Freiräume

Wagenplatz Oelhafen (Bremen) Breaking Borders Nachtrag

Letzte Woche am Donnerstag den 05.09 ist bei uns eigentlich das Breaking Borders Punk Fest angedacht gewesen, dessen Einnahmen an Seenotrettung und Geflüchtetenhilfe gehen. Wie aus heiterem Himmel kam jedoch von Polizei und Bauresort ein Veranstaltungsverbot reingeflogen, das schafft keine gute Grundlage für Verhandlungen, dennoch haben wir uns entschieden nicht auf Konfrontationskurs zu gehen.

Doch nach unseren eigenen Regeln zu spielen lassen wir uns nicht nehmen.
Wir sind um 18.00 Uhr vom Ølhafen am Hagenweg (Bremen) losgezogen, haben uns am Waller Bahnhof mit 100 Menschen zusammen gefunden und sind mit Musik aus dem Lauti zum Afd Büro gezogen. Dort haben wir unsere Pressemitteilung vorgelesen und waren gemeinsam laut. Weiter ging es zum Wartburgplatz, wo eine Band gespielt hat (Cholera Tarantula).

Zu unserem bedauern hat die Polizei mit massiver Gewalt eingegriffen und wieder einmal gezeigt, wozu sie eigentlich da ist. Das Konzert wurde abgebrochen und die Demo aufgelöst es gab einige verletzte auf Seiten der Demonstranten.

 

Bauarbeiten und Bullen in der Rummelsburger Bucht. Grüße vom SabotGarten! (ex DieselA)

+++Bauarbeiter errichten einen Zaun um die offene Kiezbrache Widerstrand+++Bullen und Secus schuetzen die Arbeiten+++Kommt in die Rummelsburger Bucht und sabotiert ihre Plaene+++Wagenplatz DieselA ist jetzt der Wagenplatz SabotageGarten+++

+++Construction workers want to fence us out+++Police and security protects them+++Come to the Rummelsburger Bucht and sabotage their construction plans+++Waggon place DieselA is now SabotGarden+++

Attacke auf das griechische Konsulat (M) Attack on the Greek Consulate

In der Nacht vom 10.9. auf den 11.9.2019 wurde das griechische Generalkonsulat in München Ziel einer Farbattacke. Dabei wurde die Fassade mit Bitumen besprüht und das Tor mt den Worten "Exarchia Resists (A)" verziert. Die Akton ist unsere Antwort auf die Repression des griechischen Staates gegen die Squats! In Solidarität mit allen Gefangenen! No surrender - No truce!

In the night of 10th to 11th september the Greek General Consulate in Munich became the target of a colour attack. The facade was sprayed with bitumen and the gate was decorated with the words "Exarchia Resists(A)". The action is our response to the repression of the Greek state against the squats! In solidarity with all prisoners! No surrender - No truce!

Von #Besetzen und #TuMalWat – In Erinnerung an Klaus Jürgen Rattay

Never cared for what they do
Never cared for what they know
But I know

Ein junger Mann, vielleicht auch noch ein Junge, trotzig in Vollbart und Lederjacke, steht im Hinterhof der besetzten Häuser in der Winterfeldstraße, der eher eine große Freifläche denn ein Hinterhof ist, viele Häuser, die den Krieg überstanden haben, sind schon abgerissen. Morgen sollen hier in der Winterfeldstraße zwei besetzte Häuser geräumt werden, man geht davon aus, dass es auch in anderen Teilen der Stadt zu Räumungen kommen wird. Die Berliner Abendschau hat ein Filmteam entsandt, man will Impressionen vor dem großen showdown sammeln. Ruhig und sachlich spricht der Junge in die Kamera: Er sei aus der Provinz nach Berlin gekommen, habe keinen Bock mehr auf eine Arbeit, bei dem ihm der Meister zusammen scheiße und überhaupt sei die Sache mit der Maloche Mist. Er wolle sich an den Hausbesetzungen beteiligen, fände den Zusammenhalt und die Solidarität und auch die Sache mit dem Kiffen, und da umspielt ein wunderbares Lächeln seine Lippen, eine prima Sache. Auf Nachfrage räumt er ein, dass er auch Angst vor dem morgigen Tag habe, ist sich nicht zu stolz, zu sich, zu seinen Gefühlen zu stehen. Markiert nicht den straighten Fighter, der er gar nicht ist. Aber er habe auch Mut zu kämpfen, betont er noch. Nicht einmal vierundzwanzig Stunden später ist der Junge tot. Sein Name war Klaus Jürgen Rattay.

