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"Das Problem ist der Verfassungsschutz!"- Rechtsanwältin Furmaniak im Gespräch zum Bremer Spitzel-Skandal

In Bremen aber auch darüber hinaus ist eine Debatte über Geheimdienstüberwachung und anwaltliche Unabhängigkeit entbrannt: Ein vom Verfassungsschutz eingesetzter V-Mann bespitzelte über Jahre linke Gruppen, darunter die Interventionistische Linke. Als dieser Spitzel enttarnt wurde, war auch der Bremer Rechtsanwalt Anatol Anuschewski als Anwalt vor Ort, um die Rechte Betroffener zu wahren. Anuschewski war zugleich stellvertretendes Mitglied am Bremer Staatsgerichtshof.

Freiheit für Julian

Ein lauter Knall unterbricht die Nacht vom 15. auf den 16. Februar in der Stadelheimerstraße, denn heute ist der Geburtstag unseres Genossen Julian.Seit Oktober sitzt er dort in Untersuchungshaft, seitdem er unrechtsmäßig von einem Tag auf den anderen aus seinem Leben gerissen wurde. Bullen nahmen ihn in der Arbeit fest, und durchsuchten dannach seine Wohnung ohne dabei einen Beschluss oder eine ausreichende Begründung zu haben. Seit dem fehlt er uns sehr!Wir denken fast täglich an Julian, an die vielen Erlebnisse, die wir mit ihm haben könnten, an die vielen Gespräche und Diskussionen die wir hätten führen können.Julian hätte heute seinen Geburtstag nicht alleine im Knast, sonder hier draußen mit uns verbringen sollen. Freiheit für JulianAbolish all prisons

Solidarität gegen Repressionen

In den letzten Wochen haben zahlreiche politische Aktivistinnen verstärkte Repressionen erlebt. Dieser Aufruf sammelt Spenden, um betroffene, Genossinnen finanziell zu unterstützen, ihre Gerichtskosten zu decken und Solidarität in schwierigen Zeiten zu zeigen. Jede Spende hilft, den Widerstand und die Gemeinschaft zu stärken.

Ungarn 2026: Internationales Nazi-Schaulaufen, während antifaschistische Kundgebungen verboten sind

Am heutigen 14. Februar 2026 findet in Budapest erneut der sogenannte „Tag der Ehre“ statt. Wie erwartet, beteiligen sich an der Veranstaltung wieder internationale, auch deutsche und österreichische Neonazis. Das Programm für ein perfektes rechtes Wochenende

[B] Neo-Nazis am Rand von Palästina-Demo

Wir sind über einen Presseartikel (https://www.bz-berlin.de/polizei/vermummte-schlagen-rechte-zusammen) darauf aufmerksam geworden, dass Neo-Nazis vom III. Weg seit Neuestem auch am Rand von Palästina-Demos auftauchen. Mit welcher Mission, ob für Recherchezwecke oder um Leute bei der An- und Abreise anzugreifen, ist uns nicht ganz klar. Offensichtlich waren sie bei ihrem letzten Besuch jedoch nicht besonders gut vorbereitet. Laut BZ wurden am Samstag, dem 07.02.26, zwei Neo-Nazis, einer davon trug Aufnäher vom III. Weg, von einer Gruppe vermummter Personen verfolgt und angegriffen. Der Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung mit politischem Hintergrund. Die Neo-Nazis waren laut BZ zuvor an einer Palästina-Demo "vorbeigelaufen". Anscheinend dachten sie, einfach unbehelligt um die Demo schleichen zu können. Es ist zu begrüßen, dass ihr Auftauchen nicht unbemerkt blieb und scheinbar auch Konsequenzen hatte. Wie Anti-Deutsche das in ihre zionistischen Propaganda einbauen, wird spannend. Es bleibt abzuwarten, ob es zu einer Racheaktion vom III. Weg kommt. In jedem Fall sollten wir alle die Augen offen halten, um auch in Zukunft schnell reagieren zu können.

Auf dass der Staatsschutz keinen Erfolg hat!
Viel Glück an die Leute, die der Staatsschutz jetzt ins Visier nimmt!

