wenn diese Empörung immer wieder ins Leere läuft, kann daraus eine tiefere Form der Erschöpfung entstehen. Eine Erschöpfung unseres Bezugs zur Welt und ebenso zum eigenen Handeln. Christodoulou nennt das „ontologische Erschöpfung“. Warum ist das mehr ist als Burnout und weshalb ist gerade die Fähigkeit zur Empörung auch ein Ausgangspunkt für Hoffnung.

RDL sprach mit der an der Constructor University in Bremen unterrichtenden Philosophin Marina Christodoulou über Irritation, Erschöpfung und Hoffnung.

Die Transkription des hier nachhörbaren Interviews, findet sich im folgenden. Die Fragen sowie Antworten sind jeweils auf englisch und deutsch nachzulesen.

 

14. Jahrestag der Revolution in Rojava

Heute am 19. Juli, haben wir uns die Straße genommen um den 14. Jahrestag der Revolution in Rojava zu würdigen. 

 

Diese Revolution hat gezeigt, dass Menschen sich organisieren und für Freiheit, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung eintreten, auch unter schwierigsten Bedingungen. 

 

Ihr Vermächtnis fordert uns heraus, Ungerechtigkeit nicht schweigend hinzunehmen, sondern entschlossen für Solidarität und die Würde aller Menschen zu kämpfen.

 

Antisemitismus auf dem Habitat Festival

Heute Mittag startet das Habitat Festival auf der Elbinsel Wilhelmsburg. Trotz anhaltender und breit geäußerter Kritik hält das Festival unbeirrt am Auftritt von Sama' Abdulhadi fest – und platziert sie ausgerechnet im prominentesten Zeitslot. 

Demo in Gedenken an Ferhat Mayouf

Gemeinsam mit den Genoss:innen von Migrantifa Berlin, Death in Custody, KOP Berlin, Free Mumia Berlin, Rote Hilfe Berlin und dem Netzwerk Freiheit für alle politischen Gefangenen Berlin rufen wir zur kommenden Demo auf, in Gedenken an Ferhat Mayouf. Wir teilen hier den gemeinsamen Aufruf.

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