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Kundgebung und Demonstration zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen

Heute fand anlässlich des 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, eine Kundgebung und Demonstration in der Stuttgarter Innenstadt statt.

Fronten während der Hörsaal-Besetzung

Heute morgen haben wir im Rahmen der Climate Action Week mit anderen politischen Gruppen aus Dresden, darunter vor allem "HSZ fürs Klima" und Ende Gelände das Audimax der TU Dresden besetzt. Als die Information die Runde machte, dass in dieser Woche wohl keine weiteren Vorlesungen im Audimax stattfinden würden, brachen einige Maschinenbau Studis tatsächlich in Tränen aus. Viel deutlicher kann mensch die eigene Unfreiheit kaum demonstrieren. Ihren Protest machten sie zum Ende deutlich, indem mehrere Transparente abgerissen wurden. Versuche, die Transparente zu klauen, waren zum Glück erfolglos.

Für Lau Haus. Dokumente. Bilder. Analysen.

Cover von »Für Lau Haus. Dokumente. Bilder. Analysen.«

Sommer 2017. Ein Gespenst geht um in München. Bullen und Staat machen sich auf Gespensterjagd. Insgesamt 8 Häuser werden bis Ende 2017 kurzfristig (schein)besetzt, (beinahe) jedesmal rücken die Bullen mit einem Großaufgebot an, um zu räumen, finden die Häuser dann aber verlassen vor. Gedemütigt ziehen sie ab, nur um schon kurze Zeit darauf in das nächste Haus zu stürmen, bewaffnet mit Maschinenpistolen, Rammböcken und ominösen Holzlatten. Auch die Medien berichten eifrig über diese Spektakel – und siehe da, ein gar nicht so kleiner Teil der Menschen in München solidarisiert sich mit den Besetzungen. Kein Wunder, dass der Staat zurückschlägt. Mit fadenscheinigen Behauptungen von Schusswaffenfunden, Brandstiftungen, usw. erwirken die Bullen Hausdurchsuchungsbeschlüsse, Telekommunikationsüberwachungen und Observationen von verdächtigten Personen.

Ein am 25. November 2019 erschienenes Buch widmet sich diesen Ereignissen rund um das sogenannte »Für Lau Haus«, dokumentiert Texte, Bilder, Interviews und andere Materialien aus dieser Zeit und ergänzt diese um eine Einordnung der Herausgeber*innen dieses Buches.

Das Buch kann kostenlos heruntergeladen oder bestellt werden. Zur Finanzierung unserer Herrstellungskosten (ca. 3 Euro pro Exemplar) bitten wir um Spenden.

Tsunami-Voyeurismus

Die Netflix-Serie „Wir sind die Welle“

– Spoiler-Warnung –

Schauplatz der seit 1. November auf Netflix verfügbaren Serie ist eine beliebige, behäbige Kleinstadt in Deutschland. In die Abschlussklasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums kommt ein neuer Mitschüler: Tristan, 17 Jahre alt, Bomberjacke, Jogginghose, Pauli-Shirt und unfassbar sexy, wie wir später noch erfahren ausgebüchster Diplomatensohn, Halbwaise, Dealer, Hamburger Autonomer und im offenen Vollzug der örtlichen JVA um sein Abitur zu beenden.

Gleich in der ersten Pause gibt’s Stress mit der schuleigenen Nazi-Bande. Tristan packt erst ein paar lässige Moves aus, schnappt sich dann den Anführer der Gruppe und küsst ihn herzhaft auf den Mund um ihn danach auf scheinbar progressive Art als Schwuchtel zu bezeichnen. Ein Schlüsselmoment in seiner Charakterisierung.

Verbotsandrohung von de.indymedia.org - Tag (((i))) - Unsere Perspektive: Widerstand!

Wir laden alle, die Wut im Bauch haben und sich staatlicher Repression stellen wollen, zum Tag (((i))) nach Leipzig ein. An diesem Tag wollen wir auf der Straße Stärke zeigen und unsere Ideen verteidigen. Und bekanntlich ist die beste Verteidigung der Angriff.

Silvester 19/20 – Eine Nacht der Barrikaden! // Ein Jahresrückblick

 

Spoiler: 2019 war lang und zäh. Einiges hat sich verbessert, aber wir sind immer noch in der Defensive. Lasst uns 2020 mit einem feurigen und widerständigen Moment beginnen!

Es ist Ende November und in der Glotze laufen schon die ersten Jahresrückblicke. Überall ist das Gleiche zu sehen: Herrschende, die sich die Hände schütteln. Herrschende, die überrascht und schockiert sind von den „Tragödien“ und „Katastrophen“, die sie selbst produziert haben. Herrschende bei PR-Aktionen wie sie diese Krisen „lösen“. Wir - Anarchist*innen, Autonome, Widerständige - kommen in diesen Rückblicken nicht vor. Deshalb schreiben wir unseren Eigenen.

 

 

Aufruf zum internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen! RiseUp4Rojava heißt die befreite Gesellschaft aufbauen!

An alle Frauen auf der ganzen Welt: Lasst uns unseren Kampf im Namen derer, die ihr Leben auf
dem Weg zur Befreiung gegeben haben, fortsetzen.

Lasst uns alle Schmetterlinge werden und zusammen die Frauenrevolution verteidigen,
denn gemeinsam werden wir die Gewalt gegen Frauen beenden!

[S] Vorfeldaktion zum Tag gegen Gewalt an Frauen

Plakat

Anlässlich des 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, haben wir Aktionen in den Stuttgarter U-Bahnen durchgeführt. Damit sollte auf den sexistischen Spießrutenlauf, den Frauen* tagtäglich bestreiten müssen um sicher nach Hause zu kommen, aufmerksam gemacht werden.

Zudem wurde für die Demonstration am Tag gegen Gewalt an Frauen geworben. Diese beginnt am 25. November 2019 ab 17.00 Uhr mit einer Kundgebung auf dem Rotebühlplatz in der Stuttgarter Innenstadt.

(S) Internationalistische Stadtverschönerung

 

Die Weltweiten sozialen Kämpfe, die seit mehreren Monaten in verschiedenen Ländern stattfanden und stattfinden, nahmen einige Internationalistinnen zum Anlass die Stadt mit Parolen zu verschönern, um auf die Geschehnisse aufmerksam zu machen. Außerdem weisen sie auf die Demonstration am 07.12 Dezember hin, die sich gegen Fluchtursachen richtet.

 

 

[S] #RiseUp4Rojava – Rüstungskonzern Thales auf Messe besucht

Am 21. November fand im Zuge der Riseup4Rojava Kampagne in Stuttgart eine antimilitaristische Spurensicherung bei einem Messestand von Thales statt.

Video von der Aktion: https://www.youtube.com/watch?v=yZRUd3beYfM

Als acht größter Waffenexporteur weltweit profitiert Thales von zahlreichen Kriegen, inklusive dem Angriffskrieg der Türkei gegen Rojava in Nord-Ost Syrien. Thales ist einer der Hauptausstatter der Türkischen Marine, sie liefern auch 3D Radare, Funkgeräte und Satelitensysteme. Durch einige Tochterunternehmen und Joint Ventures in der Türkei helfen sie dem Erdogan Regime seine eigenen Waffen herzustellen und können dabei auch noch Exportbeschränkungen umgehen. Unter anderem arbeiten sie mit türkischen Unternehmen an Raketenwerfersystemen und Spionagesatelliten.

Eins ist klar. Für Waffenproduzenten wie Thales stehen profitable Exporte und Geschäfte in der Türkei über Menschenleben.

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