Erneute Stellungnahme

Angesichts der durchschaubaren Reaktionen auf unseren letzten Beitrag sehen wir es als zwingend notwendig an, uns erneut zu Wort zu melden. Die dort aufgestellten unwahren Behauptungen entspringen direkt dem toxischen Narrativ der rechten Szene und sind Teil eines gezielten Versuchs, unseren Widerstand zu brechen, indem man uns diskreditiert. Das lassen wir nicht unkommentiert. 

A complement to the recently published „Critical Thoughts”.

Banner with text "Freedom for the budapests antifascists"

The following text was published on dreiktakcio.noblogs.org (https://direktakcio.noblogs.org/2026/02/09/kiegeszites-a-kritikai-gondol...) as an answer towards a text which was republished on https://feketelobogo.org/2026/01/28/free-maja-critical-reflections-on-th... (The blog isn't the writer of the text.) You can also find it on indymedia (https://de.indymedia.org/node/705006

 

(At the end of January 2026, a text appeared on the website feketelobogo.org that did not fit well with the other texts published on the site, criticizing phenomena experienced by the author in the course of international anti-fascist solidarity. A detailed critique of the text can be read below. The original text was published in English only, but the response here can also be read in Hungarian.

Incidentally, at the time of writing, the slogan rejecting EU colonization found at the end of the text is one of the official slogans of the authoritarian Orbán regime.)

 

Firstly, it is of utter significance to mention that this text represents the opinions of a few people not the whole Hungarian antifascist or anarchist millieu. In addition, it seems that those who had written the text were moderately active in the international antifascist struggle in the recent years. The main mistake of the text is that the author is “prone to universalise his own experiences”, which means he is – allegedly – doing precisely the same as the people he criticize. We’re not arguing that he was confronted with opinions which may have been contradictory to him, but these could have been individual cases which could certainly not describe the entire movement. The publication urges dialogue, but it does not tell what would it say during in a dialogue.

Was lässt sich aus der Studie „Verurteilt für terroristische Mitgliedschaft im Ausland“ für inhaftierte Antifaschist:innen ableiten?

In einer Studie der Friedrich Ebert Stiftung wird von Sofia Koller die strafrechtliche Aufarbeitung, der Strafvollzug sowie die Rückkehr in die Gesellschaft von sogenannten „islamistischen“ Verurteilten analysiert. Ausgangspunkt ist die Phase nach 2014, als sich zahlreiche Personen aus Deutschland dem sogenannten „Islamischen Staat“ anschlossen und später, teils freiwillig, teils durch staatliche Rückholaktionen, nach Deutschland zurückkehrten. Was lässt sich aus dieser Arbeit womöglich über die aktuelle Umgangsweise der Repressionsbehörden mit inhaftierten Antifaschist:innen ableiten, wo gibt es Überschneidungen?

Im Zentrum der Arbeit stehen vier Problemfelder:

    1. Risikobewertung und Sicherheitsmanagement,
    2. Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit,
    3. Übergangsmanagement und Bewährung,
    4. geschlechtsbezogene Besonderheiten, insbesondere bei Frauen und Kindern.

Die Studie bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen Sicherheitslogik und dem gesetzlichen Resozialisierungsanspruch. 

Webseite mit Prozessberichten aus Düsseldorf

Da wir die Webseite nicht kannten und deswegen die Prozessberichte aus Düsseldorf bisher an uns vorbei gingen wollen wir sie hiermit verbreiten und einem größeren Publikum zugänglich machen:

 

https://bsg-nrw.org/

 

 

14.2.,16h KEIN "TAG DER EHRE" - Solidarität mit den antifaschistischen Genoss:innen in Budapest

https://sperrstunde.org/events/2026-02-14-kein-tag-der-ehre-solidaritaet-mit-den-antifaschistischen-genoss-innen-in-budapest

Rund um den 14. Februar versammeln sich in Budapest erneut Neonazis aus ganz Europa, um die Verbrechen von Wehrmacht, SS und ungarischen Faschist:innen zu glorifizieren. Unter dem zynischen Namen „Tag der Ehre“ feiern sie einen im Februar 1945 (gescheiterten) Ausbruchsversuch von Nazis aus einem Kessel der Roten Armee – und damit Mord, Antisemitismus und Faschismus.

 

Während sich etliche Neonazis in der Stadt bewegen können, wird antifaschistischer Protest verboten, kriminalisiert und verfolgt. Solidarische Gegenstimmen sollen zum Schweigen gebracht werden.

Das nehmen wir nicht hin.

 

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