Nachtrag: Bericht von der Stadtteildemo: Grenzenlose Wut am letzten Freitag 18.10. in Hamburg

Mit mehreren hunderten Leuten Demonstrierten wir unangemeldet, mit  einen Fronttransparent , Fahnen, Feuerwerk vom Neuen Pferdemarkt aus ( https://de.indymedia.org/node/41118 ).
Die Demo war sehr entschlossen, ging lautstark unter anderen an der Wohnung von Andy Grote vorbei, wobei er mit rufen wie " Andy Grote raus aus St.Pauli" gegrüßt wurde. Die Demo lief eine ganze weile komplett ohne Bullen Präsens. Bis dann irgendwann die Bereitschaftbullen aus einer Seitenstraße kamen, die Demo sofort mit Pfefferspray, Schlägen und Tritten angriffen. Wobei es auch leicht verletzte gab.

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Die Demo wurde dann ersteinmal eingekesselt, mit dem Hinweis das die Demo nicht angemeldet ist. Auch spontan meldete keiner die Demo  an (was wir sehr begrüßten). Im Kessel noch kamen immer wieder rufe wie " alle zusammen gegen den Faschismus".  Irgendwann durften alle den Kessel in kleinen Gruppen verlassen. Anstatt sich zu enfernen wie es die Bullen meinten, bildete sich immer wieder neu eine Spontandemo ( wo alte Erinnerungen wieder hoch kamen, Lampedusa Protest Zeiten und Gefahrengebiete). Bis zum schluss mit der gleichen Entschlossenheit wie zum Anfang. Die Bullen kesselten immer wieder, und liesen die Leute gehen. Die Bereischaftsbullen liefen dann immer wieder in größeren Gruppen durchs Viertel.

 

 Am späten Abend zog ein Mob dann noch durchs Karoviertel, mit Bengalos, Rauch und viel Wut im Gepäck, ungestört von den Bullen. Dabei wurde eine Barrikade gebaut,  Läden, Autos und E-Roller beschädigt. Die Bullen kamen erst als der Mob sich schon zerstreut hatte.

 

Es gab im Nachgang kein Bericht in der Presse dazu ( obwohl Presse beim Kessel vor Ort war) im öffentlichen Polizeipresseportal ist auch nichts zu finden, wo wir nur vermuten können wodran das liegt. Die Bullen haben das ganze anscheinend falsch eingeschätzt, was sich dadurch zeigt das die zum anfang nur mit wenig Bullen vor Ort waren.  Ansagen der Bullen, liefen komplett ins Leere, und dann kann ein Mob an Leuten, komplett ungestört von den Bullen, im Karoviertel sich noch ordentlich austoben, und es hat gedauert bis dann mal Bullen kamen.

 

Wir hoffen das in Zukunft sich sowas wieder häufiger entwickelt, gerade Demos zu machen die nicht angemeldet sind. Und natürlich auch mit Militanten Aktionen zu zeigen wie wütend wir sind.

 

Ob in Rojava, Halle, Exarchia, Portland oder sonstwo -

Faschismus bekämpfen.

Freiheit für die drei von der Parkbank und Loic

 

Autonome Gruppe

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