Antifa

(Frankreich) Antifademo gegen die "Taverne de Thor" in Lothringen mit internationaler Ausstrahlung

International antifascist demonstration against "Taverne de Thor" nazi-center in eastern France in february 2026 - credits: groupe média fermez-la!

Communiqué des Kollektivs "Fermez-la! (Taverne de Thor)" - 10. Februar 2026  Rückblick auf eine internationale Antifademo gegen die Hammerskins in Ostfrankreich am 7. Februar 2026  Es gibt ein mehrsprachiges FEATURE ZUR DEMO und weitere Bilder der Antifa-Kampagne bei MANIF-EST.INFO und den englischsprachigen REDEBEITRAG BEI RDL.DE

SAVE THE DATE: Antifa-Demo am 7. März in Halle/Saale

SAVE THE DATE: Antifa-Demo am 7. März in Halle/Saale

Die Faschos vom Gladiator Gym in Halle wollen sich am 7. März 2026 prügeln und veranstalten eine "Fight Night". 

Die Fight Card ist eindeutig mit rechten Arschlöchern besetzt, das Event eine Gelegenheit zur Vernetzung und zum Kohle scheffeln.

Gründe genug ihnen das Event zu versauen und auf die Umtriebe in der ehemaligen Ladenfläche an der Beethovenstraße Ecke Lutherstraße in der südlichen Innenstadt von Halle aufmerksam zu machen.

Achtet auf weitere Ankündigungen und kommt am 7.3.26 nach Halle! Alerta Antifascista!

Solidarität mit allen Antifas in Ungarn!

Organisiert Aktionen rund um den 14.02.2026, anlässlich des Verbots aller antifaschistischer Kundgebungen rund um den "Tag der Ehre" in Budapest. Beteiligt euch an den bereits angekündigten Kundgebungen in Deutschland und Österreich. Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Angriff auf unsere Genossen

Am heutigen 10. Februar 2026 kam es zu einem erneuten Angriff auf unsere Genossinnen in Mutterstadt

Weichreite auf linken Demos: Rechte Provokation ist keine Pressearbeit

Der rechte Streamer Weichreite taucht wiederholt auf linken Demonstrationen auf, um Menschen vor laufender Kamera mit provokanten Fragen zu belästigen. Mehrfache Hinweise, respektvoll Abstand zu halten, ignorierte er bewusst, wodurch er die kollektiven Grenzen linker Räume missachtet.Gegen seine Strategie der Selbstinszenierung! Oma , Opa und Klaus Peter - Keine Opfer sondern Täter! Weichreite, deine Oma war nicht dein letztes Opfer. Unsere Aktion sollte dir eine letzte Warnung sein!
Wir kommen wieder!

 

05.02.2026 / 18. Prozesstag / Antifa-Ost-Komplex

Der Prozess beginnt um 9:39 und endet ca. 14 Uhr frühzeitig. Es sind ca. 16 solidarische Menschen anwesend, wenig Presse und zwei Neonazis. Bei dem einen handelt es sich um Marvin Wolf, während der andere nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Aber es sich wahrscheinlich um Kevin Noeske handelte. Parlamentarische Beobachter*innen waren (zumindest sichtlich) keine vor Ort. Des Weiteren befinden sich im Zuschauer*innenraum rotierend immer ca. 4-5 Justizbeamt*innen. Die Nebenklage ist durch die Anwält*innen Schneidrs, Thomas, Wippert und Hammer vertreten.

26.02.04 / 17.Prozessbericht / Antifa-Ost-Komplex

Die Verhandlung beginnt um 09:35. Zu Beginn wird der Antrag der Nebenklagevertretung auf komplette Akteneinsicht genehmigt. Die Verteidigung legt hiergegen Beschwerde ein. Die Herausgabe der entsprechenden Akten muss warten, bis das Gericht über die Beschwerde entschieden hat. Falls das Gericht wieder zustimmt, besteht die Möglichkeit, eine Beschwerde beim Bundesgerichtshof einzulegen.

