Leipzig

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am 24.11.25 im Kontext von Tag X

Am 24.11.25 findet um 13.00 Uhr die Fortsetzung des Prozess am Amtsgericht Leipzig vom 5.11.25 statt. Angeklagt ist eine Person, der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamt*innen vorgeworfen wird.

[LE] Kurzbericht zur Kundgebung vom 09.11.2025 im Gedenken an das Novemberpogrom 1938

Auch in diesem Jahr hatten wir für den 9. November zu einer antifaschistischen Kundgebung in Erinnerung an das Novemberpogrom 1938 aufgerufen. An der Kundgebung nahmen ca. 150 Leute teil. Eröffnet wurde die Kundgebung mit einem Redebeitrag von uns, der sich mit dem Novemberpogrom in Leipzig und dem Schicksal der Familie Joske beschäftigte. Der zweite Beitrag von disput kritisierte, dass die radikale Linke hinter einer antideutschen Kritik von Staat, Kapital und Antisemitismus zurückfalle. Im dritten Beitrag einer Genossin aus der translib wurde beleuchtet, wie gegenwärtig Antisemitismus von der Politik verhandelt wird: nicht um Jüdinnen:Juden zu schützen, sondern um „die eigene politische Heimat zu markieren“. Der vierte Beitrag kam vom Bündnis Reclaim Antifa und thematisierte, dass Antisemitismus eher mit einem brüchigen Tabu belegt und von einer oberflächlichen Erinnerungskultur begleitet ist, statt ernsthaft aufgearbeitet zu werden. Der letzte Beitrag von einigen Genossen von alea beschäftigte sich mit dem Verhältnis des gegenwärtigen Antizionismus und Antisemitismus. Beendet wurde die Kundgebung mit dem ersten Satz von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitschs 13. Sinfonie, dessen Grundlage das Gedicht „Babi Jar“ von Jewgeni Alexandrowitsch Jewtuschenko ist.

Wir freuen uns, dass so viele unserem Aufruf folgten und dokumentieren hier alle Beiträge.

Bäckerei von AFD Stadtratsabgeordneten markiert

 

Wir haben die Bäckerei der AFD - Stadtratsabgeordneten in Leipzig, Alexandra Hachmeister, markiert. Sie ist Inhaberin der Filiale in der Zweinaundorfer Straße 9. Die AfD inszeniert sich als Stimme des 'kleinen Mannes' – ihre Politik ist das Gegenteil: Steuererleichterungen für Konzerne, Hetze gegen Geflüchtete, Kürzungen für Familien und Rentner*innen. Gegen den Rassismus und Sozialabbau - Kein Cent für Nazisemmel!

Video: https://sendvid.com/nifapllr

 

 

+++Neubaute im Leipziger Westen mit Farbe markiert+++

In Solidarität mit allen besetzten Häusern, die dieses Jahr geräumt wurden.

Aufruf zur solidarischen Prozessbegleitung am 26. November 2025 am Amtsgericht Leipzig

8:45: Eingang Amtsgericht - 9:00 Uhr: Sitzungssaal 201, 2.OG

Am 13.09.2022 kam es in in der Leipziger Südvorstadt zu spontanen Protesten, nachdem die geplante Abschiebung eines langjährigen Nachbarn M. bekannt wurde. Hunderte gingen auf die Straße und protestierten gegen den Polizeieinsatz und die rassistische Praxis, Menschen aus ihrem Lebensumfeld zu reißen und zurück in ein Leben voller Unsicherheit und Angst zu schicken, wo nicht selten Folter und Tod drohen. Auch wenn diese Abschiebung am Ende durch vielfältigen Protest (vorerst) verhindert werden konnte, bleibt uns der Tag in schmerzhafter Erinnerung. Zum einen weil wieder einmal deutlich wurde, dass der Staat bereit ist, rassistische Ausgrenzung auch mittels Spezialkräften in Kettenhemden und gegen Proteste durchzusetzen. 

 

Banner in Solidarität mit den Fankultur-Protesten in Leipzig

Am 16.1. war die bundesweit mobilisierte Demonstration von Fußballfans aus vielen Städten. Mit über 10.000 Teilnehmer*innen wurde über den Ring gezogen und gegen die mit Sicherheit kommenden umfangreichen Überwachungsmaßnahmen protestiert. 

Als Anarchistische Bande aus Leipzig haben wir uns am Wegrand solidarisiert und stehen mit den Fußballfans gegen Überwachung, absurde Kontrollen und das Erdrosseln ihrer Fankultur in sogenannter "Sicherheit", die nichts anderes ist als ein Polizeistaat.

Was bei euch ausprobiert wird, kommt früher später zu uns und allen rebellischen Bewegungen. Demnach sagen wir:

All Cops Are Bastards und Nieder mit dem Staat! 
Für einen geneinsamen Aufstand gegen alle die uns unterdrücken wollen!

[LE] Vonovia-Auto entglast, tiefer gelegt und besprüht!

Wir haben am Wochenende ein Auto des Immobilienkonzerns VONOVIA in Leipzig-Connewitz beschädigt und fahruntüchtig gemacht. Das Auto wurde von außen und innen eingefärbt, die Scheiben des Wagens eingeschlagen und alle vier Reifen eingestochen. Warum? Weil wir der Meinung sind, dass Akteure von Gentrifizierung, Modernisierungsvertreibung und Mietwucher eine legitime Zielscheibe für Widerstand sind und als solche auch markiert gehören.

 

Eine ausführliche Begründung, warum es legitim ist, Vonovia anzugreifen, könnt ihr in dieser Broschüre nachlesen: https://de.indymedia.org/sites/default/files/2022/01/VONOVIA-Broschuere-WebLQ.pdf Den Ausführungen schließen wir uns an.

 

Wir solidarisieren uns mit den geräumten Häusern der Autonomen Besetzertage (AbeTa).

Fuck Vonovia und alle weiteren Mieterwucher-Profiteure!

 

LEIPZIG | Für eine kommunistische Jugend statt „Patriotische Jugend“ – Schaffen wir eine echte Alternative!

Die "Junge Alternative" ist Geschichte - es folgt die "Generation Deutschland" oder "Patriotische Jugend". Wie auch immer die neue AfD-Jugend heißen mag: Als junge Kommunist:innen werden wir die Gründung einer neuen faschistischen Jugendorganisation nicht unbeantwortet lassen. Wir beteiligen uns Ende November an den antifaschistischen Protesten gegen die Neugründung und haben im Zuge einer bundesweiten Kampagne der Kommunistischen Jugend schon fleißig in Leipzig mobilisiert.

LE: Strategien des Polizeiverhörs und wie wir uns dagegen wehren können

 

13.11.25 | 19 Uhr

Der Vortrag gibt ein Blick hinter die Kulissen eines Polizeiverhörs, welche Strategien die Polizei lernt, um uns zu verhören und wie wir uns dagegen wehren können.

 

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