Newswire

Corona-Pandemie im Knast

Anne Seeck, Peter Nowak , Gerhard Hanloser und Elisabeth Voß diskutieren mit Gästen, diesmal zum Thema:: "Corona-Pandemie im Knast“ mit Thomas Meyer-Falk, der Soligruppe für die Gefangenengewerkschaft (GGBO-Jena) und dem Gefangeneninfo. 

Fotos: 1. Mai 2021 im Grunewald

Mindestens 15000 autonome Sozialarbeiter:innen besuchten am 1. Mai 2021 die abgehängten Wohlhabenden im Problemkiez Grunewald. Die vier Kilometer lange Fahrrad-Demonstration schlängelte sich auf der 40 Kilometer langen Route durch die Stadt – ganz Berlin war in Bewegung, um die Eigentumsfrage zu stellen. Die Fahrrad-Sternfahrt hat gezeigt, dass demonstrieren auch in der Pandemie funktioniert: Die Botschaft wurde geteilt, das Virus nicht.
Fotos: https://umbruch-bildarchiv.org/1-mai-im-grunewald/

Frankfurt Sossenheim: Buttersäure für die Bullen: Wir bestimmen Zeit und Ort selbst!

 

Wir haben in der Nacht vom 06.05 auf den 07.05 den Polizeiposten des 17.Reviers in Frankfurt Sossenheim mit Buttersäure angegriffen.
Wir nahmen Rache für die Verletzten des 1. Mai.
Dazu habe wir ein Fenster ihrer Büroräume eingeschlagen und Buttersäure darin verteilt. Der Posten ist nur ein kleines Rädchen in der mörderischen Maschinerie der Bullen, die uns am 1.Mai, verprügelt, verletzt und dabei Tote in Kauf genommen hat. Doch er ist Teil dieser menschenverachtenden Maschinerie und wurde deshalb zum Ziel unserer Wut.

 

 

Antikurdische Razzia

Der kurdische Verein Medya-Volkshaus in Nürnberg wurde von der Polizei gestürmt. Dabei wurden wohl auch Wohnung(en) gestürmt.
Und wieder deutet es auf einen zeitlichen Zusammenhang hin, der türkische Außenminister hat erst letzten Donnerstag Berlin besucht.

Don’t Wait Until It’s Too Late- Internationaler Aufruf zu dezentralen Aktionen für Køpi Wagenplatz, Rigaer 94 & Potse. 15.5 &16.5

Ein Angriff auf unsere Strukturen und Ideen

Während der globale Kapitalismus eine Krise in Funktion und Legitimität erlebt, versuchen revanchistische und reaktionäre Staaten, ihre bedrohten Machtpositionen zu stärken, indem sie versuchen, Bereiche des Widerstands gegen ihre Agenda zu beseitigen. Von Anti-Protest- und Pro-Polizei-Gesetzen in Griechenland, Großbritannien und Frankreich bis hin zur Dämonisierung der anarchistischen und antifaschistischen Bewegung in den Vereinigten Staaten bemühen sich Regierungen weltweit, den Schaden, der ihrer projizierten moralischen Legitimität zugefügt wird, zu begrenzen und jegliche Bedrohung für ihre Allmacht zu beseitigen. Da autonome Räume eine der offensichtlichsten physischen Manifestationen unserer Politik sind, in der emanzipatorische Ideen verwirklicht, in die Praxis umgesetzt und an eine breitere Gesellschaft weitergegeben werden, sind diese Räume zu offensichtlichen Zielen geworden. Gestützt durch die Coronapandemie, die vom zunehmenden Autoritarismus sowohl ablenkt als ihn auch rechtfertigt, gab es im letzten Jahr weltweit Vertreibungswellen, als die Regierungen versuchten, uns Räume wegzunehmen.

