Features

Markierung des Waffenproduzenten „Hensoldt“ in München-Taufkirchen in Solidarität mit Rojava

 

Gestern Nacht (27./28.1) sind wir dem Aufruf zum Aktionstag von RheinmetallEntwaffnen gefolgt und haben - in Solidarität mit den kurdischen Autonomiegebieten Nord-Ost-Syriens „Rojava“ - den deutschen Waffenkonzern „Hensoldt“ besucht und in den kurdischen Farben markiert.

Hintergrund ist der Generalangriff der djihadistische Milizen der HTS und SNAgegen die kurdische Selbstverwaltung – einem Projekt, welches beweist, dass auch heutzutage noch aus einer revolutionären Perspektive Realität werden kann, indem es inmitten reaktionärer Kräfte demokratische Rätestrukturen, Frauenbefreiung, Ökologie und ein multi-ethnisches Zusammenleben praktisch macht.

Mit unserer Aktion wollen wir Solidarität zeigen, aber vor allem auch auf die Verstrickungen der deutschen Politik und Waffenindustrie in diesen Kriegaufmerksam machen, sowie einen Teil dazu beitragen reale Gegenmacht im Kampf um das revolutionäres Projekt auch hier in Deutschland mit aufzubauen.

 

MUC: burn all prisons - free all antifas

In Solidarität mit allen von Repression betroffenen Antifas und unter Berücksichtigung des Prozesses gegen Maja liefen in München mehrere Soliaktionen.

Auswertung der Diskussionsveranstaltung „Antifa heißt reflektieren, diskutieren und streiten“

Mit dem Anliegen, auf eine sinnvolle  Weise auf das bevorstehende Demogeschehen am 17.01.2026 in Connewitz zu reagieren, luden wir am 15.01. abends zu einer offenen Diskussionsveranstaltung ein. Etwa 50 Menschen kamen zur Veranstaltung, diskutierten schließlich miteinander über die Polarisierung in der linken Szene, Positionen zum sogenannten Nahostkonflikt und wahrgenommene Probleme.
Wir dokumentieren diese Veranstaltung hier, um Genoss*innen aus anderen Städten zu verdeutlichen, dass es in Leipzig verschiedene Sichtweisen gibt. Außerdem gibt es eine Menge Menschen, die sich nicht Staats-verherrlichender, militaristischer und antisemitischer Propaganda beugen.

2026.01.13/ 11. Prozesstag/ Antifa_ost-Komplex

Der 11. Prozesstag startete mit einiger Zeit Verspätung um 10:20. Hintergrund war vermutlich, dass sich die Zuganreise des heutigen Zeugen Cedrik Scholz verzögerte. Im Verhandlungsraum war heute nur eine RA der Nebenklage Nicole Schneiders anwesend.

Außerordentlicher Öffentlicher Ratschlag zur Wehrpflicht & Widerstand dagegen!

Ein Gewehr stopft Scheiße in den Mund eines Rekruten

Weil wir wissen was auf dem Spiel steht - Darum Wehrerfassung Totalverweigern?!

„Auch Zivildienst ist Zuvieldienst“, war lange Zeit ein antimilitaristischer Konsens.

Trotzdem wird Zivildienst heute eher verklärt als ein „Friedensdienst“. Oder als Alternative zum Dienst an der Waffen. Das ist Quatsch.

Das patriarchale System wird nicht durch Beteiligung sabotiert, sondern durch deren Zersetzung und den Widerstand gegen „soldatische Tugenden“. Emanzipation heißt nicht Frauen und Transgender im Militär zu integrieren, sondern alle Menschen aus der Militärmaschine rauszuholen. Alle Wehrpflichtigen und Zwangsrekrutierte raus aus dem Militär. In jedem Land. Kein gutes Militär - sondern gar kein Militär. 

