Auf die Straße zum anarchistischen 1. Mai 2023 in Hamburg!

Event Datum: 
Montag, Mai 1, 2023 - 16:00
Auf zur anarchistischen Maidemo in Hamburg! Trefft uns um 16 Uhr, U Hagenbecks Tierpark.

(FR/linksunten) Demoaufruf: Unsere Solidarität gegen ihre Repression‭!

Event Datum: 
Samstag, Dezember 16, 2017 - 16:00
Ein weiteres Jahr der Repression neigt sich dem Ende zu.‭ ‬Ein weiteres Jahr in dem mehr Mauern gebaut,‭ ‬Grenzen gesichert,‭ ‬Truppen verschoben,‭ ‬Überwachungsgesetze erlassen und Polizeimaßnahmen a

s.Oliver und die Räumung der Teppichfabrik

Event Datum: 
Samstag, August 26, 2017 - 15:00
Wir rufen zum Flashmob auf - und zwar bei der Modekette s.Oliver. Warum? Der Gründer des Bekleidungsherstellers s.Oliver Bernd Freier*, einer der reichsten Menschen Deutschlands, ließ am 15.

Das war der 40. autonome 1. Mai in Wuppertal

Spontandemo zum 40. autonomen 1. Mai in Wuppertal

Der Autonome 1. Mai in Wuppertal startete viel zu früh um 9:30 beim DGB. Dort wurde auf der Demonstration ein lauter und antiautoritärer Block gebildet, aus dem antifaschistische, anarchistische und kommunistische Parolen gerufen wurden. Auf Transparenten wurde „Lifestyle Teilzeit für Alle!“, „Antifaschismus verteidigen“ und „Free all antifas“ gefordert.
Die Demo zog zum Laurentiusplatz, einige Autonome waren jedoch noch nicht fertig mit demonstrieren und so zog eine kleine Sponti direkt weiter durch das Luisenviertel und bis zum Schusterplatz auf den Ölberg. Untermalt wurden die Forderungen mit buntem Rauch und kämpferischen Parolen für den Erhalt des AZ, gegen den sozialen Angriff und für ein besseres Leben für Alle.
Anwohner*innen erzählten später, sie seien kurz danach eine halbe Stunde von Schweinen festgehalten worden.

Um 13 Uhr startete auf der Trasse am Mirker Bahnhof das Autonome Radrennen mit einem glitzernden Startschuss um 13:12h.
Motiviert und kämpferisch radelten einige Autonome in Richtung des Ottenbrucher Bahnhofs. Manche hatten jedoch ihr Fahrrad vergessen und liefen als Demozug mit Transparenten wie „40. Autonomer 1. Mai Wuppertal“ über die Trasse. Zur allgemeinen Freude hingen an diversen Orten weitere Transparente, „Hände weg von unseren sozialen Errungenschaften!“, „Merz leck Eier!“, und „Wir sterben nicht für Deutschland“ wurde darauf gefordert und mit buntem Rauch in Szene gesetzt.

1. Mai: Wir kündigen deine Chefs

Normalerweise sind es die Chefs, die Kündigungen austeilen und abhängige Arbeitnehmer*innen darunter leiden lassen. Doch das muss nicht immer so sein. Am 1. Mai ist schließlich alles möglich.

In und um Leipzig bekamen 5 Chefs, bzw. Vorsitzende von großen Konzernen auf mysteriöse Weise zum selben Datum Kündigungsschreiben ausgestellt. Davon betroffen ist DHL Hub Express in Schkeuditz, das dadurch unangenehm aufgefallen ist, einen gewerkschaftlich aktiven Mitarbeiter, der an einer Demo gegen Waffenlieferungen teilnahm, zu kündigen.
Außerdem betroffen ist der Chef von Porsche Leipzig, der auf dem riesigen Unternehmensgelände Wildpferde hält. #free the ponys, kann mensch da nur sagen. Ein Kündigungsschreiben haben auch der Chef von Amazon in Leipzig und der Vorsitzende der AfD im Leipziger Stadtrat bekommen. Auch Sven Schwarzat, der größte Miethai Leipzigs, wurde zum 1. Mai 2026 gekündigt. Es wird gemunkelt,  dass dieser nun mit weihnachtlichen Pfefferkuchenhäusern statt Immobilien handelt.