(B) Jugend braucht Räume, Solidaritätsaufruf für die Potse

Wir als Meuterei rufen dazu auf gemeinsam dafür zu kämpfen, dass die Potse bestehen bleiben kann. Lasst uns klarmachen: keine Räumung der Potse und Alternative Orte in denen Potse und Drugstore ihre Arbeit weiterführen können. Wir rufen auf aktiv zu werden für mehr Räume für selbstverwaltete Jugendarbeit und die Bestehenden, wie die Keimzelle in der Rigaerstraße, zu erhalten.

Fotos: Revolutionäre 1. Mai-Demo in Berlin

Fotos von der revolutionären 1. Mai-Demo in Berlin: https://umbruch-bildarchiv.org/1-mai-2021-in-berlin/

Einige Chaot:innen

Einwurfschreiben an Bild Redaktion in Leipzig.

Ein neuer Krieg und eine offene Rechnung

 

Widerstand hat viele Formen, aber vor allem klare Ziele. In diesem Fall das Ende des türkischen Faschismus. Dafür ist es unerlässlich zu verhindern, dass die Regierungen in Deutschland, England oder Frankreich Erdogan und sein Regime weiter unterstützen.

 

[HH] „SOLIDARITÄT MIT DEN BESETZER:INNEN DER RIGAER STRASSE 94 IN BERLIN“

SOLIDARITÄT MIT DEN BESETZER:INNEN DER RIGAER STRASSE 94 IN BERLIN

Unter der Brücke beim S-Bahnhof Sternschanze klebte eine Tapete in Solidarität mit den Besetzer:innen der Rigaer Strasse 94. Leider wurde sie nach ein paar Tagen von Schweinen abgerissen. Deshalb hier nochmal Fotos.

Andreas Geisel - Innensenator der Verdrängungspolitik! (ENGLISH BELOW) Kundgebung 12.05 15:00 Willy-Brandt-Haus

Kundgebung 12.05 15:00 Willy-Brandt-Haus

(A-Radio) Libertärer Podcast Aprilrückblick 2021

Das A-Radio Berlin präsentiert den neuen Libertären Podcast mit dem Aprilrückblick 2021: unser ernster und satirischer Blick auf die Geschehnisse des Vormonats. Mit News aus aller Welt, einem langen Beitrag zum Roma-Day, einem Interview zur Situation der Jugendzentren Potse und Drugstore in Berlin, Kropotkin, Wo herrscht Anarchie u.v.m.

Fotos: Köpi Wagenplatz bleibt

Auf der Seitenwand der Köpi entstand im April 2021 in Zusammenarbeit von Künstler*innen mit dem Wagenplatz und der Hausgemeinschaft ein neues Fassadenbild.
Anlass ist die drohende Räumung des Wagenplatzes. Am 15. Mai wird es eine Soli-Demo geben und am 16. Mai eine Kundgebung vor dem Wagenplatz in der Köpi.
Fotos: https://umbruch-bildarchiv.org/koepi-wagenplatz-bleibt/

"Wenn ein Volk inmitten einer Pandemie auf die Straße geht, ist es, weil die Regierung gefährlicher ist als der Virus" - Zum jetzigen Aufstand in Kolumbien

Generalstreik, Massenproteste, Blockaden, harte Konfrontationen zwischen Protestierenden und den Bullen, Brandstiftungen, zahlreiche Plünderungen. Die Bevölkerung Kolumbiens befindet sich im Aufstand. Was sich zunächst als Generalstreik und Protest in den großen Städten gegen eine neue Gesetzesreform entzündete, hat sich nun zu einer landesweiten Erhebung entwickelt.

 

Hörspiel "Grüße von dort Unten"

Vor fast 76 Jahren wurde der deutsche Faschismus militärisch besiegt. Anlässlich dieses denkwürdigen Ereignisses wollen wir auch die nicht vergessen die trotz der brutalen Verhältnisse  der Diktatur den Widerstand weiter aufrechtgehalten haben.
Das Hörspiel “Grüße von dort unten” beruht auf der Geschichte von Rudolf Berner, einem schwedischen Anarchisten, der 1937 im Auftrag deutscher Anarchosyndikalisten nach Nazi-Deutschland reiste. Der erste Teil ist abb jetzt auf unserer Webseite abrufbar.