(HH) Feuer für Spie als Geste der Solidarität mit den 3 v.d. Parkbank und rebellischen Kiezen

Unzweifelhaft werden manchmal die Räume enger, in denen wir uns frei bewegen können:
In Hamburg, wo die Sonderkommissionen in der Presse den angeblichen Erfolg ihrer Observationsteams, ihrer Videoauswertungen, DNA – Schnüffeleien und Denunziant*innenhotlines verkünden. Alles um die Illusion ihrer im Sommer vor zwei Jahren verlorenen Sicherheit neu zu etablieren.

Solidarität mit Exarchia - NO PASARAN! Aufruf zu einer Kundgebung vor dem griechischen Konsulat in Hamburg am Sa, den 7. September

Der Angriff des Staates auf die Geflüchteten und Anarchist*innen in Exarchia begonnen. Mehrere Squats wurden gewaltsam geräumt, Menschen verschleppt und in Geflüchtetenlager abgeschoben. Der griechische Staat hat angekündigt die Situation weiter zu verschärfen. Der Angriff auf Exarchia betrifft uns alle. In diesem Sinne rufen wir euch dazu auf, gemeinsam mit uns am Sa, den 7.09.2019, um 12 Uhr vor das griechische Konsulat (Neue ABS-Strasse 10) zu kommen und unsere Solidarität mit den Menschen in Exarchia kundzutun, die diesen Kampf nicht nur für sich, sondern für uns alle kämpfen.

Magdeburg [MD] Vier auf einen Streich - Solidarische Grüße nach Exarchia

Wir haben in dieser Nacht 4 Häuser in verschiedenen Stadtteilen von Magdeburg besetzt. Damit zeigen wir unsere Wut über die brutalen Angriffe auf Exarchia, bei denen über 140 Menschen in Flüchtlingslager eingesperrt oder gleich geknastet wurden. Wir zeigen damit aber auch unsere Solidarität mit den freien und rebellischen Geistern dieses Viertels und allen anderen widerständigen Orten.

"Graffiti is not a crime"

Diskussion und Workshop

Wider dem reaktionären Zeitgeist! – Eine kurze und leicht polemische Kritik an dem anti-emanzipatorischen und rassistischen Artikel "Die Linke als Konsumraum" in der aktuellen Ausgabe der SWING

 

 

 

Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten!

 

- Oscar Wilde

 

 

 

 

In der aktuellen Ausgabe der SWING – Autonomes Rhein-Main-Info (Nr. 124, S. 12-14) findet sich ein Artikel, welcher vorgibt eine Kritik an Drogenkonsum in der linksradikalen Szene am Beispiel der Stadt Marburg formulieren zu wollen. Dieser Artikel wurde ursprünglich auf dem Blog "Metadiskursiv" veröffentlicht. (1) Vorangegangen war dem Artikel eine Hausdurchsuchungsaktion der Polizei in mehren Ortschaften, in dessen Zuge auch ein Teil des alternativen Wohnprojektes "Bettenhaus" in Marburg betroffen war. Beim "Bettenhaus" handelt es sich um eines der größten selbstverwalteten linken Wohnprojekte in Hessen. (2) Auf die genauen Geschehnisse soll hier nicht eingegangen werden, es sollte aber klar festgehalten werden, dass das kolportierte Bild, aus dem Projekt sei ein Drogenhandelring betrieben worden völlig aus der Luft gegriffen ist. Was als – wenn auch unangenehmes - Problem hätte innerhalb des Projektes gelöst werden können, wird von Manchen nun missbraucht, um das Projekt (ob abischtlich oder nicht) zu diskreditieren und ihre eigenen puritanistischen Ansichten, die in Teilen auf rassistische Argumentationsmuster beruhen, stark zu machen.

 

 

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