Kaum zu glauben und zu schön, um wahr zu sein? Auch die Medienhäuser dürften verwirrt gewesen sein, als sie am 1. Mai reihenweise Pressemitteilungen von gekündigten Chefs bekamen, die die Vergesellschaftung ihrer Unternehmen ankündigten.
Eine Verbindung zu dem Clown Bolkow Brödelshrimp, der dieses Jahr auf der Demo sein Unwesen trieb, ist nicht auszuschließen. Aber vielleicht war es auch einfach der Zauber des 1. Mai… 

Revolutionäre 1. Mai Demo blockiert!

Die 1. Mai Demo in Berlin wurde von besoffenen Jugendlichen blockiert, die nicht einmal gemerkt haben, dass sie mitten auf der Demoroute stehen.

Das Argument ist immer wieder, dass der 1. Mai zu gewaltvoll sei. Migrantifa und mit uns viele andere, die an der Demo teilnahmen, sprechen von „(...)einer der gefährlichsten 1. Mai Demos der letzten fünf Jahre(…)“. Denn wie wir spätestens seit der Loveparade 2010 wissen; einen erstickenden Menschenandrang sollte man nicht unterschätzen. Wer zur Demo wollte, musste durch ein Meer aus besoffenen Vape-rauchenden Tiktok-Teenies und hatte Glück, wenn er noch Luft bekommen hat. Man wurde nicht nur von besoffenen kleinen Jungs angetanzt, sondern hat auch ein Gedränge erlebt, dass gefährlich nah an einem Crowd Crush war.

Während in Palästina und im Libanon im großen Stil mit deutschen Waffen vertrieben und vernichtet wird, die Deutsche Regierung das fleißig unterstützt und nebenbei den „Sozialstaat“ abbaut, Kürzungen im Gesundheitswesen und der Kulturbranche vornimmt und wieder faschistische Ideale in den Vordergrund stellt, meinen viele wirklich es gäbe noch etwas zu feiern. Ein Schlag ins Gesicht für die vielen Palästinenser, für die von den Protesten das Leben ihrer eigenen Familie abhängt. Und für die Menschen aus der Unterschicht und Arbeiterklasse, die sich für Hungerlöhne abschuften. Oder Menschen mit Behinderung und chronischen Krankheiten, die in noch größere Systemlücken fallen.
2003 ging die ganze Scheiße los, mit dem Myfest als Party-statt-Randale-Strategie. Es findet nicht mehr statt, doch die Menschen gehen trotzdem weiter nach Kreuzberg. Es ist halt „angesagt“.

Dieses Jahr hat die Partei Die Linke nicht weit von der eigentlichen Demo Ikkimel und Co. eingeladen und somit die Logik des Myfests übernommen. Kreuzberg wurde im Massensaufen und Techno-Geballer vergraben.
Wir beobachten schon lange eine Institutionalisierung der linken Szene. Die Szene wird absorbiert und assimiliert bis zum geht nicht mehr. Nirgendwo war das bisher so deutlich zu spüren wie beim diesjährigen 1. Mai.

Die Demoteilnehmer saßen stundenlang fest und wurden von Feiernden am Demonstrieren gehindert. Nachdem sich die Blöcke Stück für Stück mühsam durchquetschten, waren sie getrennt und erschöpft. Konterrevolution par excellence. Aber haben sie es jetzt endgültig geschafft?
Nicht wenn wir aus den Geschehnissen lernen und unsere Strategie verbessern. Man sollte mal wieder in einer anderen Gegend laut werden (z.B. Wedding/Mitte). Ihr mögt an die Utopie glauben, diese besoffenen Zombie-Tiktoker noch irgendwo abzuholen und fasst sie lieber mit Samthandschuhen an. Aber sie checken es halt nicht und die Verblödung nimmt zu. Wenn man vor den feiernden auf großer Leinwand Videos von Israelis zeigen würde, wie sie beispielsweise in den Trümmern einer zerstörten Schule in Gaza tanzten (True Story), würden diese Menschen das auch noch feiern. Sind wir doch mal ehrlich; Sie wollen temporäre Freiheit, wir wollen langfristige Befreiung. Sie wollen vor der Realität flüchten, wir wollen uns den Umständen in den Weg stellen. Sie wollen dem Staat gehorchen, wir wollen ihn umkrempeln/abschaffen. Wir müssen niemanden abholen, der die Logik des Staates unterstützt. Abgrenzung ist der letzte Lichtblick.

„Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren“
- Karl Popper -

Klar, die Partei Die Linke, der Senat und die Bullen haben zu dem Chaos beigetragen , aber sie allein dafür verantwortlich zu machen, würde den Menschen die uns blockiert haben ihr eigenständiges Denken und ihre generelle Eigenverantwortung absprechen. Auch dieses Verhalten darf man kritisieren, und es ist sogar wichtig.
Dass die Party-statt-Randale-Strategie nun endgültig funktioniert hat heißt de facto, dass der Staat garnicht mehr selber eingreifen muss, um uns zu repressieren. Er schickt einfach ein paar Marionetten, lässt sie ungestört konsumieren und schon sind wir blockiert. Rechtsgesinnte und Senat lachen sich gemeinsam schlapp.
Die Partei Die Linke ist längst unterwandert, weil sie unfähig ist, sich von neoliberalen, kapitalistischen und rechten Ideologien abzugrenzen. Ist das noch Links oder kann das weg?
Klassenkampf ist gefragter denn je in dieser verrohten Gesellschaft. Bonzen und Spießer haben die Straßen Stück für Stück besetzt und zersetzt als ob die Stadt Krebs hat. Wo früher Grünflächen oder besetzte Häuser standen, steht längst psychisch belastende Architektur. Berliner checken.
Wo wir früher Freunde auf der Straße getroffen haben, sehen wir uns jetzt vor lauter Zugezogenen und Touris garnicht mehr. Orte, wo wir uns getroffen haben, wurden verdrängt. Die Vereinsamung nimmt gewaltig zu.
Und am meisten davon betroffen sind die Unterschicht und die Arbeiterklasse. Vor allen Frauen, BIPOC und Behinderte aus dieser Klasse. Und vor denen jene, auf die mehrere dieser Kategorien zutreffen.
Wir driften auseinander. Diesen 1. Mai literally. Die Demo-Blöcke wurden blockiert und getrennt, ein Sinnbild für unsere Gesellschaft. Auf der einen Seite Kapitalismus, Drogen, Party und TikTok, auf der anderen Menschen, die die aktuellen Zustände nicht länger hinnehmen wollen und btw für ein besseres Leben all derjenigen die im Weg standen kämpfen. Ist unsere Wut so süß und lieb geworden, dass sie sich mittlerweile trauen, saufend im Weg rumzustehen? Oder woran liegt es? Hätten sich letztes Jahrhundert auch Tausende saufende Jugendliche dem schwarzen Block in den Weg gestellt? Und wieso nicht? Den Rest müsst ihr euch denken. Wacht auf.

„Lieber stehend sterben, als auf den Knien leben.“
- Emiliano Zapata -

(Anmerkung:
Wir sind Demoteilnehmer und haben mit anderen Demoteilnehmern gesprochen. )

Evangelizing Pagans: about red groups [en]

<img src='https://emrawi.org/local/cache-vignettes/L150xH100/arton4005-a2231.jpg?1... alt='' class='spip_logo spip_logo_right spip_logos' width='150' height='100' onmouseover='' onmouseout='' />

Communiqué vom 1. Mai 2026 in Aarau

<p>Zur diesjährigen 1. Mai Demo in Aarau haben wir uns als Bande diverser linker Menschen unter dem Namen "revolutionäres 1. Mai Kollektiv Aarau" zusammengetan und zum revolutionären Block aufgerufen. Die vielen Krisen, die es aktuell auf dieser Welt gibt haben den Kapitalismus als Ursache. Denn im Kapitalismus sind wir in allen Bereichen des Lebens gegeneinander in Konkurrenz gesetzt. Oft wird bereits Kleinkinder vorgezeigt, dass sie egoistisch sein müssen, damit es ihnen besser geht als anderen.

Seiten

de.indymedia.org RSS abonnieren