Redebeitrag vom 13.12 in Schwarzenberg
Redebeitrag von der Demo am 13.12 in Schwarzenberg
Hallo liebe Genoss*innen, Freund*innen und auch ein hallo an alle Interessierten Menschen.
Wir stehen heute auf der Straße um zu zeigen, dass wir uns von den Repressalien der Staatsmacht nicht einschüchtern lassen!
Jede Woche gibt es neue Videos, neue Erfahrungsberichte von politisch engagierten Menschen, die Polizeigewalt erleben.
Viel zu lange haben wir geschwiegen, viel zu viel mussten wir ertragen. Aber damit ist Schluss!
Wir lassen uns nicht von kokosenden Bullen einschüchtern! Nicht von Ihrer Schikane, nicht von ihren Drohungen!
Während die Bullen Nazis schützen und selber welche in ihren Reihen haben, stehen wir auf der Straße. Woche für Woche setzen wir uns zur Wehr, weil wir uns im Kampf gegen Nazis, weder auf den Staat, noch auf die Cops verlassen können!
Und wir sagen es deutlich: Dieses System schützt sich selbst. Es schützt Nazis, es schützt Rassismus, es schützt seine Gewaltapparate und es greift alle an, die sich ihm in den Weg stellen. Die Polizei ist dabei kein „Fehler im System“, sie ist ein zentrales Werkzeug dieses Systems. Ihre Gewalt ist politisch. Ihre Repression ist gewollt.
Sie wollen, dass wir still sind. Dass wir müde werden. Dass wir uns an Übergriffe, an Schikanen, an Drohungen gewöhnen. Aber wir gewöhnen uns nicht. Wir akzeptieren keine Normalität, in der antifaschistischer Widerstand kriminalisiert wird, während Nazis marschieren dürfen.
Auf den Staat ist beim Kampf gegen Nazis kein Verlass. Auf Gerichte nicht. Auf interne Ermittlungen nicht. Auf leere Versprechen sowieso nicht. Unsere Sicherheit kommt nicht von oben, sie kommt aus unseren eigenen Strukturen, aus Zusammenhalt, aus gegenseitiger Verteidigung und aus Widerstand.
Und wir werden nicht aufhören. Nicht nach dieser Demo, nicht nach der nächsten Anzeige, nicht nach der nächsten Repression. Jeder Angriff macht uns wütender, organisierter und entschlossener. Wir bleiben unbequem. Wir bleiben laut. Wir bleiben auf der Straße.
Denn wenn sie uns angreifen, ist das der Beweis, dass wir recht haben. Und solange Nazis existieren, solange der Staat sie schützt und Kritiker*innen verfolgt, bleibt unser Widerstand notwendig.
Kein Frieden mit diesem Zustand. Kein Vertrauen in ihre Institutionen. Kein Schritt zurück.
Solidarische Grüße gehen in den Untergrund, zu Maja nach Ungarn und zu allen anderen politischen Gefangenen in Deutschland und weltweit!
Solidarität kennt keine Grenzen - wir auch nicht
Bullen sind Nullen und FREE ALL ANTIFAS!
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