In Solidarität mit Maja! „Bauernstube“ in Wesseling besucht - #DankeAntifa

In Solidarität mit Maja! „Bauernstube“ in Wesseling besucht - #DankeAntifa

Wir haben am frühen Morgen des 09.02.2026 die Gaststätte „Bauernstube“ in der Waldorfer Str. 16a in Wesseling besucht und die Fenster mit Steinen und Farbflaschen eingeworfen. Die Gaststätte ist regelmäßiger Veranstaltungsort der AfD Wesseling und Heimat der „FC Bruderschaft“.

In Solidarität mit Maja!

„Freiheit ist für mich etwas anderes. Sie blüht in dem Glauben, dass wir gemeinsam Gerechteres schaffen können als Gefängnisse, Lager und Abschiebezentren, dass wir Friedvolleres schaffen können als Handschellen, Waffen und Panzerdivisionen. Für mich bedeutet dies, zu suchen, was bleiben kann für jene, die nach uns kommen, zu bewahren, was an Freiheiten bereits errungen wurde, und aus jedem Zweifel ein neues Wagnis entstehen zu lassen. Und ich spreche aus Hoffnung, da es so viele Menschen gibt, die der Verachtung nicht gehorchen, die weder Recht noch Pflicht dazu verspüren.“ 
Kein letztes Wort – aus Majas Rede zum Prozessende

Am 4. Februar 2026 wurde die Maja wegen Beteiligung an antifaschistischem Widerstand gegen das jährliche SS-Gedenken in Budapest (Ungarn) zu acht Jahren Haft verurteilt. Maja wurde 2024 in einer Blitzaktion illegal von Deutschland nach Ungarn ausgeliefert und sitzt seitdem dort als non-binäre Person unter menschenunwürdigen Bedingungen in Isolationshaft. Neben Maja wurden auch Gabri zu sieben Jahren Knast und Anna zu zwei Jahren Bewährung in Budapest verurteilt.

Daneben stehen aktuell in Dresden und Düsseldorf im sogenannten Antifa Ost und Budapest-Verfahren weitere Antifaschist:innen vor Gericht. Bereits im September wurde Hanna in München im gleichen Zusammenhang zu fünf Jahren Knast verurteilt.

Rache für Maja und Hanna! Free all Antifas! Burn all prisons!

Am 4.2.26 wurde Maja wegen Beteiligung an antifaschistischem Widerstand gegen den jährlichen Naziaufmarsch in Budapest von einem ungarischen Gericht zu acht Jahren Haft verurteilt. Bereits im September 2025 wurde Hanna in München im gleichen Zusammenhang zu fünf Jahren Haft verurteilt. Wir sind nicht überrascht, aber trotzdem wütend!

 Deshalb haben wir gestern Nacht der Geschäftsstelle der Generalstaatsanwaltschaft München einen Besuch abgestattet, den Eingangsbereich mit Buttersäure eingenebelt und die Fassade mit „Free Maja, Hanna & all Antifas“ getaggt.

 

 

Wer nichts wagt, gewinnt? - Jenaer Antifa im Dialog mit der Staatsmacht

An einem kalten und grauen Samstag im Februar parken wir am Stadtrand der mitteldeutschen Studentenstadt. Dem Aufruf der Jenaer Soligruppe folgend reisten wir an, um unsere Wut über das Urteil gegen Maja auf die Straßen zu tragen. Als wir gegen 14 Uhr den Holzmarkt erreichen, machte sich erste Enttäuschung breit. Weit weniger Menschen als erhofft sammelten sich auf dem Platz in der Innenstadt und lauschten bei leichtem Nieselregen den einleitenden Worten der Demoleitung. Deutlich mehr als 1000 Genoss*innen wurden es am Ende nicht, die unter ständiger Bedrängnis durch Züge der Thüringer Bereitschaftspolizei durch Jena demonstrierten. Was vielleicht auch an der szeneübergreifend vergleichsweise schwachen Mobi liegen könnte, ist doch ein Armutszeugnis der antifaschistischen Bewegung angesichts des folgenreichsten Schauprozesses gegen Menschen aus unseren Reihen in der jüngeren Vergangenheit. Doch das sollte nicht die letzte Enttäuschung des Tages bleiben.

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