Antifa

Do 30.10. ab 19h – Antimilitaristischer Kneipenabend der Werkstatt für Antifaschistische Aktionen (w2a)

Die Werkstatt für antifaschistische Aktionen (W2A) läd am Donnerstag, den 30.10.2025 herzlich zum antimilitaristischen Tresen im Syndikat in Neukölln ein. Willkommen sind alle, die sich ohne Geschwurbel über antimilitaristische Themen austauschen wollen. Außerdem feiern wir die Einstellung von zwei Strafverfahren wegen Adbusting. Ab 19 Uhr treffen wir uns für ein offenes Plenum. Ab 20 Uhr gibt’s Kneipe und lockeren Austausch.

 

Warum Antifa und linksautoritäre Gruppen nicht zusammenpassen (5): Antisemitismus

Viele junge Antifaschist*innen, die sich in den vergangenen Monaten politisiert haben, taten dies auch unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt!“. Der Spruch, der an den Schwur von Buchenwald erinnert, ist im Original eine Absage an Faschismus und Krieg. Im weiteren Sinne meint das „Nie wieder!“ heute aber auch die Konzentrations- und Vernichtungslager des nationalsozialistischen Deutschlands, weil der Schwur von Buchenwald nach der militärischen Befreiung des Konzentrationslagers im thüringischen Weimar geleistet wurde.

Fr. 24.10. Workshop Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen

Am Freitag, den 24.10.2025 sind vom AStA der Alice Salomon-Hochschule in Berlin eingeladen. Um 14h veranstalten wir dort in Raum 231 den Workshop: Adbusting: Militär-Werbung mit minimalinvasivem Vandalismus bekämpfen. Der Workshop ist auch eine gute Gelegenheit, die Aktiven der Werkstatt für antifaschistische Aktionen (w2a) und ihre politische Arbeit näher kennen zu lernen, falls du mit Kommunikationsguerilla gegen Militär und Polizei kreativ aktiv werden möchtest.

 

Solidarität mit ABeTa und Prosfygika

Aufgrund der autonomen Besetzungstage (AbeTa) fühlten wir uns dazu inspiriert, unsere Verbundenheit gegenüber anderen Besetzungen an anderen Orten auf der Welt zum Ausdruck zu bringen.

 

Zwei Jahre Palästinasolidarität and all I got were zehn verbrannte Proletarier*innen

Wenn ich vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ein kriegsbegeisterter, antisemitischer Mob in Bern gewütet, und dabei einfache Gastroangestellte in Lebensgefahr gebracht hat, hätten die wenigsten dabei an Linke gedacht. Nun sind wir aber am Punkt, an dem das zur Tatsache wurde. Ein Rant über die letzten zwei Jahre:

Anna und Arthur Haltens Maul

Kritik am „Dialog“ des Gorleben Archivs – Wenn Gesprächsformate zur Beruhigung statt zur Begegnung werden

Aussagen und Einlassungen

Meine Geschichte zu Aussagen und Einlassungen im Kaindl-Verfahren 1994 in Berlin

Seit den Aussagen eines Verräters im Frühjahr 2022 im Zusammenhang mit dem Antifa Ost- Verfahren sind inzwischen mehrere Genoss*innen verhaftet worden und mit Vorwürfen wie „versuchter Mord“ usw…konfrontiert. Einige sitzen und warten auf ihren Prozess. Mein Herz schlägt mit allen Betroffenen, in Berlin, Budapest, Athen und vielen anderen Städten und Ländern, die von einem System verfolgt, angegriffen und in Knäste gesteckt werden, wo sie vielleicht die nächsten Jahre verbringen werden. Einige Worte über die Gefangenen und Betroffenen aus dem „Antifa Ost -erfahren und Budapest“, Respekt und Solidarität.

Ich wurde gefragt, ob ich über die Zeit im Knast und der Entscheidung im Kaindl-Verfahren 1994, keine Einlassungen zu machen, berichten möchte. Denn seit dem genannten Kaindl-Verfahren, gab es in Deutschland wohl kein Verfahren, in dem Antifaschist*innen mit Anklagen wie Mord und versuchter Mord vor Gericht standen und weitere gesucht wurden. Auch hier sind mehrere Antifaschist*innen betroffen und die sitzen in verschiedenen Städten, in verschiedenen Knästen oder einige werden noch gesucht.

 

Jugend – Zukunft – Revolution: Die Revolutionäre Zukunft – die Jugendorganisation der Organisierten Autonomie – gibt es nun in drei Städten

Ab dem 14. Oktober 2025, zwei Jahre nach der Gründung der Revolutionären Zukunft Nürnberg, gibt es die Jugendorganisation der Organisierten Autonomie in Nürnberg, Schwäbisch Gmünd und Stuttgart (ehemals Autonome Jugend Stuttgart).

Gründe, sich zu organisieren gibt es genug:
Wir schließen uns als Jugend zusammen, um gegen die Auswirkungen dieses Systems und für eine revolutionäre Zukunft zu kämpfen .

Für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung und Krieg, ohne Patriarchat und Rassismus!

Ihr findet uns auf Instagram unter @rz.nbg, @rz.gmuend und @rz.stuttgart.

 

Der "Antifa-Prozess-Dresden" – Herausforderungen und Widersprüche unserer Solidaritätsarbeit.

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Wir schreiben diesen Text als Soligruppen der angeklagten Antifaschist*innen, denen ab dem 4. November 2025 in Dresden vor dem Oberlandesgericht (OLG) der Prozess gemacht wird.

Einige von uns leisten eher Hilfe während der Haftzeit, während andere versuchen, die Ermittlungen und den Prozess politisch einzuordnen. Wir arbeiten als selbständige Gruppen, unsere Positionen sind daher nicht zwingend deckungsgleich mit denen der Angeklagten. Wir verstehen uns als antifaschistisch, feministisch, emanzipatorisch, linksradikal und sehen, dass die gesellschaftlichen Verhältnisse antifaschistische Selbstverteidigung erfordern. Daraus resultiert unserer Anspruch an Solidarität im anstehenden Prozess.

Fotos: Afd widersetzen in Jüterbog

"Schöner leben ohne Nazis". AFD widersetzen in Jüterbog am 11.10.2025

Hunderte Menschen protestierten mit Blockaden gegen einen Parteitag der Berliner AfD am 11. Oktober 2025 im brandenburgischen Jüterbog.

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