Überlegungen zur Anti-Repressionssponti am 29.4. im Hecht

Copyright Tino Plunert

Am 29.4. gab es eine Anti-Repressionssponti in Soli mit den HAusdurchsuchten in Connewitz den Tag zu vor. Hier einige Überlegungen zu den Sponti.

Für ein Ende der Trostlosigkeit! Aktionsvideo zum 1. Mai [AB]

Aschaffenburger Gruppen zeichnen sich im allgemeinen durch verkrustete Strukturen und maßlose Selbstüberschätzung bei gleichzeitiger Trägheit aus. Ein Zustand den man – neben den herrschenden Verhältnissen – ebenfalls als äußerst trostlos charakterisieren könnte. Es handelt sich um Hindernisse, die überwunden werden müssen, wenn der bessere Morgen mehr als ein süßer Traum sein soll. In düsteren Zeiten dokumentiert Randzeilen gerne die Hoffnungsschimmer in Form eines Videos. Venceremos, Genossen!

Fotos: take back the night

Es war eine kraftvolle, wütende und emotionale Demo, die sich am 30.04.2021 angelehnt an die feministische Tradition vom Spreewaldplatz in Kreuzberg auf den Weg nach Friedrichshain machte. Rund 2000-3000 Frauen, Lesben, inter, nichtbinäre und trans Personen demonstrierten gegen alltägliche patriarchale Gewalt auf der Strasse, im Club oder in häuslichen Beziehungen.
Fotos: https://umbruch-bildarchiv.org/take-back-the-night/

Zündlumpen #083

Die 83. Ausgabe des Zündlumpens, der anarchistischen Zeitung, die manche für "eine Beleidigung für den Anarchismus" halten, ist da. Vollgepackt mit Texten über Polizei, Polizieren, zu Militarismus und Krieg, zu Angriffen auf die technologische Infrastruktur und dem Aufruf zur revolutionären Solidarität mit einem anarchistischen Funkmastbrandstifter aus Frankreich, über Katastrophismus, Egoismus und natürlich auch – der Dauerbrenner – die eine oder andere ketzerische Bemerkung zu dem, was uns als pandemischer Ausnahmezustand nun doch schon eine kleine Weile begleitet. Außerdem ein neues Kapitel aus "Gegen seine Geschichte, Gegen Leviathan!" und eine ganze Sammlung von Neuigkeiten über den Bruch mit der Linken, sprich, eine Art Hommage an unsere jüngsten Feind*innen aus Hamburg und Dortmund.

[FR] In Solidarität mit Berliner Wohnraumkämpfen: Vonovia mit Farbe beschmissen

Da wie in vielen anderen Städten Vonovia auch ihr Unding in Freiburg treibt und auf Kosten der Mieter_innen Gewinne scheffelt, haben wir dem Vonovia-Sitz in der Haslacherstraße 126 am revolutionären 1. Mai einen kleinen Besuch abgestattet und ein bisschen Farbe auf der weißen Fassade hinterlassen.

Informationen und Einschätzung zur Invasion Südkurdistans durch die türkische Armee

 

Die türkische Armee hat am 24. April eine Großoffensive auf die Medya-Verteidigungsgebiete in Südkurdistan gestartet. Die Guerilla der kurdischen Freiheitsbewegung leistet enormen Widerstand. Ein kurzer Überblick.

 

[B] 1. Mai: Klassenkämpferische Demo am Vormittag und klassenkämpferischer Block am Abend

Am 1. Mai 2021 beteiligten sich etwa 2000 Menschen an der klassenkämpferischen Demonstration in Berlin unter dem Motto „Nicht auf unserem Rücken – Gewerkschaften und Lohnabhängige in die Offensive! Gemeinsam gegen die Krise!“. Da der DGB keine Demonstration organisiert hatte, haben über 20 Initiativen zu einer eigenen klassenkämpferischen Demonstration aufgerufen. Bei der Revolutionären 1.-Mai-Demonstration in Berlin-Neukölln waren über 25.000 Menschen. Die Demo konnte aufgrund von massiven Angriffen der Berliner Polizei nicht nach Kreuzberg ziehen.