Der Schlüssel dafür liegt in einem radikalen Antimilitarismus, der das Patriarchat entwaffnen will. Die Wehrerfaaung und die Wehrpflicht sabotieren – überall

Im Anhang unser Aufruf als pdf zum Verteilen an Schulen, Arbeitsplätzen und in Euren Zentren und Kneipen.

Renee Good Plakat

Kleines Plakat in Solidarität mit den Widerstand in den USA und Erinnerung an Renee.

Free Maja! Solidarity from Lisboa!

Solidarity from Lisboa for Maja

Antifaschistisch Denken - Handeln - Leben

 

Für den 18.01.2026 ruft das Anarchistische Kollektiv Aachen zur Großdemonstration in Aachen auf.

 

 

 

Genau ein Jahr zuvor, am 18.01.2025, liefen etwa 150, teils sehr junge, Neonazis durch unsere Stadt. Aufgerufen hatte Ferhat Sentürk, Ex-AfD-Mitglied und aktuelles Mitglied im Würselener Integrationsrat. Das Queerreferat Aachen hatte an diesem Tag die “WTF - die Tunten-Show” geplant. Mit ihrem Aufmarsch versuchte die bundesweit erstarkende Szene, auch in Aachen Fuß zu fassen und unsere queeren Freundin*innen zu bedrohen. In dieser Stadt, in der - zumindest im Zentrum - die AfD-Wahlergebnisse konstant unter 10% bleiben und in der, seit der quasi-Auflösung des Syndikat 52, keine öffentlich auftretende Neonazi-Gruppierung mehr existiert, scheiterte der Versuch der Neonazis kläglich. Wir möchten nun, ein Jahr später, an diesen Moment der Stärke anknüpfen.

 

 

 

14.01.2026 / 12. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Auch am heutigen 12. Verhandlungstages waren für Vertretung der Nebenklage unter anderem die rechte Szene-Anwältin Nicole Schneiders und Mario Thomas anwesend. Im Publikum hatten sich ca. 10 solidarische Begleiter*innen eingefunden. Der Verhandlungstag begann kurz nach 9:30 Uhr mit einer Erklärung der Verteidigung zu den Zeugenvernehmungen des Cedric Scholz. Scholz war u.a. schon am gestrigen Tag geladen (hier mehr Infos zu der Person Cedric Scholz: https://www.soli-antifa-ost.org/der-nebenklaeger-cedric-scholz/).

„Free all Antifas!“ – Sprechchöre im Gerichtssaal - Prozess gegen sechs Antifaschist:innen in Düsseldorf hat begonnen

Erste Unterstützer:innen versammelten sich am 13.Januar 2026 schon zu früher Stunde vor dem Hochsicherheitsbunker des Düsseldorfer Oberlandesgerichts, um ihre Solidarität mit jenen zu zeigen, die ab heute hier vor Gericht stehen würden. Einige Angehörige der Beschuldigten hielten vor zwei extra aufgebauten Pavillons, erste kämpferische Reden. Sie kritisierten den Prozess unter anderem als überzogen und als Einschüchterungsversuch antifaschistischer Praxis.

Obwohl für den Prozessbeginn 10:30 Uhr angesetzt war, begann die Hauptverhandlung gegen die sechs jungen Antifaschist:innen, die von der Bundesanwaltschaft dem Umfeld der sogenannten „Antifa-Ost“-Szene zugerechnet werden, erst über eine Stunde später. Der massivste Vorwurf: Sie sollen im Frühjahr 2023 in Budapest, der Hauptstadt von Ungarn, Neonazis körperlich angegangen und verletzt haben. Die Bundesanwaltschaft wertet Teile der Angriffe als versuchten Mord.

Der Prozessauftakt an diesem Morgen verzögerte sich deshalb um etwas mehr als eine Stunde, da es strenge Einlasskontrollen gab. Der vorsitzende Richter Bachler meinte, er werde erst die Verhandlung eröffnen, wenn alle, die zuschauen wollten, dies auch würden tun können.

Seiten

Features abonnieren