Wien

Gegen die Verteidigung der Friedhofsruhe

Which Side are you on?

Eine Silvesterparty am Reumannplatz (Wien) lief etwas aus dem Ruder. Durch Böller gingen ein Mistkübel, ein Kaugummiautomat und eine Sitzbank kaputt. Das Chaos wurde von Einzelnen genutzt, um die Scheiben eines Juweliers einen Stresstest zu unterziehen.Die eintreffende Polizei wurde nicht gerade freundlich begrüßt.

Solidarität mit den Rot-Kreuz Basismitarbeiter*innen der schwarzen Liste!

 

Eigentlich war es eine dieser linken Pflichtveranstaltungen (vielleicht kommt deswegen der Bericht so spät?). Basismitarbeiter*innen, die prekär im Winterpaket des Roten Kreuzes gearbeitet hatten, kamen wegen ihres politischen Engagement auf eine schwarze Liste und wurden trotz schon gemachter mündlicher Zusage nicht wieder eingestellt. Hier gibt es mehr Infos.

 

[Wien] „Gekündigt“ wegen politischen Engagement?

 

Es liest sich wie eine Farce: Menschen, die in der Wohnungslosenhilfe arbeiten, die sich für bessere Arbeitsbedienungen und für bessere Versorgung von Obdachlosen einsetzen, werden für dieses Engagement „gekündigt“. Und doch ist haargenau das in Wien beim Roten Kreuz passiert. Um den Skandal noch größer zu machen, weiß die Chefetage natürlich nicht, was Basisinitiativen so treiben, und wer da mitmischt. Sie ist also auf Vermutungen, auf Photos von Kundgebungen etc. angewiesen, um die „Schuldigen“ an politischen Protest zu finden. Das trifft auch mal die Falschen, z.B. Menschen, die nur am Rande oder gar nichts mit der Unterschriftenliste, die eine Betriebsversammlung fordert oder mit der „Initiative Sommerpaket“, jene Basisorganisation, die sich für eine bessere Versorgung der Wohnungslosen einsetzt und die mit der Repression getroffen werden sollte, zu tun haben.

 

naziübergriffe bei wiener sport club spiel

naziübergriffe durch hooligans von eisern wien, identitäre und den küssel nazis von unwiderstehlich österreich beim kleinen wiener derby zwischen dem wiener sportclub und der austria wien.

[Wien] 1. Mai mit Abstand

 

Der 1.Mai dieses Jahr war anders und doch gleich. Am 30.April endete um 24:00 die Ausgangssperre. Und obwohl bis dahin unklar war, wie es weitergeht, welchen legalen Rahmen es für Demos überhaupt gibt, gab es einige Anmeldungen für die rituellen Maikundgebungen und -demos. Alle traditionellen Demos wurden genehmigt, nur die SPÖ verlegte ihre Kundgebung in den virtuellen Raum. So gab es um 10:00 eine Kundgebung von "Sozial, aber nicht Blöd!" (ca. 10 Teilnehmer*innen), um 11:00 eine kommunistische Demo von der Oper zum rathausplatz (ca. 100 Teilnehmer*innen), um 13:00 die Mayday der Prekarisierten vom Praterstern zum Rathausplatz (knapp 1000 Teilnehmer*innen) und eine Kundgebung von Links.Wien, der Donnerstagsdemo-Partei, am Rathausplatz mit ca. 500 Teilnehmer*innen. Dazu kam eine Minikundgebung in Gedenken an Marcus Omofuma, sowie ein Aufruf zu einer unangemeldeten Fahrraddemo.

Wien: Lest und lebt die Revolte! Ausabe # 50 (Mai 2020)

Hier die aktuelle Ausgabe der REVOLTE aus Wien.

Noch immer gegen Alles, was gegen unsere Freiheit ist. Nieder mit jeder Autorität!

Burn Borders

Ob Wohnbauten, oder öffentliche Einrichtungen, jedes Jahr aufs Neue werden am 1. Mai die Nationalflaggen gehisst. Der 1.

unmut über gewerkschaftlichen verrat sichtbar gemacht

mitten in der corona-krise fiel die gewerkschaft gpa-djp der streikbewegung für eine arbeitszeitverkürzung im sozialbereich in den rücken. trotz verhandlungspause schloss sie einen kollektivvertrag für 3 jahre ab, die voll und ganz den wünschen der arbeitgeber entspricht. die basis machte ihren unmut in kommentaren unter der gewerkschaftsjubelmeldung luft. wir haben diese wut sichtbarer macht, indem wir einige dieser kommentare audruckten und auf sie auf die zentrale der gpa-djp klebten.

arbeistkampf geht besser ohne diese gewerkschaft!

Seiten

Wien abonnieren