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Inhalt oder Poser-Bilder? Eine Analyse am Beispiel eines Adbustings zum NSU-Urteil

Mit Adbustings (Was ist Adbusting?) haben am 5.11.2018 "Autonome Gruppen" auf die mangelnde Aufklärung im NSU-Prozess hingewiesen. U.a. mit dem Slogan: "Beate Tschäpe wurde verurteilt. Andreas Temme nicht" zeigen die Künstler*Innen, dass es neben dem Trio noch viele weitere Personen und auch Nazis aus den Geheimdiensten in den braunen Terror verstrickt waren. Nebenbei lassen sich exemplarisch an den Bildern der Aktion Probleme der Aktionsform in Vermittlungs- und Gestaltungsfragen aufzeigen.

[LE] [DD] Aktionen gegen CDU und Polizeigesetz

Am Dienstag, 13.11.2018 wurden in Leipzig und Dresden Aktionen gegen die sächsische CDU auf die Straße getragen. Bei einer Kundgebung in Leipzig wurden Transparente entrollt, die das Verbot der CDU fordern und wütende Parolen gegen das neue Polizeigesetz skandiert.

300 Euro Bußgeld für Proteste gegen rassistische Polizeikontrolle

Die Aktivistin Julia Pie störte im Sommer diesen Jahres eine rassistische Polizeikontrolle in Koblenz. Weil sie sich das diskriminierende Verhalten der Polizei nicht gefallen ließ, soll sie nun knapp 300 Euro Bußgeld zahlen. Lasst uns solidarisch auf diese Repression reagieren und die Strafe gemeinsam mit vielen kleinen Cent-Beträgen übernehmen.

[VS] Aktion gegen die Bundeswehr im Arbeitsamt

Am 25. Oktober war die Bundeswehr, zusammen mit Bundes- und Landespolizei, im Rahmen der Veranstaltung "Berufe in Uniform" im Berufs und Informationszentrum (BIZ) in Villingen. Zu der Veranstaltung eingeladen hatte das Arbeitsamt. Einige AktivistInnen des Antimilitaristischen Treffen VS liesen es sich nicht nehmen die Veranstaltung zu besuchen.

(Video) Grüße aus Rojava

Video und Fotos zur Oktober- und Novemberrevolution

[RMK] Zur Kundgebung gegen "Fremdenfeindlichkeit" in Schorndorf - If we‘re united…

Am heutigen Samstag, den 10. November, fand eine der größten Kundgebungen in der Stadtgeschichte Schorndorf‘s statt. Mehr als 1.500 Menschen beteiligten sich an der Kundgebung unter dem Motto „#aufstehen“ an einer Kundgebung gegen „Fremdenfeindlichkeit“.

Trotz inhaltlicher Unterschiede und einer indirekten Distanzierung der Veranstalter*innen von Antifaschist*innen, beteiligten wir uns an der Kundgebung. Uns war es in diesem Zusammenhang wichtig eine klare Position zu beziehen - Zusammen gegen Rechts. Trotz unterschiedlicher Positionen und Meinungen.

Einen Bericht, sowie Punkte zu Positionierung veröffentlichen wir hier. Zudem sprechen wir unseren Dank an die autonome Gruppe aus, welche die Stadt im Vorfeld verschönerte und u.a. rechte Propaganda am Kundgebungsort einkassierte.

Das von uns, zum Tag, veröffentlichte Flugblatt veröffentlichen wir separat. Wir verurteilen klar die Verwendung des Extremismus-Begriffs und treten für eine breite, solidarische Bewegung gegen Rechts ein.
Zur Diskussion des veröffentlichten Textes sind wir selbstverständlich bereit.

[RMK] Würdiges Gedenken in Welzheim anlässlich der faschistischen Pogromnacht

 

 

Am 09. November fand unsere Gedenkkundgebung anlässlich des 80. Jahrestags der Reichspogromnacht statt, die in Zusammenarbeit mit der VVN-BdA organisiert wurde. Unter dem Motto „Für eine antifaschistische Gedenkkultur - Erinnern heißt kämpfen!“ fanden sich ca. 40 Personen auf dem Welzheimer Gottlob-Bauknecht-Platz ein, um mit Arbeiterliedgut („Wir sind die Moorsoldaten“) und Redebeiträgen ein würdiges Gedenken abzuhalten.

 

Kunstaktion am Thor Steinar Laden in Dresden Löbtau im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Kunstaktion am Thor Steinar Laden in Dresden Löbtau im Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht

Wir wollen unser Aufenthaltsrecht zurück!

"Wir wollen unser Aufenthaltsrecht zurück!...

Uns wurde vor kurzer Zeit das Aufenthaltsrecht entzogen. Wir haben derzeit also nur eine Duldung. Als Grund gibt man unsere politische Meinung an, wir sind Sozialisten. Wir sollen angeblich einer linkspolitischen terroristischen Vereinigung angehören, was von polizeilicher Seite damit bewiesen werden soll, dass wir an demokratischen Kundgebungen zu u. a. politischen Vorkommnissen in der Türkei und Deutschland teilnahmen und diese teilweise organisierten. All diese Kundgebungen fanden mit polizeilicher Erlaubnis und Überprüfung vor Ort statt. Ein weiterer angeblicher Grund ist die Teilnahme an Konzerten der linkspolitischen Musikgruppe Grup Yorum. Auch diese Konzerte fanden nur mit Erlaubnis statt."

 

 

Gǎi Dào Nr. 95, November 2018 erschienen

Liebe Jungs, jetzt heisst es warm anziehen.
Das Zine Dismantling the boy’s club ist von Fabzi und der AgDo ins Deutsche übersetzt worden. Diese überaus lesenswerte Broschüre beschäftigt sich mit der Rolle von männlich gelesenen Personen in der (Anarchistischen) Bewegung. Manchmal tuts weh, hilft aber dabei, eigene Privilegien zu reflektieren. Voraussichtlich werden auch einzelne Kapitel daraus in der GaiDao abgedruckt werden

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