Wien

[Wien] 12.09 ---> Nicht lange fackeln - Protest gegen den Aufmarsch der neofaschistischen "Identitären" <----

Am 12. September um 14 Uhr wollen die neofaschistischen "Identitären" am Kahlenberg aufmarschieren und einen Fackelzug abhalten.  Die Wiener Polizei aka. "die Besties der Faschos" sind der Meinung, dass es nur den neofaschistischen Aufmarsch geben darf- und kein antifaschistischer Protest Platz hat am Kahlenberg. Nichts anderes ist von dieser Behörde zu erwarten. Also sagen wir: "Viele Wege führen auf den Kahlenberg" und rufen alle Antifschist*innen dazu auf, wie auch immer, auf den Kahlenberg zu kommen.  Ziel: Bushaltestelle Kahlenberg - 13:30!

 

Spekulanten angreifen! Hugohaus bleibt! Alle Häuser bleiben!

In der Nacht vom 1. auf den 2. September wurde der Geschäftstelle der GSI 2 Entwicklung GmbH ein Besuch ausgestattet. Dabei wurde ihr Türschloss verklebt und die Nachbar*innenschaft freundlich auf ihre Verbrechen hingewiesen.

[wien] verdeckte kamera aufgedeckt

am sonntag (12.07.2026) konnten wir eine verdeckte kamera des vs/bullen enttarnen.

Wien: Sicherheitszone für Demokratie vor türkischer Botschaft errichtet ­

Das zivilgesellschaftliche Aktionsbündnis „Sicherheitszone für Demokratie“ in Wien fordert eine demokratische Lösung für Syrien und ein Ende der Zusammenarbeit mit Erdoğan.

w23: Kein Raum für Antisemitismus

w23 Logo

Aktuelle Änderungen in der w23: Die w23 wird künftig wieder ausschließlich von jenen Gruppen gestaltet und verwaltet, die sie vor 17 Jahren gegründet haben und seitdem kontinuierlich getragen haben.

Information über die unhaltbaren Zustände in der w23

Statement des Archiv der sozialen Bewegungen - Wien, Café Sabotage und einzelner Aktivist*innen anderer Gruppen, nach dem Versuch uns aus allen Entscheidungsstrukturen der w23 auszuschließen.

Uns ist bewusst, dass dieser Text sehr lang ausgefallen ist, das ist in diesem Fall aber notwendig. Im Sinne der Lesbarkeit vorab eine Zusammenfassung der wichtigsten Eckpunkte.

Wir — Archiv der sozialen Bewegungen - Wien, Café Sabotage und einzelne Aktivist*innen anderer Gruppen — informieren über aktuelle und gänzlich inakzeptable Zustände in der w23.

Wir sind jene, die sich vor einigen Wochen innerhalb der w23 mit einem Veto gegen eine Veranstaltung der Migrantifa Wien in der w23 gestellt haben. Grund dafür war der kurz davor veröffentlichte "Free Palestine"-Kundgebungsaufruf der Migrantifa Wien gemeinsam mit links-antisemitischen Gruppen und der Aufruf nach der Kundgebung in die w23 zur Veranstaltung zu kommen.

Lösungsvorschläge, wie gemeinsam als w23 / Gruppen der w23 eine eindeutige Position gegen Antisemitismus (in Form eines vorgeschlagenen Minimalkonsens) zu beziehen, und die Migrantifa einzuladen diesen zusammen mit uns zu unterstützen, wurden abgelehnt. Stattdessen wurde versucht den Konflikt zu entpolitisieren, in dem das Veto als "Machtinstrument" und angeblich mangelnde "Diskussionsbereitschaft" in den Vordergrund gestellt wurden. Das Veto und die nicht stattgefundene Veranstaltung der Migrantifa in der w23 wurde als "rassistischer Ausschluss" geframet, zu dem wir uns als Bedingung für eine weitere Zusammenarbeit "bekennen" sollten.

Seitdem hat sich die Situation zugespitzt. Nach drei w23-Treffen mit langen Diskussionen haben die Gruppen A-Cafe, Bibliothek von unten, Kollektiv Lauter*, PiKo und Zinnoberrot vor kurzem "beschlossen", dass wir von allen Entscheidungstrukturen der w23 ausgeschlossen werden, wenn wir nicht ihre Narrative annehmen. Dieser auf geheimen Treffen ohne unsere Anwesenheit getätigte "Beschluss" (den wir natürlich nicht anerkennen) folgt auf mehrere Wochen Mobbing und massivem Druck gegen jene Aktivist*innen, die eine klare Positionierung gegen jeden Antisemitismus eingefordert haben.

Angesichts dieser autoritären Eskalation und der für uns unfassbaren Macht"spielen" haben wir uns nach Wochen an Attacken dazu entschlossen, diese Vorgänge öffentlich zu machen, da die handelnden Gruppen offenbar bewusst darauf abzielen all das im Geheimen durchzuziehen.

Es darf keinen Platz für Antisemitismus oder auch nur eine gewisse Unschärfe diesbezüglich in linken Räumen geben. Nicht in der aktuellen Situation, und auch sonst nicht.

Antideutsche, Israel und andere deutsche Tugenden

Zum Thema Antideutsche als Antwort auf einen zutiefst schlechten, auf Emrawi gefundenen, Text.

Nehmen wir uns alles! Denn die Stadt gehört uns!

Eine Analyse zur Situation am Gaudenzdorfer Gürtel und der Ausgangslage für selbstorganisierte Wohnungskämpfe in Wien.

[Wien] Demobericht „Freizeitpädagogik bleibt!“

Ende Mai wurden Pläne der Regierung bekannt, in denen sie die bisherige Freizeitpädagogik in eine Assistenzpädagogik umwandeln wollen. Was sich nach einer kleinen Änderung anhört, hat für die Pädagog*innen in Wien schwerwiegende Konsequenzen. Bislang sind sie vor allem für die Nachmittagsschulen in Volks- und Elementarschulen zuständigen. Laut den neuen Plänen sollen sie auch am Vormittag quasi als Hilfslehrer*innen tätig sein. Dank des ohnehin schon krassen Lehrer*innenmangels kann mensch sich vorstellen, welcher Stress mit den neuen Aufgaben auf die Betroffenen zukommt. Als Dank gibt es dafür prozentuell weniger Lohn und mehr Arbeitszeit. Ein weiterer Kritikpunkt richtet sich an die geplante Voraussetzung für diesen neuen Beruf. Zwar braucht es in Zukunft nur noch die Hälfte der Ausbildungszeit, dafür wird aber Matura verlangt. Was mit den jetzigen Freizeitpädagog*innen ohne Matura passieren soll, ist unklar.

Wien, 1. Mai 1934 - Wir kommen wieder!

Der 1. Mai 1934 stand für die Wiener Linke unter keinen guten Vorzeichen. Keine drei Monate zuvor wagten Arbeiter*innen einen Aufstand gegen den Austrofaschismus. Der war leider erfolglos, die Konsequenzen waren jedoch fatal. Mehr als 100 Linke starben in den Gefechten, Tausende wurden verwundet. Tausende wurden verhaftet, es wurden extra „Anhaltelager“ für diejenigen errichtet, die an den Februarkämpfen teilgenommen hatten. Viele andere flohen vor der Repression ins Ausland. Alle linken Organisationen wurden verboten, ihr Vermögen einbezogen.

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