Bericht zur Kundgebung des Netzwerks Anarchismus in Karlsruhe (ANIKA) am 1. Mai 2021

Das Netzwerk Anarchismus in Karlsruhe (ANIKA) hatte für den 1. Mai zu einer Kundgebung auf dem Schloßplatz in Karlsruhe aufgerufen.

Only local images are allowed.

Ab 11:30 Uhr versammelten sich einige Menschen auf einem Teil des Schloßplatzes zur Kundgebung, die ihre inhaltlichen Schwerpunkte auf die Themen Arbeitsrecht in Zeiten von Corona und gegenseitige Hilfe setzte.

Der 1. Mai in Paris

Bullen fangen Mülleimer

 

Geschätzte 30.000 Menschen beteiligten sich am 1. Mai an der traditionellen Demonstration in Paris. Ein großer Teil davon wurde von Gewerkschaften wie der CGT, den Gilets Jaunes und mehr oder weniger linken Gruppen mobilisiert. Vertreten waren auch kurdische, palästinensische und algerische Strukturen, die ihre spezifischen Forderungen präsentierten. Die Mobi aus dem anarchistischen oder autonomen Spektrum war verhalten und begann erst eine Woche vor diesem Datum.

 

 

Schon wieder

Statement gegen Gewalt in Beziehungen.

[Jena] Commerzbank und Deutsche Bank angegriffen

Heute Nacht haben wir die Deutsche Bank und Commerzbank in Jena eingeknallt und ihre Fassaden verschönert.

Neues aus der JVA

 

In der in Südbaden gelegenen JVA Freiburg soll im Mai die Erstimpfung gegen den Corona-Virus erfolgen (1.), zudem hat das Landgericht Freiburg das Urteil im sogenannten „Rattengift-Prozess“ gesprochen (2.).

[VS] Bullen greifen 1.Mai-Demo an - Bericht zum 1.Mai in Villingen-Schwenningen

Starke Demonstration am 1.Mai in Villingen-Schwenningen. Trotz der Versuche der Polizei ein selbstbestimmtes Auftreten zu verhindern trugen über 100 Menschen klassenkämperische und revolutionäre Positionen auf die Straße. Auf der Häfte der Route griff die Polizei schließlich an da die Teilnehmer:innen eine Auflösung nicht akzeptierten und die Demo fortsetzten.

Vorläufiges Fazit der Autonomen: Größter Krawall seit 10 Jahren!

 

 

Das Zentralkommitee der Berliner Autonomen* fasst den Abend des 1. Mai zusammen und zieht ein vorläufiges Fazit.

 

 

[K] Erfolgreiche klassenkämpferische und revolutionäre Demonstration in Köln

 

Der erste Mai ist der Kampftag der Arbeiter:innen Klasse, unserer Klasse. Heute haben wir mit einer Demonstration unter dem Motto “Für eine Zukunft ohne Krisen – Für Klassenkampf und Revolution” dem Kapitalismus den Kampf angesagt. Für uns war die Demonstration der erfolgreiche Abschluss von einem Monat Mobilisierung und Aktionen. An der Auftaktkundgebung haben ungefähr 450 Menschen teilgenommen, bei der Abschlusskundgebung war die Demonstration auf 600 bis 700 Teilnehmer:innen angewachsen. Für uns ein klares Zeichen, dass unsere Forderungen nach der Enteignung aller Krankenhäuser und Pharmakonzernen genauso wie unsere Perspektive der Abschaffung des Kapitalismus auch in der Bevölkerung geteilt werden.

 

 

Seiten

Newswire abonnieren